• Rusty hatte eine unklare Lahmheit vorne links. Nach eher unauffälligem Röntgenbefund,14 tägigem erfolglosen Zugsalbenverband und anschließender homöopathischen Behandlung und Schonung war er dann endlich lahmfrei. Gestern war er wieder mit im Auslauf. Dort war alles o.k., auch als er zurückkam hat er noch nicht gelahmt. CA 2 Stunden später, er hatte in der Zeit geschlafen, lahmte er sehr stark auf dem anderen Vorderbein, also vorne rechts. In der Bewegung läuft er sich ein, da sieht man dann nichts. Heute morgen wieder das gleiche Spiel, erst stocklahm, beim Spaziergang läuft er sich ein. Ich bin jetzt relativ ratlos. Könnte es Borreliose sein? Allerdings fehlen weitere Krankheitsanzeichen. Oder könnte es auch von der Hals- bzw. Brustwirbelsäule kommen? Ich denke an eine Blutuntersuchung und einen Besuch beim Osteopathen. Hat jemand von euch noch andere Ideen?

    LG Iris

  • Borreliose würde ich mal testen lassen, würde aber vor allem an eine Arthrose denken? Die läuft sich nämlich meist ein. Blutuntersuchung schadet nie, die lasse ich regelmäßig machen. Allein aus Sicherheitsgründen..

  • Bei der ersten Lahmheit, vorne links, wurde eine große Schmerzhaftigkeit im Zehengrundgelenk festgestellt. Auf dem Röntgenbild war links und rechts außen ein winziger weisser Punkt zu sehen, was laut Tierarzt eventuell auf eine beginnende Arthrose hinweisen könnte. Mit dem Zugsalbenverband sollte ein eventuell eingetretener Fremdkörper entfernt werden, leider erfolglos. Homöopathisch wurde er eine Woche mit Silicea C 30 und 2 mal täglichem Fußbad in Kernseifenlösung behandelt. Danach hat er eine Woche gar nicht mehr gelahmt. Dann, nach dem Auslauf mit zwei Hundekumpels, starkes Lahmen vorne rechts, nach der Ruhepause. Momentan ist es nur nach dem Aufstehen akut, er läuft sich dann relativ schnell ein. Auf steinigem Boden sieht man es dann aber deutlich.

  • ich kenne einen hund, gleiches symptom-bild wie deiner, also erst lahmend, dann flüssig, besonders auf unangenehmen boden, und der hat so ganz kleine absplitterungen an den zehengelenken in beiden vorderpfoten. er ist mal als welpe sehr schmerzhaft gegen die ladekante vom auto gesprungen, vllt daher. weiß aber nicht, wie sich das auf nem r-bild dar stellt.

    edit: bei ihm lautete die erste diagnose übrigens auch arthrose.

  • Lahmheit nach Ruhephasen ist ein typisches Symptom für Arthrose.
    Wie alt ist der Hund?
    Hatte mal einen Goldie mit Arthrose in Pflege, die Symptome waren nach Tagen mit Belastung (also zum Beispiel nach toben mit anderen Hunden) auch stärker.

  • Rusty ist jetzt 8 Jahre alt, ist seit drei Jahren bei uns und hatte mindestens zwei Vorbesitzer. Ich weiß daher nichts über Verletzungen in seinen ersten 5 Lebensjahren. Als er zu uns kam, war er totaler Balljunkie, er kam aus einer Familie mit vier Kindern. Ich denke, da wurde das Ballspielen stark übertrieben. Bei uns darf er nur kontrolliert Ball spielen, entweder der Ball wird versteckt und er muss suchen oder er muss warten , bis ich den Ball freigebe. Ich möchte ihm den Ball nicht ganz verbieten, weil der ihm wirklich viel bedeutet.

    Heute läuft er schon wieder viel besser, nur ein leichtes Lahmen nach dem Aufstehen, bei der Gassirunde unauffällig.
    Beim anderen Bein war das anfangs genauso. Ich denke an eine langfristige homöopathische Behandlung. Hat da jemand schon Erfahrungen gesammelt?

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