Die Mensch/Hund-Unterscheidung bei Hunden
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Frage: Warum unterscheiden manche Hunde scheinbar nicht zwischen Mensch und Hund?????
Bei Jill z.B. ist es so, dass sie gegenüber Menschen keinerlei Futterneid/Besitzneid zeigt. Ein Hund dürfte aber keine 2 Meter an ihren Futternapf...andere Hunde wiederum verteidigen ihr Spielzeug gegenüber Hunden und Menschen gleichermaßen und viele Besis empfinden dies als normal....Jill lässt auch nicht jeden Hund ins Auto, aber jeden Menschen schon....
Was macht den Unterschied aus? Habt ihr Ideen?
(mit jeden Menschen meine ich nicht wildfremde Leute)
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Hallo,
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Hunde die bekannten menschen gegenüber, ins besondere dem Besitzer, Futter, Spielzeug oder sonst was verteidigen, sind in meinen Augen einfach unerzogen...
...von unterwegs
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Zitat
Hunde die bekannten menschen gegenüber, ins besondere dem Besitzer, Futter, Spielzeug oder sonst was verteidigen, sind in meinen Augen einfach unerzogen...
Und Hunde, die dies nur bei anderen Hunden tun?.....es gibt ja auch Hunde, die gar nichts verteidigen...hat das nicht auch was mit Selbstbewusstsein des Hundes zu tun?

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Wenn Hunde untereinander sich um Plätze, Spielzeug, Futter etc. streiten habe ich da kein Problem mit und das dürfen sie auch, solange wie ein Mensch nix anderes sagt.
Mir war es aber wichtig, dass mein Hund keine Ressourcen Menschen gegenüber verteidigt, o.ä., erst recht nicht mir gegenüber oder anderen engen Familienmitgliedern, die dem Hund bekannt sind...von unterwegs
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Gerade das interessiert mich ja! Ist es wirklich Erziehungssache?
Jill hat nienimmernich irgendwas gegen mich verteidigt...sie hatte auch nie Grund dazu...ich könnte ihr mit einem Zahnstocher im Mund rumwurschteln und es wäre okay....ich kann ihr alles wegnehmen...meine Freunde/Familie/Bekannten können ihr auch alles wegnehmen....für sie ist das normal...anerzogen habe ich ihr das wenn nur unterbewusst....
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Es gibt sicher Hunde, die charakterlich dazu einfach nicht neigen. Fabi ist auch ein Lamm schlecht hin und jeder könnte mit ihm da machen, was er will.
Meiner Meinung nach sind aber Hunde, die charakterlich schon dazu neigen Ressourcen zu verteidigen, auch Menschen gegenüber, so zu erziehen, dass sie dies nicht weiterhin tun.....von unterwegs
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Hunde sind von Menschen gemachte Haustiere...seit X-Generationen wurden nur die Hunde verpaart, die keine Gefahr für Menschen darstellen, die leichtführig sind, die Menschen "automatisch" als Führungspersönlichkeiten anerkennen etc.
Und genau diese Erfahrungen mache ich täglich...
Ich bin ständig mit "fremden" Hunden unterwegs...die machen manchmal echt Blödsinn, sind unerzogen etc. aber noch nie hat sich einer in der direkten Auseinandersetzung gegen mich aufgelehnt...kein Dobermann, kein Herdenschutzhund, kein Podenco, kein Husky...
Es gibt andere Hunde, ich weiß...die haben aber ne Macke und das ist nicht der zu erwartende Normalzustand! -
Ich habe in letzer Zeit im DF öfter gelesen: "Der Hund verteidigt seine Ressourcen gegen Mensch und Hund, aber der kommt ja auch von der Straße."....Jill verteidigt nur gegen Hunde: ich schließe daraus, Jill hat gelernt, dass Artgenossen ihr das Essen streitig machen können...Menschen tun das bei ihr aber nicht...deswegen meine Überlegung, ob es auch was mit Vertrauen und Sicherheit zu tun hat, wenn ein Hund sich von Menschen alles wegnehmen lässt...oder ist es ein Zeichen von Angst...oder Unterwerfung...oder Genetik...oder....Erziehung.....oder..
wahrscheinlich ist es ein bisschen von allem :)
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Es gibt Hunde, die Ressourcen gegenüber Artgenossen und Menschen verteidigen, trotzdem gehe ich davon aus, dass diese Hunde, Menschen und Hunde durchaus voneinander unterscheiden können, auch wenn sie gegenüber beider Spezien das gleiche Verhalten zeigen.
Die Gründe für so ein Verhalten sind sicher unterschiedlich gelagert, ob nun bei einem Straßenhund oder einem Hund, der seit der Welpenzeit, bei den Haltern lebt.
Letztendlich hat es sicher auch etwas mit Misstrauen gegenüber Menschen zu tun, wenn ein Hund ihm gegenüber Ressourcen verteidigt, die meist ein Mensch verursacht hat.
"Meistens" heißt aber nicht immer, ich habe in versch. Foren schon gelesen, dass Welpen anfingen, Futter gegenüber Menschen zu verteidigten, obwohl der Mensch ihnen noch nie etwas streitig gemacht hat.Ich denke, es gibt bei jedem Hund auch unterschiedl. "Anlagen".
Wobei eine Ressourcen-Verteidigung gegenüber Menschen, mit den entsprech, Maßnahmen, noch recht gut in den Griff zu bekommen ist.
Viele Grüße!
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eine interessante Frage
Meine würde um nix in der Welt ihr Futter mit einem anderen Hund teilen. Bei Besucherhunden wird aufgepasst, das keiner in die Nähe des Anderen kommt beim Fressen. Ich kann ihr Futter aus dem Maul klauen, ihr wirklich gut bekannte Menschen auch. Bei richtig Fremden lege ich dafür nicht mehr die Hand ins Feuer. Und ich selber würd auch nicht auf die Idee kommen einem mir unbekannten Hund die Ressourcen streitig zu machen. Hat vielleicht was mit der Akzeptanz des Tieres zu tun die es kennt, die stehen über mir. Ein Fremder muß sich die "Rangordnung"erstmal verdienen. - Vor einem Moment
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