Hund randaliert bei Abwesenheit
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Hallo,
es geht hierbei nicht um meinen Hund, sondern um den Hund eines Freundes!
Und zwar hat er im Februar einen 6 Monate alten Mix aus dem Tierheim geholt. Die Hündin ist sehr sensibel, ruhig und zurückhaltend, ist nach einiger Zeit jedoch super aufgeblüht und benimmt sich im Alltag super. Das Einzige was sie von Zeit zu Zeit nicht hinkriegt ist das alleine bleiben. Mal funktioniert es 2 Wochen am Stück und mal knabbert sie in der Wohnung alles Mögliche an, gestern hat sie ein Bett zerstört, Schränke oder herumliegende Sachen sind auch schon kaputt gegangen und man kann ihr mittlerweile nicht mehr vertrauen. Teilweise macht sie auch in die Wohnung, gräbt die Erde aus Blumentöpfen aus usw.
Das Ganze ist aber nicht immer, sie wird immer gleich ausgelastet (physisch und psychisch) und ist auch nicht zu lange alleine. Mir ist dabei aufgefallen, dass sie eine sehr enge Bindung zu meinem Kumpel aufgebaut hat, sie rennt ihm hinterher etc. woraufhin er es so geregelt hat, dass er die Türen hinter sich schließt und sie etwas weniger bespaßt, streichelt usw. denn die Streicheleinheiten fordert sie sehr häufig und aufdringlich ein.
Jemand eine Idee woran es liegen könnte und wie reagiert man auf sowas ? Man kriegt es ja nicht mit, da sie das nur macht wenn sie alleine ist, ist jemand zu Hause kommt sowas nicht vor und zu einem späteren Zeitpunkt bestrafen bringt halt nichts.
Gruß,
Alex - Vor einem Moment
- Neu
Hi,
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Moin,
hat dein Freund der Hündin das Alleinebleiben überhaupt "beigebracht?
Und hat sie etwas zu tun, wenn er weg ist? Titus half es, wenn er was zum Kauen oder einen Kong oder so bekam, der in einem Karton voll Zeitungspapier versteckt war. Das macht müde und er schläft mittlerweile meistens, wenn ich heim komme
LG, Anni
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Zitat
Moin,
hat dein Freund der Hündin das Alleinebleiben überhaupt "beigebracht?
Und hat sie etwas zu tun, wenn er weg ist? Titus half es, wenn er was zum Kauen oder einen Kong oder so bekam, der in einem Karton voll Zeitungspapier versteckt war. Das macht müde und er schläft mittlerweile meistens, wenn ich heim komme
LG, Anni
Ja, das wurde ihr beigebracht, sie war auch schonmal 4-5 Stunden alleine ohne das etwas passiert ist. Zum kauen hat sie auch mehrere Sachen bspw. eine Wurzel und diverses Spielzeug. Sie ist aber auch eine die die Spielzeuge einfach nur kaputt macht und nicht wirklich damit spielt.
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Zitat
Ja, das wurde ihr beigebracht, sie war auch schonmal 4-5 Stunden alleine ohne das etwas passiert ist. Zum kauen hat sie auch mehrere Sachen bspw. eine Wurzel und diverses Spielzeug. Sie ist aber auch eine die die Spielzeuge einfach nur kaputt macht und nicht wirklich damit spielt.
Hm, wie hat er es ihr denn beigebracht?
Hat er die Hündin mal gefilmt, so dass man sehen kann, wann genau sie anfängt, Sachen zu zerlegen?
Für mich klingt das ganze schon nach Stress....!
Achja, noch was: Hat die Hündin die ganze Wohnung zur Verfügung, wenn sie alleine ist? Bei manchen Hunden bringt es was, den Raum zu begrenzen!LG
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Zitat
...und zu einem späteren Zeitpunkt bestrafen bringt halt nichts.
Erstens mal finde ich, es bringt so oder so nichts, den Hund dafür zu bestrafen, dass er nicht alleine bleiben kann. Egal, ob man ihn beim Zerstören erwischt oder nicht. Ein Hund zerstört ja nicht aus Jux und Tollerei, sondern weil er ein Problem damit hat, alleine zu sein.
Und wenn ein Hund nicht alleine bleiben kann, muss man entweder mit dem Training von vorn und in kleinen Schritten beginnen oder eben einen Hundesitter engagieren.
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Der Hündin wurde beigebracht wie es mit dem alleine bleiben klappt und das hat sie auch lange Zeit super hinbekommen, das Problem tritt ja erst seit neuestem auf. Den Bereich hat er ihr schon eingegrenzt, dennoch hat sie sich dort irgendetwas gesucht, dass sie kaputt machen konnte. Es ist auch nicht so, dass sie häufig oder lange alleine bleiben muss.
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Zitat
Der Hündin wurde beigebracht wie es mit dem alleine bleiben klappt und das hat sie auch lange Zeit super hinbekommen, das Problem tritt ja erst seit neuestem auf. Den Bereich hat er ihr schon eingegrenzt, dennoch hat sie sich dort irgendetwas gesucht, dass sie kaputt machen konnte. Es ist auch nicht so, dass sie häufig oder lange alleine bleiben muss.
Vielleicht steckt auch da der "Fehler"? Bei mangelnder Routine könnte das für die Hündin vielleicht auch unangenehmer sein? Vielleicht ist ja auch mal was vorgefallen (Gewitter, Leute auf dem Grundstück, ...), als sie alleine war und seitdem kann sie es nicht mehr bzw. hat Stress?
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Zitat
Der Hündin wurde beigebracht wie es mit dem alleine bleiben klappt und das hat sie auch lange Zeit super hinbekommen....
Die Hündin kam erst im Februar. Jetzt haben wir Juli. Das sind 5-6 Monate. Aus meiner Sicht nicht wirklich lang ;-)
Vielleicht liegt es ja auch an der Vorgeschichte der Hündin, dass sie nicht immer alleine bleiben kann?
Vielleicht auch daran, dass sie eben nur ab und an alleine ist und so keine Regelmäßigkeit vorliegt.
Vielleicht gab es an einem Tag auch einen Zwischenfall (irgendein Geräusch von außen oder etwas in der Art), weshalb sie nun nicht mehr alleine bleiben mag.Deinem Freund wird nichts anderes übrig bleiben, als mit dem Training nochmal ganz am Anfang zu beginnen und ggf. so lange einen Sitter in Anspruch zu nehmen.
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Aber spiegelt sich denn Angst in einer Zerstörungswut wider ? Ich würde eher darauf tippen, dass ihr langweilig wird oder es ggf. auch Trotzreaktionen sind. Denn bellen oder jammern tut sie nicht.
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Aber spiegelt sich denn Angst in einer Zerstörungswut wider ? Ich würde eher darauf tippen, dass ihr langweilig wird oder es ggf. auch Trotzreaktionen sind. Denn bellen oder jammern tut sie nicht.
Mein Hund kaut gerne auf etwas, wenn es gewittert, weil er vor dem Donner Angst hat. Oder vor Feuerwerk (Sommerfeste = viele Feuerwerke). Kann also durchaus sein.
Im Prinzip ist es doch aber egal. Die Hündin KANN nicht alleine bleiben, also muss es entweder geduldig Schritt für Schritt neu aufgebaut werden oder man sorgt für eine Betreuung.
Trotz vermute ich übrigens nie bei einem Hund, auch wenn mancher meint, Hunde handeln aus Trotz.
- Vor einem Moment
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