Epilepsie?!
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Hy! :)
Hab schon bei der Suche nachgesehen, aber nichts gefunden was wirklich auf uns zutreffen könnte,
drum hab ich ein par Frangen und hoffe irgendwer kann mir evtl helfen! :)Also: Unser Hund Pablo ist ein fast 3 jähriger Golden-Labi mix.
Bis jetzt konnten wir immer sagen dass wir Glück haben, da er eigentlich noch
nie richtig krank war..
Nur vor ein paar Wochen entdeckten wir eine Schwellung direkt hinterm Brustkorb.
Meine Mutter fuhr sofort zum TA, damals konnte man noch locker die Hand darüber legen.
Der TA meinte es sei wsl ein Bluterguss, wir sollen warten und wenn es sich vergrößtert
wieder melden.1 Wochen geschah eigentlich nichts, nur in der letzten Woche wurde es extrem groß und
wir machten sofort einen Termin aus.
Gestern Nm sollten wir hinfahren, und ich blieb bei ihm zu Hause (er ist Vormittags eigentlich immer
allein, war aber nie ein Problem)
Plötzlich hatte er einen Anfall, und ich in meiner ersten Reaktion musste einfach weg!
Als ich nach 2 Minuten wirder durch die Terassen Tür wollte erkannte er mich einfach
nicht und wollte mich eigentlich nur verbellen.
Wir fuhren natürlich sofort zum TA, und dort waren sie selbt kurz erschrocken wie rießig
die Schwellung geworden ist.
Sie machten zwei Punktierung (oder Biopsien?) und es kam eigentlich nur Blut, heute
erhalten wir noch eine genaue Untersuchung ob sich auch Krebszellen in dem Blut
befinden..
Die TA meinte eben das er im besten Fall Epileptische Anfälle hatte die durch den Flohbefall
gegen den wir gerade kämpfen hat, und immer wieder auf die selbe Stelle gefallen ist.
Meine Mutter wird ihn jetzt mit ihn die Arbeit nehmen, damit wir sehen wie oft er diese
Anfälle hat, da er während des kurzen Anfalls eigentlich weder erbrochen hatte oder sonst irgendwas..So, danke an alle die das bis jetzt durchgelesen haben! :)
Und jetzt meine Frage, hat schon irgendjemand erfahrungen mit solchen Hunden gemacht?
Die TAin meinte das Orientierungslosigkeit danach eigentlich normal ist, aber ich hatte wirklich
Angst, da er mich gar nicht wiedererkannte?Danke fürs lesen und hoffentlich auch Antworten! :)
PS: Hoffe ich habe nichts durcheinander gebracht und man kennt sich aus!

- Vor einem Moment
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Hallo!
Ich würde jetzt erstmal abwarten, welche Ergebnisse bezüglich der Schwellung herauskommen.
Vielleicht ist/war diese ja der Grund und nicht die Folge des Anfalls. Die TÄ hat wohl vermutet, dass er bereits mehrere Anfälle hatte, die ihr nicht mitbekommen habt und hier immer wieder auf die gleiche Stelle gefallen ist?
Das halte ich doch für sehr unwahrscheinlich.Zur Krankheit Epilepsie kann ich noch einiges sagen:
Sie tritt meist mit c. 1-2 Jahren auf und ist bei vielen Hunden (wenn eine auslösende Erkrankung ausgeschlossen wurde!) durch Medikamente gut zu unterdrücken (wenige bis keine Anfälle).Nach dem Anfall kann es durchaus sein, dass das Tier sehr verwirrt ist und die Umgebung und auch dich nicht gleich erkennt. (Sogar eine kurzzeitige Blindheit kann auftreten).
Was mich etwas geschockt hat:
Du hast deinen Hund während des Anfalls alleine gelassen? Das darfst du keinesfalls wieder tun! Du musst dafür sorgen, dass er sich nicht verletzt!
Du sollst ihn nicht festhalten, aber dafür sorgen, dass er sich nirgends anstoßen kann.
Achte auf sein Maul, er könnte während eines Anfalls (versehentlich) zubeißen und dich erwischen.
Wenn der Anfall vorbei ist, beruhige ihn.Ich wünsche dir und dem Hund alles Gute!
