Immer wieder Wirbelsäule

  • Hallo,

    mein 15 jähriger Rüde ist altersentsprechend äußerst mobil und lebendig. Es ist ein Jack Russel Entlebucher Mix mit relativ langem Rücken und relativ kurzen Beinen. Auf jeden Fall ein Kandidat für Rückenprobleme.

    Mit 11 hatte er Probleme mit der HWS. Starke Schmerzen nach kurzer Liegedauer, aber sonst hat man ihm nichts angemerkt. Nach dem Röngten hat der TA mit Cortison und Schwerzmitteln behandelt, was zum Glück schnell angeschlagen hat, und bis heute auch nicht wiedergekommen ist.

    Vor gut 4 Monaten bekam er hinten Lähmungserscheinungen und hatte sehr starke Schmerzen. Aufgrund des Alters wollten wir es konservativ versuchen. Nach 3 Tagen war ich schon sehr glücklich, und nach 4-6 Wochen war ihm fast nichts mehr anzumerken. Er hat etwas an Stabilität eingebüßt, was aber nur beim Rückwärtslaufen auffällt.

    Jetzt habe ich aber angst, dass das wiederkommt. Seit vorgestern zieht er manchmal einen Hinterlauf für zwei oder drei Schritte hoch. Das hat er unmittelbar bevor es vor 4 Monaten so schlimm wurde auch gemacht.
    Heute beim Tierarzt hat er Anabolika bekommen, damit wir den Muskelabbau verlangsamen. Außerdem noch Schmerzmittel, die er bis Sonntag nehmen soll.

    Wer kennt ähnliche Symptome, und bringt das Hochziehen ebenfalls mit einem Bandscheibenvorfall oder anderen Wirbelsäulenerkrankungen in Verbindung?
    Worauf muss ich unbedingt achten, damit das auf keinen Fall nochmal so schlimm wird?

  • Zitat

    Wer kennt ähnliche Symptome, und bringt das Hochziehen ebenfalls mit einem Bandscheibenvorfall oder anderen Wirbelsäulenerkrankungen in Verbindung?


    Hier =)

    Ich war drei Mal mit Ginger bei Dr. Walla (Klinik am Sandpfad, Wiesloch) wegen einer Patellaluxation -- die sie tatsächlich hat, er meinte aber, die sei so geringfügig, dass sie nicht schuld sein könne an den Symptomen -- bis dann der Einfalll kam, die Wirbelsäule zu durchleuchten: Ginger hat degenerierte / degenierende Bandscheiben, eine Bandscheibe ist vorgewölbt und drückt auf die Nerven, das ist höchstwahrscheinlich die Ursache der Symptome, die genauso wie die einer Patellaluxation aussehen.

    Ganz wichtig war und ist bei Ginger die Physiotherapie. Hier unsere Therapeutin: http://www.dogtouch.de Wenn du eine Physiotherapeutin finden kannst, die dir schmerzlindernde und muskelaufbauende Techniken zeigt, ist das sehr viel wert.

    Auch noch sehr wichtig finde ich eine optimale Ernährung, das ist für Ginger Frischfutter mit einem hohen Omega 3-Anteil. Ich gebe auch noch einen Gelenknahrungszusatz (Coseflex DS) und Vitamin B-Kapseln (Ratiopharm).

    Am Allerwichtigsten dürfte das Abnehmen sein, falls der Hund übergewichtig ist. Ach und falls er sehr rüstig ist: möglichst kein Springen, möglichst keine Treppen laufen lassen, besonders bergab nicht, möglichst keine schnellen Sprints mit schnellem Stopp (klassisches Ballspiel z.B.), möglichst nicht auf die Hinterläufe aufrichten lassen.

    Alles Gute für Euch und liebe Grüße
    Kay

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