Herdenschutzhundehalter hier im Forum?

  • hm...ich glaube dein freund hat wirklich da leider auch einen grossen fehler gemacht...
    ihr müsst euch da beide einig sein immer dasselbe für hank zu hinterlassen. das gibt sicherheit und ist auch gleichzeitig eine art ritual.
    d.h. vorhang z.b. zu und den kong auch gefüllt hinterlassen.
    ich würde hier jedoch auf jeden fall die abstände nochmals verkürzen und langsam weiter ausbauen.
    ich denke dass muss eben nochmal trainiert werden, damit hank auch sicherheit bekommt und sich auch darauf verlassen kann, nicht ins kalte wasser geworfen zu werden.
    ich würde gar noch mehr ritualisierte abläufe einbauen...
    und ich würde ganz zu anfang nochmals mit den mini schritten beginnen wie schuhe an und abziehen, jacke an/ausziehen, schlüssel nehmen/hinlegen etc.
    reagiert er darauf nicht mehr, kurz die wohnung verlassen..und zurück kommen. kommentarlos und ohne verabschiedung oder begrüssung.
    für ihn muss das zum normalsten der welte werden dass ihr geht.
    dazu gehört meiner meinung nach eben auch der wirklich richtige aufbau dazu.
    hat der hund das verstanden sollten eigentlich keine probleme mehr auftreten.

  • Wir waren ja schon mal an dem Punkt, wo Hank den Kong geleert hat, kurz zur Tür: Aha keine*r da... Dann hat er sich auf seinen Platz gelegt & gepennt.

    Kann er denn das Allein sein wieder verlernt haben?

    Es ist für ihn nicht normal, dass wir gehen. =/ Sobald er keine Ablenkung hat, wie den Kong oder was zum Knabbern geht er IMMER zur Tür & muss schauen ob die Person noch da ist. Er springt ja auch jedes Mal auf & streckt sich, wenn ich nur aufs Klo gehe oder mir eine Hose anziehe. Es nervt mich so - total... Ich könnte da echt zum Hulk werden.
    Umso mehr war ich ja beruhigt, als ich wusste, er kann alleine bleiben... & jetzt das.


    Ja, Einigkeit... Ich kann mir da manchmal den Mund fusselig reden, wenn ich dann aber kritisiere/darauf hinweise, dass er eben nicht die Dinge macht wie ich, dann ist er angepisst...

    Naja, er ist ja jetzt erstmal 10 Tage weg, heißt ich bin mit dem Problem Hund allein zu Hause allein.

  • ja aber wenn du alleine mit hank bist, könntest du da nochmal ran gehen zum üben.
    ich gluabe nicht dass er das alleine bleiben als solches verlernt hat. nur hat sich wohl, da ihr längere zeit daheim wart die situation für ihn verändert und er musste gar nicht mehr wirklich alleine bleiben.
    hunde mögen annehmlichkeiten und (ins hanks fall) auch dementsprechende kontrolle.
    die erschliesst mir daraus, dass er dich auf schritt und tritt verfolgt.
    ich glaube auch nicht wirklich dass er angst vorm alleine bleiben hat, sondern kontrollverlust.
    wahrscheinlich wirst du da sicher nochmal dran arbeiten müssen.

  • Danke für deine Einschätzung! =]

    In einem anderen Thema wurde angesprochen, dass gestreßte Hunde nicht fressen - stimmt das? Hank hat ja früher richtig derbe geklaut, von Toast über Chips zu getrockneten Nudeln. & da roch er auch immer nach Streß, so wie manche Tierheimhunde...

    Ja, eigentlich ist der Zeitpunkt ideal zum Üben. Es erscheint mir halt so hoffnungslos, weil er eben IMMER aufsteht um zu schauen, ob ich jetzt nur im Flur bin oder doch schon die Tür zugemacht habe... Wie gesagt, selbst wenn ich aufstehe & ins Bad gehe, steht er auch auf um zu schauen. Wie soll ich denn damit umgehen? :hilfe:

  • *lach* Ich komm grad zum Lesen, weil ich mich ja immer wieder an- & ausziehe... (Der erste Erfolg, ich konnte die Tür hinter mir schließen & die Nase blieb liegen =] )

    & ich les grad von Mechtild Käufer "Spielverhalten bei Hunden"... Ab & zu taucht dort auch der HSH als Vergleich auf (zum Beispiel dass sie eher raufen beim Spielen) & da war folgende Tabelle:

