Mexx pullert den ganzen Tag
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Ein paar Gedanken..
wenn ihr ihn seit dem er 5 Wochen alt ist habt, dann habt ihr doch nicht erst "später" gemerkt, dass er viiiiiel zu jung ist um getrennt zu werden...
wenn ihr schon einen Hund habt überrascht es mich sehr, dass ihr noch immer die Methode "Nase in die Pipipfütze halten" anwendet, denn die ist doch schon laaaange überholt und absolut sinnfrei....Zum Tierarzt ist klar.
Ansonsten würde ich den Hund wenn er Mist macht einfach vom Ort des Geschehens wegbringen, dazu 1x ein "Nein" (Schluß, tabu, Stop oder oder oder) sagen und fertig. Da er so sensibel reagiert ist alles andere kontraproduktiv. Wenn Besuch kommt wird der Hund ignoriert, dann passiert für ihn nichts spannendes, bedeutet für ihn kein Grund zur Aufregung, kein Pullern. Tragen scheint er sehr aufregend zu finden. Vielleicht probiert ihr mal ihn dabei zu füttern, zur Ablenkung. Aber ohne Reden und große Tamtam.Wenn er draussen pullert würde ich jedesmal Loben um ihm deutlich zu machen, dass das DER Ort zum Pullern ist. Und ganz wichtig: NICHT mehr dem Hund seine Pipipfütze zeigen und schimpfen. Wenn er pullert seit ihr nicht schnell genug oder nicht vorbereitet gewesen. Wenn er pullert könnt ihr ein "Nein" sagen o.ä. aber nicht streng einfach nur Nein. Dann nehmt ihr ihn vorsichtig (also nicht auf den Hund zuspringen bei so einem sensiblen Hund) und tragt ihn raus. Da könnt ihr ihn nochmal zum Pullern auffordern (wie das geht steht hier: https://www.dogforum.de/pipi-kacka-auf-kommando-t155073.html)
Der Grund: zwischen Pullern und Nase zur Pfütze liegt zuviel Zeit (sicher mehr als ein paar Sekunden oder?) und der Hund KANN nicht das Pinkeln mit der Strafe verknüpfen. Ihr schimpft also mit ihm weil er grade irgendwo rumsteht und das verunsichert nur zusätzlich.
Viel Erfolg und bringt euch und dem Hund noch bei, das Ruhe und Gelassenheit was ganz tolles sind.
Du hast da was falsch verstanden....wir halten die Nase nicht in die Pfütze sondern zeigen es ihm nur....

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Hallo,
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Ich würde mich mal von dem Gedanken verabschieden, dass sein Stress für euch logisch ist

Wenn ein Hund nicht gerne getragen wird, dann ist das für ihn Stress. Wie sehr hängt vom Hund und seinen Erfahrungen ab.
Ich knie mich immer extra hin, um meine Hündin hochzunehmen, weil sie sich anfangs immer auf den Rücken geworfen hat, wenn man sie von oben herab hochheben wollte. Ist für mich auch übertrieben, aber wenns ihr hilft, solls mir recht sein. Aus ihrer Sicht (sie ist 33cm groß) macht es auch Sinn, dass jemand, der sich über sie beugt, bedrohlich ist.
Alles, was er nicht kennt bzw. unangenehm für ihn ist, kann ihn so verunsichern, dass er sich anpinkelt oder sonst wie beschwichtigt.Wenn er rein macht und ihr erwischt ihn nicht dabei, bringt es gar nichts ihm die Pfütze zu zeigen. Er kann das nicht verknüpfen. Macht sie einfach weg und fertig.
Wenn ihr ihn dabei erwischt, Hundi schnappen und runter bringen. Ist bei euch halt blöd, weil ihr so lang runter laufen müsst. -
Das hatte ich schon gelesen ;-) Habe es drastischer formuliert, aber das macht eure Methode leider nicht besser. Glaub mir, das ist wirklich nicht verknüpfbar für den Hund. Er sieht Pipi und kriegt Schimpfe für da stehen und Pipi angucken.
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Das hatte ich schon gelesen ;-) Habe es drastischer formuliert, aber das macht eure Methode leider nicht besser. Glaub mir, das ist wirklich nicht verknüpfbar für den Hund. Er sieht Pipi und kriegt Schimpfe für da stehen und Pipi angucken.
aber doch nur wenn wir ihn dabei erwischen.....meist nehmen wir ihn noch hoch dabei und sagen "pfui"....macht er nachts mal was, dann wische ich es immer wortlos weg....es ist halt nur diese "stress-pipi" oder freuden-pipi, welche nervig ist.....alles andere macht ja nix

