Oskar zieht bald ein :D

  • Hallo!
    Ich habe mich heute hier angemeldet, nachdem ich nun schon seit ein paar Tagen das ganze Forum durchstöbere.
    Ich habe ziemlich spontan einen Jack Russell Welpen "adoptiert". Ich wollte schon sehr lange einen Hund und habe mich immer mal wieder über alles wichtige informiert. Aber irgendwie sollte es nie so sein. Und nun hat es sich ziemlich schnell ergeben (über Bekannte) und der kleine Oskar wird nun am 11.Januar (mit dann 8 Wochen) bei mir einziehen. :lol:
    Ich kann es kaum erwarten und habe schon alles wichtige für ihn gekauft!

    Das ist er (da war er 3 1/2 Wochen alt)

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    Ich bin zwar voll berufstätig, aber mein Vater ist ab Januar zu Hause und kann sich den ganzen Tag um ihn kümmern. Ich werde es dann ab nachmittags tun. :)
    Ich habe noch ein paar Fragen, vielleicht kann mir ja jemand helfen:
    1. Ab nachmittags und nachts soll der Kleine bei mir im Zimmer sein, am Tag bei meinem Vater im Wohnzimmer. Ich habe aber gelesen, dass es wichtig ist dem Welpen einen festen Schlafplatz zu geben. Würde es denn gehen, wenn ich das Hundekörbchen doppelt kaufe und eines ins Wohnzimmer, eins in mein Zimmer stelle? Oder verwirrt ihn das? Oder soll ich nur eins bei mir haben und tagsüber bei meinem Vater was anderes hinstellen, z.b. die Transportbox (offen) ?

    2. Ist es zu empfehlen, den Kleinen am Anfang nachts einfach im Körbchen schlafen zu lassen? Er ist so klein, ich habe irgendwie Angst, dass er aufwacht und umherläuft und sich irgendwo versteckt (z.b. unterm Bett, hinterm Schrank) etc... und ich ihn immer suchen muss. Oder soll ich ihn am Anfang in der Transportbox schlafen lassen?

    3. Ich möchte gerne zu einer Welpenschule mit ihm. Jetzt gibt es bei mir im Umkreis eine, bei der 10 Treffen ca. 100 Euro kosten. Und dann hab ich einen "Welpentreff" gefunden, der 4 Monate lang geht (9 Wochen-6 Monate) und 60 Euro kostet. Meint ihr, das wäre auch ok? Oder gibt es Unterschiede zwischen Welpenschule und Welpentreff? Ich möchte dem Welpen keine Kunststücke beibringen, er soll nur in Kontakt mit anderen Welpen kommen und ich möchte Raum zum Austauschen haben. Wenn dann noch ein paar Gehorsamkeitsdinge, wie Platz, Sitz trainiert werden, umso besser.

    4. Ich finde unterschiedliche Meinungen, wie lange man mit einem Welpen raus gehen soll. Eigentlich wollte ich nachmittags einen schönen Spaziergang mit ihm machen, aber anscheinend überfordert das die Kleinen ja, oder? Wie lange "will und kann" ein kleiner Jack Russell Welpe denn draussen laufen?

    5. Und zu letzt noch eine allgemeine Frage: Darf ich den Welpe auf jede öffenliche Wiese machen lassen? Das große Geschäft mache ich natürlich weg, aber das Pipi bleibt ja auf dem Rasen. Bei mir vorm Haus ist nämlich direkt eine, ansonsten müsste ich weiter weg gehen. Und besonders nachts wäre es natürlich super, wenn ich die nutzen kann. Ich weiß nur nicht, ob jemand da ein Recht hat, sich aufzuregen....

    Ok, das wars erstmal. Ich danke euch schon jetzt für eure Aufmerksamkeit und eventuelle Hilfe. Ich kann an nichts anderes mehr denken, als an den kleinen Knirps, der bald durch meine Wohnung jagt :)

  • Herzliche Willkommen hier und Glückwünsche zu deinem baldigen Zuwachs :) Übrigens finde ich den Namen Oskar genial!