    Zitat

    In der Tabelle finden Sie einige Beispiele der abgeänderten Jagdsequenzen bei verschiedenen Hunderassen im Vergleich zur Vollständigen Jagdsequenz des Wolfes (nach Copper 2003)

    Externer Inhalt s14.directupload.net
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    Ich musste so lachen :lachtot:

  • :lachtot: super Tabelle :lachtot:

    Also ich kann nur sagen, Aaron läuft auch permanant hinterher, meistens auf jeden Fall.
    Man hat das Gefühl, er liegt im Tiefschlaf, steht aber jemand vom Sofa auf, springt er wie von der Tarantel gestochen auf und marschiert hinterher. Entspannt schlafen ist was anderes.

    Leider bin ich da nicht konsequent genug. Ich hab schon mal angefangen, über ein "Bleib" ihm zu sagen, er soll auf der Decke liegen bleiben, bis ich wieder ins Wohnzimmer zurück komme. Das klappt auch, aber nur mit Befehl. Schwierig wird es, wenn ich die Wohnung verlasse und z.B. in den Keller gehe. Dann hat er das zwingende Bedürfnis, vor mir her zu laufen. Ich schätze, das ist pures Kontrollverhalten und mit äußerstem Stress für ihn verbunden. Wie gesagt, leider bin ich nicht konsequent genug, um jedes Mal zu reagieren.

    Und ja, ich kenne auch das Problem mit den unterschiedlichen Erziehungsmethoden von GG und mir. Ich habe das Gefühl, das ist bei dem Hund noch viel extremer als es bei den Kindern war. Ich lass mir da aber nicht reinquatschen. Schließlich gehe ich zwei mal in der Woche auf den Hundeplatz, ich les mich dumm und dusselig in Foren und Büchern und ich bin diejenige die Clickert, ernstere Probleme bearbeite und die meiste Zeit mit dem Hund verbringe. Ich komme mir ganz oft ziemlich klugscheißerisch vor, wenn ich die "Erziehung" von GG diskutieren möchte. Seine Erziehung ist oft sehr kontraproduktiv. Es ist doch "sein Junge" :roll: Naja, ich hab mir sagen lassen, irgendwann haben die Hunde es spitz, bei wem sie sich wie verhalten können und werden dementsprechend differenzieren.

    Kaethi4, den Film hab ich mir gerade bestellt. Alleine die Vorschau ist ja schon :gut:

  • Oh das vor dir laufen ist aber schon ein sehr deutliches Beschränken, wenn er sich auch quer zu dir stellt...
    Unsere Wohnung ist halt "doof" weil es keinen Platz gibt wo er nicht zumindest auf viele Bereiche einen Blick hat. Mir ist wichtig, dass er den Eingangsbereich nicht permanent im Auge haben kann & das kann er nicht, wenn er auf seinem Platz liegt... Dafür kann er mich oft sehen (es sei denn ich mach den Schlafzimmervorhang zu) ...

    Ich habe angefangen ihn wieder auf seinen Platz "zu schieben" wenn er aufsteht weil ich aufstehe. Das mache ich in dem ich breitbeinig laufe :hust: :lol: funktioniert auch meistens & er bleibt dann dort.
    Oder ich warte im Bad oder hinter dem Schlafzimmervorhang bis er sich von alleine wieder hingelegt hat, wenn ich dort gerade zu Gange war...


    Naja, was mich daran so richtig ankotzt ist die Tatsache, dass mein Mann den Hund haben wollte & ich letztendlich für ALLES verantwortlich bin... Das nervt mich einfach, ich sagte damals: Wenn du dafür bist ihn zu behalten, dann unterstütze ich dich... Meistens ist es andersrum. & neulich sagt er zu mir, ich müsse mir ja nicht so einen Streß machen, dann würde eben alles einfach langsamer laufen...
    Dass sich unerwünschtes Verhalten (wie Aufregen bei Hundesichtungen) verstärkt/festigt je öfter es sich wiederholt ist ihm nicht klar... & selbst wenn, wann geht er denn mal mit dem Hund raus um es zu erleben...

    BOAR sorry, aber wenn er einmal nicht da ist, will ich mich auch auskotzen dürfen :hust: :ugly: Mir noch vorzuwerfen, dass ich versuche so schnell wie möglich einen entspannten Hund zu haben, also wirklich :irre3:


    So ich bring die Wurst erstmal raus =]

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