mein erster eigener Hund
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Hallo Jessica,
die 5-Minuten-Regel bezieht sich nur auf Spaziergänge, die mit vielen neuen Eindrücken verbunden sind, z. B. Autoverkehr, viele Fußgänger. Damit soll man einen Welpen nicht überfordern. Das gilt aber nicht für Bewegung.
Wenn ihr in der Natur unterwegs seid und die Kleine Spaß daran hat, lass sie sich doch bewegen. Ein Welpe braucht schon viel Spaß, Spiel und Bewegung. Möglichst auch mit anderen Hunden und vor allem ohne Leine!!! Erziehung finde ich anfangs noch nicht so wichtig, ein Welpe lernt durch das Spiel schon sehr viel.
Hier mal ein Zitat einer Verhaltensbiologin:
ZitatFür einen Hund ist die soziale Bindung so wichtig wie das Atmen.
Nun wird man Ihnen vermutlich raten, den Hund so früh wie möglich an "Rangordnung" und "Disziplin" zu gewöhnen. Hierzu finden Sie mehr Informationen im Bereich "Der erwachsene Hund". Mein persönlicher Rat: lassen Sie Erziehung und alles andere liegen, solange bis Sie eine stabile und ungetrübte Bindung und ein tiefes Vertrauensverhältnis zu Ihrem Hund aufgebaut haben. Das erscheint Ihnen zunächst wie verschwendete Zeit, in der man wunderbar schon Sitz und Platz hätte einüben können. Aber es wird sich vielfach auszahlen. Ein Leckerli lockt Ihren Hund. Aber für den Menschen, mit dem er eine Bindung eingegangen ist, wird er alles tun.und zur Leine:
Mein Rat an frische Welpenbesitzer daher: lassen Sie Ihren Welpen so oft wie möglich frei laufen und nutzen Sie seinen Drang Ihnen zu folgen.
Quelle:
http://www.beziehung-statt-erziehung.de/ueberlegungen_zur_leine.html - Vor einem Moment
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Hallo Leute, ich hätte da noch eine Frage... Spiele ich mit der Kleinen (kl. Stoffpinguin, Knisterschwein, obligatorischer Knoten, etc) beginnt sie sofort, sobald sie es zwischen den scharfen Zähnchen hat, tief zu grummeln, beißt immer wieder nach und sobald sie das Spielzeug für sich hat, "tötet" sie es durch heftige Schüttelbewegungen. Nehme ich ihr es mit den Worten "Aus" und "Sitz" ab, lässt sie sich nur schwer davon überzeugen, tatsächlich loszulassen. Schaffe ich es doch, fixiert sie das Spielzeug auf eine fast unheimliche Weise. Geht dann in dem Moment eine der Katzen vorbei oder sieht sie in einem anderen Raum, fixiert sie diese und versucht sie, sofern nah genug, zu stellen. Noch kommt mir das recht spielerisch vor und an sich unterbinde ich jeden noch so kleinen Versuch, die Katzen anzugehen. Glaubt ihr sie unterscheidet mal nicht mehr zwischen Spielzeug und Katze? Und wie gewöhne ich ihr diese Fixierung ab? Muss ich das? Oder wie kriege ich das in den Griff? Danke für eure Hilfe!
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