4 Monate Hündin aus dem Tierheim
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Hallo,
seit Samstag haben wir eine kleine Hündin (ca 4,5 Monate) aus dem Tierheim adoptiert.
Sie heißt Polly kam ursprünglich aus Polen, dort wurde sie von ihrem Besitzer regelmäßig geschlagen, dann wurde sie dort im Tierheim abgeliefert, dann kam sie nach Deutschland ( am 13 November ) ins Tierheim, sie hat also schon viel durch gemacht.
Seit Samstag ist sie nun bei uns, ängstlich, schüchtern aber auch verspielt und sucht nach Zuneigung die sie auch bekommt und fasst langsam vertrauen. Sie läuft in der Wohnung merkwürdig, sie kriecht ehr und steht auch teilweise gebeugt, draußen flitzt und rennt sie und man merkt von ihrer Angst nichts.
Aber sie hat seit dem wir sie haben nicht einmal draußen gepullert sondern nur in der Wohnung, sogar gleich nachdem wir von draußen kamen (auch ihr großes Geschäft), ich glaube sie weiß garnicht, was sie draußen tun soll ausser laufen.
Wir wissen das sie noch sehr viel lernen muss und sich ständig umstellen musste (ich glaube sie hat im Heim ins Katzenklo oder Kiste gemacht), aber gibt es Tricks oder Tipps um sie draußen zum pullern animieren? Wenn sie in die Wohnung macht "schimpfen" wir in etwas srengeren Ton mit ihr, würde sie draußen ihr Geschäft verrichten würden wir sie natürlich loben und belohnen aber dazu muss es ja erstmal kommen. Wer hat Erfahrungen?
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Hi,
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Zuerstmal: nicht schimpfen, wenn sie in die Wohnung macht. Einfach kommentarlos wegputzen.
Dann müsst ihr die Stubenreinheit komplett beibringen wie bei einem Welpen. Sprich alle 2 Stunden raus (ja, auch nachts...) und immer nach dem Spielen, schlafen und fressen. Wenn sie draussen macht, dann gibts Rießenparty.
Achtet auch mal darauf, ob sie vor dem Pinkeln irgendwelche Anzeichen macht. Die meisten hunde werden unruhig und suchen ein "Plätzchen". Wenn sie das zeigt, dann sofort schnappen und raus mit dem Hund!Viel Erfolg!
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Eure Geschichte ist der unseren ganz ähnlich. Gimli kannte das Draußengeschäftverrichten auch nicht.
Das Schimpfen ist wirklich unnötig, du wirst nur erreichen, dass sie heimlich in die Wohnung pinkelt. Wenn du sie erwischst, nimm sie hoch und bring sie nach draußen. Aber bleib ruhig, souverän. Dein Hund braucht Sicherheit, Vertrauen.
Nach dem Fressen und Trinken, nach dem Schlafen, nach dem Spielen raus gehen. Da ist die Chance, dass sie pinkelt am größten. Und dann: Partyyyyyyy
Bei uns hat es ca. 3 Wochen gedauert. -
Danke für eure Tipps, es war ja kein richtiges schimpfen ehr so ein "dudu" aber dann werden wir nun nichts mehr sagen und sie denn draußen ordentlich belohnen
wie lang hat es denn bei deinem Gimli gedauert bis er sein erstes Geschäft draußen erledig hat? War eben mit ihr lange gegangen aber sie ist sooo faziniert von Sonne, Wasser, Blätter und Vögel das sie alles drum rum vergisst, total putzig 
Ach ok 3 Wochen und hat er denn sein Geschäft öfter draußen verrichtet?
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hallo, erst mal viel spass mit eurer kleinen :-)
nun zum thema:
ihr müsst, wie von den anderen schon gesagt, oft mit ihr raus. wenn sie draussen macht, sofort loben.
ich würde vorschlagen, dass ihr die nächsten 2-3 wochen, je nachdem wie es sich entwickelt, immer nur die selben strecken draussen mit ihr läuft. vielleicht habt ihr eine etwas längere strecke (ca. halbe stunde) und eine kürzere pippi-strecke (für die nacht etc.). optimal wäre, wenn die pippi-strecke auf der längeren liegt.
sie wird sich schnell an die strecke gewöhnen und dann alles nicht mehr sooo interessant finden. ich musste an anfang auch jeden tag 4 mal die selbe strecke laufen und dann, nach ca. einer woche, hat sie IMMER gemacht auf dieser strecke. wenn ich wo anders lang bin, nichts, dann am schluss noch auf die strecke und voila :-)
unsere hat aber zum glück(!) nie drinnen gemacht, so hat es sich einfach so lange verkniffen, bis wir draussen waren. war aber auch schon mehr als 1 jahr alt und konnte sich gut selber regulieren.ich wünsche euch viel erfolg!
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Der hat eigentlich immer gepinkelt, wenn wir draußen waren. Nach drei Wochen war er (beinahe) stubenrein. Er meldet leider nicht sehr deutlich, er wendet den hypnotischen Blick an. Wenn man gerade Trubel im Haus hat, kann er gucken bis er umfällt, das bekommt keiner mit. Unsere Schuld. Ist aber seltener als einmal pro Monat mittlerweile.
Ehrlich gesagt, anfangs war ich so genervt von der Drinnenpinkelei, da habe ich das Trinken reglementiert. Er durfte nur vorm Rausgehen trinken. Nicht nett, ich weiß. Das hat aber geholfen. Und wir waren ja eh alle 1-2 h draußen. -
Erstmal herzlichen Glückwunsch zum Neuankömmling, ich finde es super, dass ihr einem Hund vom Tierschutz eine Chance gegeben habt......ich selbst habe drei Hundis alle aus Tötungsstationen.....
Du hast ja schon einige Tips für Stubenreinheit bekommen....mit 4,5 Monaten ist sie ja noch ein Welpe und ihr müßt, wie schon geschrieben ganz von vorne anfangen, auf keinen Fall schimpfen, denn sie soll ja keine Angst vor euch bekommen sondern Vertrauen bekommen......meine Nasen waren anfangs auch nicht gleich stubenrein, aber es hat nicht lange gedauert und dann hats auch draußen gut geklappt und immer ganz, ganz dolle loben ..Ich wünsche euch alles Gute mit Polly
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Unsere Polly hat um 18.16 Uhr das erste mal draußen gepullert
Die Freude war groß auf beiden Seiten, Polly war über unsere Freude so glücklich und ganz besonders über das Leckerli 
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Glückwunsch!
Geduld wird belohnt! Viel Erfolg weiterhin! -
Die kleine Polly macht wahnsinns Fortschritte, heute hat sie ihre kompletten Geschäfte draußen erledigt (bis auf eine kleine Ausnahme), wir sind echt super stolz auf sie, vorallem hat sie gezögert nach dem Spaziergang ins Haus zu gehen und mittlerweile geht sie von alleine, noch etwas unsicher aber wir müssen sie nicht mehr über die Türschwelle tragen

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