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Danke für die Antwort! :)
Das mit dem alleine lassen war ne blöde Reaktion, aber es war einfach extremer Schock,
und er ist auch im Gang gelegen, dort steht gott sei Dank auch nichts rum. :)Die TAe glauben vor allem an einen Bluterguss da sie die Biopsie zuerst oberflächlich machten und ganz frisches Blut kam,
später wiederholte sie es und holte eine Probe die tiefer in der Schwellung liegt. Sie meinte dass man da
schön sehen konnte wie das blut bereits geronnen, also älter war
Für uns war es anfangs auch sehr unwarscheinlich das er auf die selbe Stelle fällt, aber dadurch
das er seit einer Woche auch so ruhig ist glauben wir das er evtl von der Couch gefallen sein könnte und so
auf den Couchtisch gefallen ist, dadurch die erste Schwellung.Danke für den Tipp während und nach den Anfalls. Ich muss erlich sein dass ich mich kurz nach dem Anfall nicht getraut habe einfach in den Raum zu gehen, denn er reagierte zwar auf seinen Namen, wusste aber eben kurz wirklich nicht wer ich bin!
Danke! :)
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Bei jedem Hund können die epileptischen Anfälle anders aussehen. Da es verschiedene Anfallsarten gibt, kann es auch sein, dass der Anfall ohne speicheln und Urin verlieren ausfällt. Normal ist es allerdings, dass dich der Hund nach einem Anfall nicht sofort erkennt, ist bei uns auch so. Die brauchen einfach einen Moment, manche länger, bis sie wieder richtig "da" sind. Auch die bekannte Umgebung wird zum Teil beschnüffelt, als wenn sie völlig neu wäre.
Aber dass die Schwellung vom Aufprall von mehreren Anfällen kommt, ist sehr unwahrscheinlich. Muß aber nicht zwangsläufig sein, dass beides miteinander zusammenhängt. Es kann auch durchaus sein, dass der Anfall durch Stress/Schmerzen wegen der Schwellung ausgelöst wurde und die Anfälle bei anderen Auslösern wieder auftreten.
Ich drücke euch die Daumen, dass es eine einmalige Sache war, einen Hund mit Epilepsie zu haben, ist hart.
Grüße
Marina -
Danke nochmal für die damalige Antwort.
Nach Jahren möchte ich nochmal auf den Tread antworten da es evtl wichtig für andere Hundehalter sein könnte!
Unser Hund Pablo war damals ja noch keine drei Jahre und hatte aber einen extrem schnell fortschreitenden und bösartigen Tumor!
Innerhalb von nichtmal einen Monat wurde das kleinen "Knöllchen" (ca 2 cm durchmesser) das an der letzten Rippe gewachsen ist, größer als eine Orange. Er schaffte es auch nicht mehr wirklich mit den Pfoten auf dem Fliesenboden stehenzubleiben ohne mit den Füßen wegzurutschen.Obwohl wir eigentlich schnell beim Tierarzt waren haben wir nicht auf einen Tumor getippt.
Nach dem Epileptsichen Anfall haben sie eine Probe aus dem Tumor gezogen. Es sah ganz hellrot aus, also nicht direkt Blut, und hatte sogar Klümpchen darin. Nichts was direkt auf einen Tumor schließen lies.
Nichtmal die Werte waren eindeutig.
Der Tumor hat sich auch in seiner Form oft verändert und die Tierärztin hat bis zum Schlus gewartet um uns die Operation zum entfernen fix zuzusagen.
Als sie dann anfing zu operieren hat sie schnell bemerkt das der Tumor extrem verwachsen und gut durchblutet ist. Um ihn entfernen zu können hätte sie mindestens zwei Rippen vollständig abnehmen müssen, wobei sie sich schon aufgrund der hohen Durchblutung nicht traute wirklich zu schneiden.Im Endeffekt hatten wir gehofft unseren Hund heil wieder mitheimzunehmen, jedoch haben wir ihn an dem Tag leider dort lassen müssen.
Nachdem er das Wochenende vorher durch die Medikamente wieder zu seinem alten ich wurde haben wir erst bemerkt wie ruhig er war und was für schmerzen er auch hatte.
Die Tierärzte waren selbst etwas geshockt und haben gemeint das sie weder von so einem aggressiven Tumor gelesen oder gehört haben.
Ohne iwen in Panik versetzen zu wollen, aber man sollte sich bei der Gesundheit manchmal einfach auf sein Bauchgefühl verlassen und vl mal zu viel investieren für Tests die dann sinnlos sind.
Unser Hund hatte alles in allem ein, wenn auch kurzes, aber schönes Leben. Am Ende ging es zwar schnell, aber manchmal hab ich das Gefühl das es vl sogar besser war als ihn endlos leiden zu lassen.
Ich hoffe das keiner mehr auf den Tread stößt, und wenn doch wünsch ich euch ganz viel Glück! :)
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