Hund und Frettchen?!
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BElanna -
30. Januar 2013 um 12:17
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Wir haben unsere Lana jetzt seit knapp 3 Monaten.
Und: Wir haben ja auch 2 Frettchen. Sie leben im Käfig im Wohnzimmer. Lana müssen wir leider wegsperren, wenn wir die Wusels laufenlassen wollen.
Jetzt wollte ich mal fragen, ob jemand damit Erfahrung hat.
Anfangs ging sie ja total steil auf die Frettchen, inzwischen hat sie sich ein bisschen beruhigt. Liegt am Tage oft vor'm Käfig und beobachtet sie. Die Stinker haben ja keine Angst vor nix und sitzen immer beide vor ihrer Nase am Gitter und kratzen. Sie wollen raus, sie will rein. Eigentlich alles ganz schmusi.Ich hab' jetzt auch schon mal versucht die Fretts laufen zu lassen und habe Lana an der Leine dazugeführt.
Die wär fast durchgedreht!
Der ganze Hund total angespannt. Ich weiß zwar, dass sie aus irgendwelchen unerfindlichen Gründen immer völlig ausflippt, wenn man irgendwas auf dem Arm trägt, was sie im Entferntesten für "Beute" halten könnte (da reicht ein Handtuch oder sowas....) aber die Wusels liefen halt um sie herum und schnüffelten und sie durfte ja auch schnüffeln, aber sie stürzt sich direkt hin und ich hab irgendwie Angst um beide Parteien...Sie hat schon ein bisschen Jagdtrieb, lässt sich draußen aber bei einer Verfolgungsjagd (auf Taschentücher, Blätter, Krähen, Hasen) durchaus zurückrufen.
Außerdem habe ich gehört, dass ja viele Jäger Hund & Frettchen zusammen losschicken.Hmmm
Ich würde mich ja gern mal trauen.
Aber ich trau' mich nicht...

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Also wenn der Hund so heftig reagiert...ganz ehrlich: Ich würds lassen. So schnell kannst du im Zweifel gar nicht reagieren, wie da was passiert ist. Zwar sind Frettchen durchaus wehrhafte Tiere, aber der Hund hat da die besseren Karten.
Meine Schwägerin hatte Frettchen. Die haben den Hund als Welpe einmal in die Nase gezwickt, als er zu frech wurde, danach war alles gut. Aber es war hier, egal mit was für Tieren oder Kindern immer so: Was ich auf dem Arm habe ist meins und da wird weder nach gesprungen noch geschnappt noch sonst irgendwas. Wir hatten aber auch keine Jäger und so habe ich schon Hunde und verschiedenste andere Tiere miteinander bekannt gemacht...GsD ohne Verletzungen.
Aber wie gesagt, wenn dein Hund so abgeht und an die Frettchen will, würde ich kein Risiko eingehen. Wenns ein vorsictiges nähern wäre, mit vorsictigem Schnüffeln, oder meinetwegen auch mal eine Spielaufforderung (hat Zera gemacht als eins der Kaninchen auf sie zugehoppelt kam) würde ich sagen OKAY..aber das bei dir klingt nach jagen und da kanns leider schneller Tote geben als man gucken kann..zumal die Frettchen deinen Hund auch arg verletzen können, wenn sie meinen sich wehren zu müssen.
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Hallo,
also wir haben auch Frettchen und zwar 6 Stück. Ich bin mit meinem Freund im Juli zusammengezogen. Die Frettchen haben ihr eigenes Zimmer.
Am Anfang sind unsere zwei immer vor dem Zimmer gesessen und haben die Wusels durch die Plexiglasscheibe beobachtet. Mit der Zeit wurde es immer uninteressanter fuer die zwei.
Wir lassen sie nur zusammen wenn wir dabei sind.
Nero (Rottweiler) ist total vorsichtig mit den kleinen, das klappt super. Das dachten wir uns aich schon. Betty ist noch ein wenig zu stürmisch, merkt das aber auch immer relativ schnell, die kleinen wehren sich ganz gut.Ohne Aufsicht würde ich sie allerdings nicht zusammen lassen. Ich haette keine Angst dass sie sich was tun, eher waere das Problem, dass wenn die kleinen sich unter die Decken auf der Couch legen, dass Nero das nicht sieht und sich einfach drauf legt. Das wuerde dann nicht gut gehen. 40kg gegen 1,5 ist unfair und funktioniert nicht.
Gruß
Claudi -
Das Problem is nich nur der Hund. Frettchen sind einfach größenwahnsinnig und kennen gar keine Gefahr. Die beißen auch ner Deutschen Dogge kackfrech in Nase oder Füße, je nachdem was sie grad erreichen. Dass das natürlich unschön enden würde, is klar.
Ich habe meine Frettchen nur mit meinen Bullys zusammenlassen können. Und da auch nur gewisse Frettchen, die einfach relaxed und nich mehr so frech waren und Hunde von Anbeginn kannten sprich mit ihnen aufgewachsen sind.
Meine Freundin hat ebenfalls Frettchen und Hund und da läuft alles sehr easy ab. Alle kennen sich von Welpe an und wissen, wo die Grenzen liegen. Der Größenunterschied is auch nich allzu riesig.
Frettchen und Hund werden allerdings nicht gemeinsam losgeschickt. Die Frettchen werden in die Bauten gelassen, um dort das Wild rauszuscheuchen. Der Jäger steht dann am Ausgang und schießt das Wild. Aber auch in diesem Fall werden Jagdhund und Frettchen schon früh zusammengeführt, damit die Frettchen gefahrlos zum Frettieren mitgeführt werden können.Ich an deiner Stelle würde es sein lassen. Deine Hündin reagiert ja schon arg heftig und das dürfte schnell in eine Keilerei ausarten. Wer da den Kürzeren zieht, is klar.
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ICH würde es auch nicht versuchen.
Hund packt Frettchen, einmal beherzt geschüttelt und Frettchen ist in den ewigen Jagdgründen.
Das geht so fix, so schnell reagiert kein Mensch. -
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Danke für Eure Antworten!
"Frettchen sind größenwahnsinnig" Hahahaha! Ja allerdings. Der Satz könnt' wahrer nicht sein

