Lebervergrößerung = Lebertumor?

  • Hallo, ich glaube mit dem Thema Leberhaarwurm-Infektion kommen wir nicht weiter, daher versuche ich das traurige Thema Leberkrebs anders zu hinterfragen. Hat von euch jemand Erfahrungen mit unspezifischen Lebervergrößerungen beim Hund? Steckt dahinter immer ein Tumor? Auf dem Röntgenbild war kein abgegrenzter Lebertumor bei unserem Husky zu erkennen. Ein weiterer Tierarzt empfahl uns den Hund aufzugeben und nahm uns jede Hoffnung darauf, dass sich die Leber je wieder erholen könnte.
    Mit traurigen Grüßen.
    Michael

  • Hallo Michael,

    was sagen denn die Leberwerte?
    Und wie sind seine anderen Blutwerte?

    Wart ihr in einer Klinik oder einer "normalen" TA-Praxis?

    Wie geht es ihm denn und wie habt ihr gemerkt, dass irgendwas nicht stimmt?

  • Hallo und danke, dass sich mal jemand meldet.
    Unser Hund verhielt sich seit einiger Zeit apathisch und legte sich da, wo es kühl ist, demonstrativ platt auf den Bauch. Wir hätten eher reagieren müssen. Die Leberwerte weisen auf eine mittelschwere Hepatitis hin, der Leukozytenwert (=16) ist stark erhöht, ebenso der Eosinophile-Wert (=1,8). Für eine genaue Diagnose müsste eine Biopsie gemacht werden aber die würde unser Hund womöglich nicht überleben. Der behandelnde Tierarzt war sich nicht sicher, ob es sich um einen Krebs-Tumor handelt oder eine chronische Wurminfektion (vielleicht beides?). Gegen einen Tumor spräche die sehr gleichmäßige Lebervergrößerung. Die gesamten Blutwerte deuten zumindest auch auf einen schweren Wurmbefall. Wir haben mittlerweile alle gängigen Wurmkuren verabreicht, trotzdem scheidet er immer wieder lebende Spulwürmer aus. Die Leber scheint ein unerschöpfliches Reservoir für die Larven zu sein. Ich selbst vermute einen chronischen Befall mit Leberhaarwürmern, die er sich von seinem liebsten Hobby, der Mäusejagd, geholt haben könnte. Diese Theorie ruft allerdings bei den meisten Tierärzten ungläubiges Erstaunen hervor. Die Mäusefresserei hätte man allein schon wegen der Fuchsbandwurm-Gefahr mit einen Maulkorb verhindern sollen. Der behandelnde TA tippt mittlerweile auch auf Leberwurmbefall und hat eine zehntägige Behandlung mit hochdosiertem Panacur verschrieben mit begleitenden Leberschutz-Medikamenten. Ich befürchte, dass es zu spät ist und die Behandlung nicht mehr anschlägt. Ich kann nur allen Hundehaltern dringend raten, das Mäusejagen ihrer Lieblinge zu verhindern. Morgen wird eine weitere Untersuchung für eine zweite Meinung folgen und ich werde berichten.
    Liebe Grüße an Euch alle und an Bibi und Bibo im Besonderen.

  • Als Nachtrag, ja wir waren in einer Tierklinik und großes Lob an den behandelnden Tierarzt. Er und die Assistenten haben viel Verständnis für unsere verzweifelten und nervenden Sorgen und Nöte.
    Viele Grüße.
    Michael

  • Hallo Michael,

    jetzt wollte ich Dir ne Mail schicken, aber leider ist Deine Mail Adresse nicht freigeschaltet.
    Könntest Du mir ne Mail schicken?
    Habe einiges bezüglich Therapien kopiert aus einem EBook.

Jetzt mitmachen!

Du hast noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registriere dich kostenlos und nimm an unserer Community teil!