Junghund und Welpe brauche dringend Hilfe

  • Hallo,

    auf der Suche nach Tipps im Internet bin ich hier gelandet und hoffe, dass ich hier den einen oder anderen guten Hinweis oder Tipp bekommen kann.

    Es geht um unsere zwei Goldies. Wir haben uns erst den Mojo geholt und uns auch total in ihn und seinen tollen Charakter verliebt. Er ist mittlerweile knapp 6 Monate alt. Mojo ist vom Charakter her ein eher ruhigerer Hund, als wenn er in sich ruht, er war schon immer ruhiger als andere Welpen und wir haben immer gehört von anderen wie gut er doch hören kann, vor allem für sein Alter. tatsächlich ist es so, dass er super schnell stubenrein war, super schnell die Komanndos verstanden und auch umgesetzt hat. Also eigentlich ein Traum :D

    Nun dachten wir uns zwei Hunde sind doch schöner als einer. Von wegen zusammen spielen etc. Uns war bewusst, dass es eine immense Erziehungsarbeit bedeutet und viel Aufmerksamkeit unsererseits.. dennoch machen mir einige doch Sorgen, so dass ich manchmal Ins Zweifeln komme, ob das so eine gute Idee war mit den beiden :verzweifelt:

    Loona ist ganz klar wie jeder Welpe ist ... noch sozusagen ein "Rohdiamant", sie muss noch einiges lernen, wobei auch das muss ich sagen ziemlich zügig klappt... natürlich hapert es noch mit der Stubenreinheit (aber das ist ja völlig normal .... Aber mittelweile lässt sie sich auch abrufen und fügt sich ganz gut in unsere Alltagsstrukturen ein :)

    Sie knabbert Kabel, findet es toll sich in Gardinen einzuwickeln, liebt meine Pflanzen (wobei ich die schon hochstellen musste), tobt gerne, ist frech, total verkuschelt und insgesamt würd ich sagen ist ein sehr sensibler Hund...

    Wir meinten es gut und dachten uns zwei Hunde sind glücklicher zusammen als einer allein, dass es Zeit in Anspruch nehmen wird ganz klar, aber wir haben die Rechnung wohl ohne unseren Mojo gemacht ...

    Z.B. er verteidigt seine Ressourcen was ja auch völlig normal ist, denke ich.. aber.. zb "gönnt" er ihr auch nicht ihr eigenes Körbchen, irgendeine der tausend Decken die hier im Haus sind, oder irgendein Spielzeug, Kauknochen etc... er bekommt zuerst und wenn er es dann hat, versucht er auch noch ihrs zu kriegen.. solange ich danaben stehe geht es gerade so.. aber sobald wir aus dem Raum sind, versucht er sich mit allen Mitteln zu holen, was er glaubt was ihm zusteht.

    Die beiden haben ihre Körbchen bei uns im Schlafzimmer. Morgens auf dem Weg in die Küche zum Garten, schubst und drängt er sie ab um zu verhindern, dass sie mitkommt... er drängt sie regelrecht ab.. wenn ich sie rufe .. oder das abrufen übe läuft er ihr entgegen und jagt sie woanders hin...

    Andererseits fordert er sie aber auch ganz oft zum Spielen auf...

    Seid sie da ist, wie gesagt er war stubenrein.. hat er auch schon ein paar mal wieder ins Haus gemacht.. gestern war ich einmal nicht schnell genug bei ihr (wer kennt das nicht gerdae wieder reingekommen von draussen und schon liegt ne Pfütze oder nen Haufen im Haus) , da hat sie nen Haufen gemacht und er hat ihn gefressen dabei hatten wir ihm das Kotfressen schon abgewöhnt...

    Er hat sie auch schon mal angepullert ... am Anfang hat er auch immer versucht aufzureiten, aber Loona hat sich erfolgreich gewährt.. eigentlich ist es seid ein paar tagen so, dass er sie kaum in Ruhe lassen kann und auch richtig rauf springt, sie immer wieder rausfordert, sogar, wenn sie nicht will, so dass wir immer wieder eingreifen müssen... :hilfe:

    Er geht auf einmal an den Tisch und bettelt seid sie da ist, er springt an den Arbeitsplatten in der Küche hoch um an sein Fressen zu kommen, er springt ins Bett, er kann nicht mehr ohne Leine raus, weil er nicht mehr abrufbar ist.. ich rufe..er guckt mich an und entscheidet sich nicht zu kommen, legt sich ins Gras und dreht mir den Rücken zu oder macht was anderes.. man soll ja nur einmal rufen und somit laufe ich also los um ihn zu holen und als Konsequenz muss er dann mit rein. Es interessiert ihn aber nicht mal, dass ich loslaufe... er verweigert sich da einfach total und will auch nicht mitgehen... wenn er dann in seinem Körbchen ist ignoriert er mich total und reagiert auf gar nichts mehr...

    Ich bin verzweifelt, weil er alles das nie gemacht hat und seid Loona da ist total "durchdreht".. man könnte meinen er protestiert und will lieber Einzelhund bleiben.... nur was machen wir nun? Ich habe das Gefühl es geht ihm mit der Situation auch überhaupt nicht gut, aber wie erleichtern wir den beiden das? Gibt es Hunde, die einfach keine anderen Hunde neben sich dulden?

    Achso natürlich machen wir auch getrennt mit beiden was. Auch mal getrennte Spaziergänge, Übungen etc.

    Danke schon mal vorab für eure Ratschläge :)

  • Es hört sich so an, als wüsstet ihr schon, wie man die einzelnen Macken trainiert...

    Du schreibst immer, als wärt ihr zu zweit... Wie wäre es denn, wenn ihr jedem eine andere Bezugsperson stellt für den Anfang. Also du nimmst den "alten", dein Partner den "neuen". Das nimmt vielleicht die Spannung raus. Und jedem verbieten, gewisse Zonen des anderen zu betreten.
    Das aktive Abdrängen musst du natürlich auch unterbinden.

    Ich denke nicht, dass ein Goldie, der es von Anfang an gut hatte, einen zweiten Hund grundsätzlich nicht duldet. Er ist sicher nur eifersüchtig, weil er gewohnt war, euch für sich zu haben.

  • Vielleicht hat das Eintreffen von Loona gar nicht sooo viel mit den neuen Macken von Mojo zu tun, der kleine Herr ist schlicht und einfach in der Pubertät und Klein-Loona ist ihm ein willkommener Anlass, diese auch voll auszuleben. Jetzt ist Konsequenz gefragt. Monsieur Mojo braucht eine weisende Hand, die ihm seine Grenzen aufzeigt, und das kleine Hundemädchen muss auch Grunderziehung haben. Keine leichte Aufgabe für die kommende Zeit, die da auf euch zukommt. Trotzdem wünsche ich euch viel Glück und vor allem Durchhaltevermögen.

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