Hundesichere Wohnung
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Entschuldige, aber ich finde deine Threads drollig.
Also nicht falsch verstehen - im positiven Sinn.Zur "hundesicheren" Wohnung kann ich so viel sagen: so viel wie nötig, so wenig wie möglich.
Das hat einen einfachen Grund:
DU lebst dort und DU hast deine "Eigenarten" entwickelt - über round about 26 Jahre hinweg
. Ein "typisches" Beispiel wäre, dass Du deine Klamotten auf dem Boden verteilst oder Pappe in der Küche stapelst.
Jetzt wäre es natürlich löblich, wenn man einfach mal aufräumt, aber da mein Beispiel sonst nicht funktioniert, machen wir das nicht.Also in der ersten Zeit bist Du euphorisch und achtest auf solche Dinge. Irgendwann passiert das dann aber doch mal aus "alter Gewohnheit" heraus. Dein Hund denkt sich vielleicht: "Geil, der hat extra Spielzeug hier gelassen" und präsentiert dir dann bei deiner Ankunft liebevoll hergestelltes Konfetti.
Also mein Tipp: gewöhn ihn an DEINE "Macken". Natürlich gibt es Dinge, die man ändern kann und sollte (giftige Pflanzen hoch stellen, Putzmittel verstecken etc.) aber Du musst dich deswegen nicht völlig umkrempeln.
Hier ist es so, dass ich volle Teller auf dem Couchtisch stehen lassen kann - Arnold weiß, dass das eh nicht seins ist. Meine Tante hingegen muss erst aufräumen bevor sie das Haus verlässt. Außerdem ist ihr Labbi der reinste Allesfresser. Neuestes Beispiel: ein Nutella-Glas inkl. Scherben (nein, nichts passiert). Dieser Hund ist im Übrigen auch hervorragend darin, alle Formen von Schränken und Schubladen zu öffnen und sich Tüten über den Kopf zu ziehen. Diese also unbedingt unerreichbar für den Hund aufbewahren.
Es kommt eben neben dem individuellem Charakter auch auf Rasse und Erziehung an. Man kann einfach vorher nicht sagen, ob er Kabel frisst oder nicht.
Ich habe NICHTS gemacht, bevor Arnold kam. An allem giftigem Zeug kam er eh nicht heran und ansonsten habe ich abgewartet. Als er die Zunge mal in die Steckdose steckte, habe ich sie zugeklebt. Wenig später konnte das Klebeband wieder ab. Kabel haben ihn nicht interessiert. Warte also ab, wofür er sich interessiert und mach ihm klar, dass das nicht gewünscht ist. Geht es nicht anders, kannst Du noch immer entsprechend handeln.
Dein Engagement ist aber bemerkenswert.

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Achso wegen dem Schlafplatz.
Da habe ich die Erfahrung gemacht, dass der Hund nie dort liegt, wo man ihn gerne hätte. Man hat sich eine tolle Ecke ausgesucht, von der man überzeugt war, dass ein Hund sich dort super wohl fühlen würde und dann liegt er doch in der anderen Ecke, weil dort die Heizung ist (Winter) oder weil dort schön Durchzug ist (Sommer) oder weil er generell gerade mal keinen Bock darauf hat die ganze Zeit beobachtet zu werden.
Wenn er den Platz nicht mag, den Du ausgesucht hast, wird er dir das zeigen.
Arnold mag zum Beispiel nicht am Fernseher liegen. Keeeein Problem - wird halt das Wohnzimmer umgestellt. Was tut man nicht alles. 
Was den "Freilauf" in der Wohnung angeht, kannst Du das halten wie Du magst. Viele wollen nicht, dass der Hund in die Küche geht. Andere mögen ihn nicht im Bad. Hier ist alles offen. Arnold meidet aber von sich aus das Bad - da ist die böööööse Dusche.
In der Küche ist er da aber schon häufiger anzutreffen. 
Mach es also erstmal so wie Du meinst und wenn da doch irgendwas nicht passt, dann zeigt dein neuer Mitbewohner dir das schon. Ein zweites Körbchen würde ich also erst mal nicht aufstellen. Im Fall des Falles liegt er ohnehin auf dem Boden oder dem Teppich oder was sich sonst gerade anbietet.
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