Bitte um Hilfe und Tipps

  • Hallo :smile:

    Da ich Neu hier bin und mich noch nicht wirklich so aus kenne , habe ich mal ein Neues Thema auf gemacht.


    Ich wohne seit den 1.8.2012 in einer schönen großen Mietwohnung mit meinen Freund und meinen Hund, ich musste aus meinen Haus ausziehen und habe unseren Hund mitgenommen. Es handelt sich dabei um eine 10 Jährige Golden Retriever Hündin,sie hat neuesten angefangen mit Bellen was sie vorher nicht gemacht hat. Aber sie macht dies immer wenn sie allein zu Hause ist. Dazu muss ich sagen das sie sehr auf mich fixiert ist, sobald ich aus den Raum gehe merke ich wie sie mir hinter herkommt,meist schicke ich sie auf die Decke zurück. Aber nach wenigen Minuten kommt sie wieder um mich zu Kontrollieren.


    Ich muss aber noch etwas dazu sagen, seitdem wir hier Wohnen gibt es zwei Mietparteien,die viel Lärm machen und die auch sehr Häufig ein mal Trinken,gerade meine Nachbarin. Es fing dann eines Abends an das sie die Tür eintreten wollten bei mir und das kam auch 2-3 mal vor wieder, bis es zu einer Anzeige kam. Mein Hund bellte darauf hin und knurrte, sie beschützte mich quasi. Doch hatte ich vor ihr oft Angst gezeigt . Kann es etwas damit zu tun haben das sie Angst um mich hat und mich deswegen so Kontrollieren tut oder wenn ich die Wohnung verlasse das sie deswegen irgendwann mit bellen anfängt sobald es laut wird im Treppenhaus oder sie einfach Angst hat allein zu sein durch das ganze was passiert ist.

    Ich bitte um Hilfe und Tipps?

    Liebe Grüße Conny

  • mal ohne scheiß: habt ihr vllt die möglichkeit, in absehbarer zeit dea weg zu ziehen? klar ist das nochmals viel aufwand, aber in einer wonung, in der DU angst hast vor den nachbarn, kannst du wahrscheinlich den hund auch nicht entspannt kriegen...

    falls nicht: wieso will die nachbarin deine tür eintreten? ist da vllt die möglichkeit, frieden zu schließen?

    ansonsten tu sich gerade ältere hunde schwer mit neuen situationen. die sehen und hören ncht mehr so gut, sind nicht mehr so gelenkig und natürlich machen dann solche situationen mit lärm und angstgeruch der eigenen leute dem hund auch angst.

    demnach wäre das, was du als kontrollieren bezeichnest, eher trennungsangst aus angst vom alleine sein in einer umgebung, die sie nicht kennt, die noch nciht so doll nach ihre sozialgruppe riecht und dazu noch eigenartiger lärm im flur... und natürlich die angst um dich, weil du ja auch angst geeigt hast...

    also mußt du erstens für weniger angst sorgen, in erster linie bei dir!!!

    dann euren flur kpl abwaschen oder nochmals streichen(angstgeruch ist echt haltbar auf tapete und teppich)

    un das alleine bleiben echt nocmals neu üben, in superkleinen schritten, so dass tausende 'gut geschafftes', auch ruhig superkurze, alleineseins dieschrecklichen alleineeins überlagern.. also üben üben üben...

    und das selbstbewußtsein des hundes aufbauen durch schöne erfolgserlenisse wie futtersuche, in aller ruhig in der wohnung, oder apportierspiele ec etc.

    un wenn dann alles klappt und frieden herrscht mit den nachbarn, dann würd ich die nachbarn auf n kaffee gegen mittag mal rüberholen...

    also entweder der kpl. situation durch umzug ausweichen oder an eurem selbstbewußtsein arbeiten... und als vorers letzten tip: schon mal daran gedacht, mit selbstverteidigung anzufangen?

  • Hallo Funnyflowerchen,
    wenn dein Hund Angst hat, kannst du das ganz einfach an der Körperhaltung erkennen:
    Ohren sind runtergezogen und nach hinten geklappt. Der Kopf wird geduckt gehalten, der Rücken ist rund, die Beine sind gebeugt und die Rute ist bis zum Bauchnabel ( im schlimmsten Falle ) eingeklemmt.Alles deutet auf Kleinmachen hin! Der Hund hechelt vor Stress, die Maulwinkel sind weit nach hinten gezogen, so dass man sogar die hinteren Zähne sehen kann. In Angstsituationen können Hunde sogar koten, um unnötigen Ballast für eine Flucht loszuwerden.
    Wenn dein Hund diese Dinge nicht zeigt, dann hat er schon mal keine Angst! Dann kann es evtl etwas mit Kontrolle und Aufpassen auf´s Territorium z.B. zu tun haben. Es gibt aber noch viele andere Gründe!
    Beurteilen kann man so etwas immer nur, wenn man die Körpersprache kennt und wenn man den Hund in dieser Situation gesehen hat, sonst bleiben es Vermutungen!
    Allerdings sollte ein Mensch an dem sich der Hund sich orientieren kann und soll, möglichst gelassen und souverän sein. Wenn du also in ständiger Angst lebst, kannst du deinen Hund keine Sicherheit bieten!!!

    Lola

  • jepp, so sieht angst aus, sofern der hund noch nicht gelernt hat, ein anderes display zu zeigen, um eben nicht zu zeigen, dass er angst hat... ;)

    und koten raushauen kommt im normalfall erst bei totaler panik dazu...

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