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Hmmm. Also ich würde auch das Pfui dabei weglassen. Er pinkelt aus Aufregung, seien es positive oder negative Auslöser, das heißt er hat bereits Streß. Wenn dann noch Schimpfen dazu kommt (und sei es nur kurz) erhöhst Du den Streß für ihn nur. Du machst es ihm also schwerer sich richtig zu verhalten.
Wenn ihr alle aufregenden Situationen für ihn unaufregend macht werdet ihr Erfolg haben.
Idealfall: er hat einen zugewiesenen Platz auf den ihr ihn schicken könnt. Das tut immer(!) wenn Besuch kommt. Der Besuch guckt ihn nicht an, spricht ihn nicht an und macht auch keine Party wenn er herein kommt. Euren Zweithund würde ich ebenfalls auf seinen Platz schicken in diesen Momenten, denn man muss es dem Knirps ja nicht unnötig schwer machen. Und logisch auch den anderen Hund nicht begrüßen und beachten.Beim Tragen würd ich wie gesagt Futter probieren. Schimpfen würde ich ganz lassen und nur noch durch Ignoranz bzw. wegbringen ablösen/ersetzen. Probier das mal. Würde mich sehr wundern wenn er sich daraufhin nicht bessert (es sei denn es ist medizinischer Ursache).
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Hmmm. Also ich würde auch das Pfui dabei weglassen. Er pinkelt aus Aufregung, seien es positive oder negative Auslöser, das heißt er hat bereits Streß. Wenn dann noch Schimpfen dazu kommt (und sei es nur kurz) erhöhst Du den Streß für ihn nur. Du machst es ihm also schwerer sich richtig zu verhalten.
Wenn ihr alle aufregenden Situationen für ihn unaufregend macht werdet ihr Erfolg haben.
Idealfall: er hat einen zugewiesenen Platz auf den ihr ihn schicken könnt. Das tut immer(!) wenn Besuch kommt. Der Besuch guckt ihn nicht an, spricht ihn nicht an und macht auch keine Party wenn er herein kommt. Euren Zweithund würde ich ebenfalls auf seinen Platz schicken in diesen Momenten, denn man muss es dem Knirps ja nicht unnötig schwer machen. Und logisch auch den anderen Hund nicht begrüßen und beachten.Beim Tragen würd ich wie gesagt Futter probieren. Schimpfen würde ich ganz lassen und nur noch durch Ignoranz bzw. wegbringen ablösen/ersetzen. Probier das mal. Würde mich sehr wundern wenn er sich daraufhin nicht bessert (es sei denn es ist medizinischer Ursache).
Danke für deinen beitrag. Ich denke, wir werden versuchen, ihm alle aufregenden Sachen langweilig zu machen.....wenn besuch kommt, schicken wir beide bereits ins körbchen....hochnehmen versuchen wir nun auch mit leckerlie...mal sehen ob es klappt.....

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sehr gute Gedanken Asle_LM -
Guten Morgen,
das Hochnehmen solltet ihr ankündigen und, wie schon geschrieben wurde, positiv mit einem Leckerlie aufbauen.
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stubenrein wurde er mit der zeit und gewöhnte sich recht schnell an 3x gassiNaja, "stubenrein" wurde er doch nicht mit der Zeit, sonst hättest du diesen Thread nicht erstellen müssen.
Wenn ein Hund noch so oft in die Wohnung macht, auch wenn es situativ auftritt, dann reichen bei dem Hund keine 3 x Gassigehen.
Ihr seid bei der Stubenreinheitserziehung auch nicht richtig vorgegangen, dazu wurde mittlerweile schon etwas geschrieben.
Ihr hättet von Anfang an mind. alle ein-zwei Stunden, nach dem Spielen, Fressen und Trinken, mit dem Welpen, der sowieso noch viel zu jung war, später die Zeiten ausdehnen, herausgehen müssen, bis er wirklich stubenrein gewesen wäre.
Wahrscheinlich seid ihr viel zu früh auf 3 x tgl. Gassigehen übergegangen und dazu kommt noch die falsche Vorgehensweise.Insgesamt ist der Kleine unentspannt, regt sich schnell auf, kommt zu wenig heraus und gerät schnell in Stress.
Ihr solltet noch einmal von vorne beginnen:
Zweistündlich zum Lösen herausgehen, sowie nach dem Fressen, Spielen und Trinken.
Malheure werden ignoriert und weggewischt, fertig.
Macht er draußen, fein loben.
Zu den Besuchern wurde alles Wichtige geschrieben.Viele Grüße!
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Zitat
....es ist halt nur diese "stress-pipi" oder freuden-pipi, welche nervig ist.....alles andere macht ja nix

Ganz ehrlich, das ist erst wirklich "nervig" wenn dein 3 Jähriger Hund das immernoch hat

Ich würds ganz entspannt nehmen wenn was in stressigen Situationen daneben geht, der Hund kann da nämlich nix für !
Außerdem würde ich gezielt versuchen in die stressigen Situationen mehr Ruhe reinzubringen und gegebenenfalls mein Verhalten verändern. (Tipps dafür hast du ja schon bekommen)
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