Ich glaube auch, ich lass' das lieber erstmal bleiben.
Der Größenunterschied ist bei unseren auch nicht SO arg. Lana ist etwa kniehoch und der Frettchenrüde ist auch nicht gerade klein (wie 'ne kleine Katze). Der ist auch ganz gechillt aber die kleine Fähe ist frecher als 'n Sack Mücken...Sie kennen Hunde beide eigentlich. Ich hab' sie zwar erwachsen gekriegt, aber vom Rüden weiß ich, dass er auch mit nem Retriever zusammen im Garten war.
Ich häng' ja an allen dreien und solang Lana vor'm Käfig liegt und mit dem Schwanz wedelt und ab und zu mal hinrennt und fiept (das hat sie von Anfang an gemacht). Ist das schon in Ordnung.
Sie MÜSSEN sich ja nicht lieben.
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Frettchen sind die einzigen Tiere, die ausnahmslos mit einem Napoleon- Komplex zur Welt kommen. *hust*
Als ich noch gezüchtet habe und die Welpen im Garten fotographiert habe, hat einer dieser damals ca 7-8 Wochen alten Zwerge meine Englische Bully Hündin "angegriffen". 800 gr purer Wahnsinn gegen 35 kg schlafende Bulldogge... -
Zitat
Frettchen sind die einzigen Tiere, die ausnahmslos mit einem Napoleon- Komplex zur Welt kommen. *hust*
Als ich noch gezüchtet habe und die Welpen im Garten fotographiert habe, hat einer dieser damals ca 7-8 Wochen alten Zwerge meine Englische Bully Hündin "angegriffen". 800 gr purer Wahnsinn gegen 35 kg schlafende Bulldogge...Hahahahahahahaha *herzhaftlach*

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Ja, ich hab nach dem ersten Schreck auch gelacht. Ich wusste zwar, die tut denen nix, aber die hätte sich nur unglücklich bewegen müssen und schon wäre der Frettzwerg Matsch gewesen.
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Zitat
Ja, ich hab nach dem ersten Schreck auch gelacht. Ich wusste zwar, die tut denen nix, aber die hätte sich nur unglücklich bewegen müssen und schon wäre der Frettzwerg Matsch gewesen.
Ja, da bleibt einem schon mal kurz das Herz stehen. Das kann ich mir gut vorstellen!

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