    Zitat

    1. Ab nachmittags und nachts soll der Kleine bei mir im Zimmer sein, am Tag bei meinem Vater im Wohnzimmer. Ich habe aber gelesen, dass es wichtig ist dem Welpen einen festen Schlafplatz zu geben. Würde es denn gehen, wenn ich das Hundekörbchen doppelt kaufe und eines ins Wohnzimmer, eins in mein Zimmer stelle? Oder verwirrt ihn das? Oder soll ich nur eins bei mir haben und tagsüber bei meinem Vater was anderes hinstellen, z.b. die Transportbox (offen) ?

    Unsere Kleine hat auch zwei Schlafplätze, einen im Wohnzimmer und einen im Schlafzimmer. Allerdings kann man das meist ohnehin nicht so hundertprozentig bestimmen. Den im Wohnzimmer nutzt unsere Hündin zum Beispiel fast gar nicht, sie liegt lieber unter dem Tisch oder vor der Couch. Die Schlafplätze sind sozusagen nur Angebote, ob der Hund sie nutzt, ist eine andere Frage. Aber verwirrt wird er von zwei Schlafplätzen sicher nicht sein. Ansonsten ist eine Transportbox natürlich auch aus anderen Gründen sehr praktisch.

    Zitat

    2. Ist es zu empfehlen, den Kleinen am Anfang nachts einfach im Körbchen schlafen zu lassen? Er ist so klein, ich habe irgendwie Angst, dass er aufwacht und umherläuft und sich irgendwo versteckt (z.b. unterm Bett, hinterm Schrank) etc... und ich ihn immer suchen muss. Oder soll ich ihn am Anfang in der Transportbox schlafen lassen?

    Im Zweifelsfall würde ich einfach testen, was besser funktioniert. Unsere hat von der ersten Nacht an brav und ohne Spielchen im Körbchen geschlafen. Aber bei manchen Hunden kann eine Box super sinnvoll sein, weil sie den Kleinen dazu "zwingt" zur Ruhe zu kommen. Und auch für den Hundehalter ist es entspannter ;-) Aber da kommt es wirklich immer auf den Hund an.

    Zu deiner dritten Frage: Welpentreff ist absolut okay. Die Grundkommandos kann man normalerweise auch zu Hause ohne Hilfe trainieren und im Welpentreff geht es eben um Sozialisation, was viel, viel wichtiger ist als irgendwelche Kunststücke. Dazu hast du danach noch 10 Jahre Zeit, die Sozialisation hingegen lässt sich nur schwer nachholen. Oft ist es sogar so, dass beim Welpentreff auch ein bisschen Sitz usw. geübt wird.

    Zu der Frage nach der Länge kann ich leider keine fundierten Dinge sagen, weil wir uns auch nicht hundertpro an die 5-Minuten-Regel gehalten haben. Ich hatte dazu auch einen Thread, wenn du willst kannst du da ja mal rein schauen: https://www.dogforum.de/5-minuten-rege…ch-t159346.html

    5. Einen Grund sich aufzuregen finden irgendwelche Leute immer. Aber ich habe noch nie von einem Gesetz oder sowas gehört, das das verbietet. Außerdem lassen manche Leute ihre Hunde ja sogar an jede x-beliebige Hausecke pinkeln...


    Ich wünsche dir schonmal schöne, besinnliche Weihnachten!

  • Mit der Wiese vor dem Haus musst du halt gucken, ob sich wer aufregt. Manche haben zB Angst, dass es stinkt oder braune Flecken auf dem Rasen macht oder manche wollen auch einfach nur motzen :roll:
    Ich würde da keinen Stress mit meinen direkten Nachbarn haben wollen - aber das muss jeder selbst wissen.
    Und bei so einem Winzling sähe ich es vielleicht in den ersten Wochen auch noch anders, also mitten im Sauberkeitstraining hilft manchmal nur die erstbeste Lösemöglichkeit - aber wenn der Hund gecheckt hat, wird nur draußen gemacht, kann man mit ihm auch ein paar Schritte bis zum Löseplatz, wo er dann keinen stört bestenfalls, gehen.

