Welpe kann keine Minute im Haus allein bleiben
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pudelvd - Wie haben sich die Hunde deiner Mutter sonst so verhalten ? Zb. wenn sie draußen auf fremde Hunde trafen, oder wenn jemand klingelte ?
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Hi,
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@ Emmakind
Das war manchmal problematisch. Begegnungen im Freien (Gassi) liefen meist gut ab. Der eine oder die andere (der Hunde) hatte natürlich seine Lieblinge bei Begenungen.
Briefträger und andere "Eindringlinge" wurden mindestens verbellt. Ich glaube 2 oder 3 mal wurden Menschen gebissen. Allerdings hatten wir damals (wie fast alle) keine Ahnung vom Hunde führen.
Wirklich schwierig und gefährlich war unser erster (gemacht worden), der Hasso (so hießen Hunde damals wirklich; war glaub 1,5 und vom Heim).
Da musste Papa seinen Kopf durchsetzen.
Mein Vater meinte am Anfang immer, der Hund sei ein Weichei und hat ihn immer wieder absichtlich gereizt und aggressiv werden lassen (angedrohtes wegnehmnen von Spielie oder Futter).
O-Ton: "Ich nehms dir, ich nehms dir!" und dabei immer die Hand in Richtung Maul bis die Zähne immer länger wurden und das Knurren immer lauter...
Gegen Ende durfte Papa dann abends nicht mehr in die Nähe des Hundes wenn er auf seinem Platz lag (heftigstes Gebelle, Zähne fletschen und eingezogener Schwanz - der hätte gebissen).
Auch beim Fressen wollte Hasso nichts von meinem Vater wissen. Zähne zeigen, knurren, in die Luft beissen zur Warnung - heutzutage längst ein Fall für die Fachfrau/den Fachmann. Dass da nichts wesentliches passiert ist, ist ein Wunder. Ich hatte in diesen Situationen immer Angst vor Hasso.
Mama hatte kein Problem, die durfte auch dann zu ihm hin.
Ich glaub heute, dass ich eigentlich das Ziel dieser Scharfmacherei war. Ich war meinem Vater nie hart genug (er war Jahrgang 1931 und geprägt in der Nazizeit). Und beim Hund konnte er mehr Einfluss nehmen. Der konnte sich nicht entziehen. Ist aber nur eine unbeweisbare Vermutung...
Natürlich hab ich damals vor allem gelernt, wie man es nicht machen darf.
Ich denke, dass die Hunde von der Liebe meiner Mutter und von ihr als die Rudelmama/Cheffin angezogen wurden.
Übrigens alle DSH und DSH Mixe - Rüden und Hündinnen ganz unterschiedlichen Charakters und mit ganz unterschiedlichen Vorlieben.
Doch alle waren meistens in der Nähe meiner Mutter. Ich persönlich halte das für ein ganz normales Rudelverhalten - die Cheffin/der Chef gehen voraus, das Rudel geht mit. -
Übrigens konnten alle diese Hunde problemlos für viele Stunden alleine bleiben und haben dabei höchstens mal ein Spielie zerlegt. Sie hatten oft einen Reststock vom Gassi gehen zum zerlegen, ab und an einen Büffelkauknochen oder (vor allem der Hasso) auch mal ein Teil eines Kalbsbeins oder sowas. Natürlich wurde dann ein lieber Nachbar zum Rauslassen des Hundes organisiert, der dann nach einigen Stunden dafür gesorgt hat, dass der Hund sich lösen konnte und in der Wohnung kein Malheur passiert ist.
Auf eine Verknüpfung von hinterherlaufen und nicht alleine bleiben können/wollen wäre ich deshalb nie gekommen. Ich erwarte von unserer zukünftigen Fellnase (wahrscheinlich "Tiger" - ist ein "T"-Wurf), dass das beides wunderbar klappt. Wenn das bei meiner Mutter ging, geht das bei mir auch. -
Zitat
@ Emmakind
Das war manchmal problematisch. Begegnungen im Freien (Gassi) liefen meist gut ab. Der eine oder die andere (der Hunde) hatte natürlich seine Lieblinge bei Begenungen.
Briefträger und andere "Eindringlinge" wurden mindestens verbellt. Ich glaube 2 oder 3 mal wurden Menschen gebissen. Allerdings hatten wir damals (wie fast alle) keine Ahnung vom Hunde führen.Und trotzdem findest du permanentes hinterherlaufen nicht schlimm und würdest es deinem Hund erlauben ?
ZitatWarum man unterbinden soll dass der eigene Hund einem durchs Haus nachläuft, kann ich nicht nachvollziehen...
Meine Mutter hatte Hunde (jeweils einen) von Anfang der 70er bis vor zwei Jahren. ALLE ihre Hunde sind ihr nachgelaufen - nicht den ganzen Tag, aber sie haben oft ihre Nähe gesucht. Vom ersten Stock (Wohnung) in den Keller, in den Garten, zum Mülleimer raus und wieder hoch. Auf der Haustreppe im ersten Stock gibt es eine Treppenstufe die direkt vor dem Fenster liegt - da lagen die Hunde immer um bequem im Liegen zum Fenster rausschauen zu können.
War sie in der Küche, lagen die Hunde meist auf einem (selbst ausgesuchten) festen Platz im Flur. War sie im Wohnzimmer, waren auch die Hunde (meist) im Wohnzimmer. Hat sie in der Waschküche Wäsche gemacht, lagen die Hunde meistens vor der Waschküche im Kellerflur. Hat sie im Garten gearbeitet, war auch der Hund im Garten - je nach Hund angeleint oder frei laufend.
Meine Mutter hat da nie ein Ding draus gemacht. Sie hat akzeptiert, dass ein Hund Anschluss braucht. Als Wolf ist der Hund ja auch ständig mit dem Rudel unterwegs.
;-)
Das halte ich für normal dass der Hund da ist, wo sein Mensch ist. Ich kriege Anfang März unseren Welpen und wäre überrascht wenn der mir nicht nachlaufen würde. Auch später - immerhin weiß man als Hund ja nie, was man verpasst, wenn man nicht weiß was beim Menschen passiert. Die waren alle immer tierisch neugierig. -
Nun sind ja schon einige tage vergangen

mich würde mal interessieren wie der TE und Hund so voran kommen ^^ hoffe auf positive rückmeldung
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