Hütehund & Jagdhund.. Funktioniert das?

  • Hallo zusammen,

    wir haben einen Aussi-Border-Mix von fast 4 Monaten bei uns zu Hause, den wir seit Mitte Dezember haben. Er ist sehr aufgeweckt, total verspielt, sehr gelehrig und hört schon echt super.
    Eine Bekannte von uns hat einen Beabull von 1.5 Jahren, den wir eventuell für eine Zeit in Pflege nehmen. Nun stellt sich die Frage, ob sich der kleine viele Dummheiten vom großen abguckt? Der Beabull ist sehr stürmisch, energiereich, etwas unerzogen und macht halt viel Mist, wenn er alleine ist. Z.B. macht er Sofakissen kaputt, knabbert Schuhe an. Und wenn man mit ihm gassi geht und man ihn von der Leine lässt, geht er ab und zu seinem Jagdtrieb nach und haut ab, da kann man rufen wie man will. Er findet aber immer wieder nach Hause. Ist also ein typischer Beagle :roll:
    Ist er aber ausgelastet und man war vorher stundenlang mit ihm unterwegs, ist er zu Hause der liebste Hund und pennt dann auch ausreichend.
    Wir würden unserer Bekannten gerne helfen und hoffe, dass ihr mir hier etwas dazu sagen könntet. Ich möchte halt einfach wissen, ob es mit den beiden für eine bestimmte Zeit funktioniert ohne dass der Kleine sich viel negatives vom Großen abguckt..

    Für Antworten wäre ich euch dankbar :gut:
    Liebe Grüße
    Sarah

  • Energie steckt an - ich würde sagen, wenn man den Großen nicht regulieren kann, dann schaut es sich der Kleine ab. Und mit dem sollte man nun nicht nen halben Tag unterwegs sein draußen, wenn der erst ein paar Monate alt ist.

  • Hmm, ich bin ja auch immer sehr für helfen, aber so ganz ohne ist das bestimmt nicht.

    Wir haben einen Hütehundmischling, 5 Jahre, allerdings mit Jagdtrieb, und haben seit letztem jahr eine ältere ausgebildete Jagdhündin aus der Tötung in Spanien dazu bekommen.

    Das klappt sehr gut - und ich kann beide zusammen sogar besser abrufen, um den Jagdtrieb zu unterbinden. Da keiner dem anderen das Lob und die Leckerlie alleine gönnt, kommen dann beide - und zwar sehr prompt. :lol

    Schön ist auch, dass beide eine hohes "Energielevel" haben, beide mögen zügige lange Spaziergänge und über Wiesen toben, sie haben das gleiche Tempo. Wenn unser Grosser sich nochmal extra austoben soll, gehen wir mit ihm Fahrradfahren,Reiten oder Joggen und lassen die ältere Zweithündin zuhause.

    Soweit so gut,aber... die Zweithündin schaut sich schon sehr viel von dem ersten ab - eigentlich alles im Alltag. Da er nur noch kleinere Baustellen hatte, als sie dazu kam, ist das ok so und hilft ihr als ehemaligem Zwingerhund beim Zurechtfinden.

    Bei Euch hätte ich aber schon etwas Bedenken, dass euer kleiner, der ja fast noch ein Baby ist, sich solche Dinge wie Sachen imHaus kaputt machen von dem älteren abschaut. Beim Spaziergehen würde ich den Beagle glaub ich erstmal an die Schlepp nehmen, wenn der kleine sich das durchstarten und abhauen abschaut, wäre schon nicht so toll. Im Haus müßtet ihr versuchen, sozusagen beide gleichzeitig zu erziehen, dass heisst strenge Regeln für beide.
    Ich würde es glaube ich mal für ein paar Tage ausprobieren und schauen, wie die beiden so zusammen sind. Gut wäre vielleicht auch ein eingezäuntes Auslaufgebiet, wo ihr euch anschauen könnt, wie dass im Freilauf bei den beiden aussieht??

    Lg und viel Glück,
    Trixi mit Diego+ liz-Morena

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