    In jedem Zimmer einen Schlafplatz finde ich auch ok, hat mein Hund auch. Ich persönlich würde keine Kisten nehmen, sondern einen Korb. Du kannst ihn anfangs auch neben dein Bett stellen, dann bekommst du besser mit, wenn's Hundchen sich regt.

    Zur 5-Miunten-Regel: Es geht dabei um die Spaziergänge und darum, den sich im Aufbau befindlichen Bewegungsapparat nicht falsch zu belasten, speziell nicht zu einseitig und zu übermäßig. Wenn ein Hund zB mit anderen tobt, ist das für seinen Bewegungsapparat besser bzw. unbedenklicher, als wenn er stumpf läuft (wg der Einseitigkeit der Bewegung).
    Ich sehe kein Problem darin, den Welpen auf den Arm zu nehmen oder in eine Tasche zu packen, wenn ihr länger laufen wollt. Wenn ihr den Welpen mit einem anderen Hund spielen lasst oder auf einer Wiese sein Ding machen lasst, fällt das nicht unter die 5-Min-Regel in meinem Verständnis.
    Und was auch nicht unter die 5-Min-Regel fällt: Den Hund mitzunehmen, ihn bei den eigenen Tätigkeiten dabei zu haben! Sprich nimm ihn überall dahin mit, wo er später auch mit dabei sein soll. Und dann brauchst du im Welpenalter auch keine gesonderten, extra Spaziergänge für das Hundekind. Dann erlebt der Welpe genug. Spazierengehen in dem Sinne braucht der Welpe nicht, sondern er soll stubenrein werden und umweltsicher. "Nebenbei" bewegt er sich auch - extra Bewegung braucht ein Welpe nicht.

    Was ein Welpe aber unbedingt braucht: Ruhephasen. Genauso wie er umweltsicher werden muss, indem man ihn in verschiedenste Situationen mitnimmt, muss er Ruhe lernen. Gerade beim einem Jacky, die ja einen Hang dazu haben, schnell zu überdrehen.


    Welpenschule:
    Da würde ich unbedingt darauf achten, dass auch eine Trainerin anwesend ist und die Gruppe nicht zu groß ist, max. 6-7 Welpen.
    Sonst bemüh hier auch mal die Suche zum Stichwort "Welpenschule" - da gehen die Meinungen echt auseinander! Damit du dir eine Meinung bilden kannst, deine Meinung.
    Wenn eine Welpengruppe nicht gut geführt wird von einem Trainer, können Welpen zum Mobber und zum Gemobbten werden - beides eine Prägung/Entwicklung, die man nicht will ;)
    Auf keinen Fall würde ich in eine Welpengruppe gehen wollen, bei der das Motto "Das regeln die unter sich" vorherrscht.

  • Vielen Dank für eure Antworten!
    Ok, dann werde ich die erste Nacht mal ausprobieren, ob er in seinem Körbchen bleibt. Ansonsten gewöhne ich ihn an die Transportbox. Die klingt für mich im ersten Moment nur "grausam", da ich Oskar ja nicht einsperren will. Ich habe aber fast überall gelesen, dass es sehr sinnvoll ist und die Hunde meist gerne darin sind.
    Also die Eltern von Oskar sind beide Jack Russells. Es ist jedoch keine direkte Züchtung, es ist einfach passiert. Die Besitzer sind sehr gepflegt, liebevoll und ordentlich. Ich war ja schon dort und hab auch gesehen, wie die Mama von Oskar ist. Und auch die Welpen haben jetzt schon ein tolles Leben, mit vielen (nicht zu vielen) Eindrücken und Zugang zum eigenen Garten. Die Mama wird auch bald kastriert werden. Natürlich sind die Welpen alle geimpft, entwurmt usw... Meintest du das mit Papieren oder wie?

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