Richtiges Verhalten bei Prellung, Stauchung etc
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Hallo ihr,
ich brauche mal euren Rat...
Ich war ja nun mit Lucky bei mehreren Ärzten, die alle was anderes gesagt haben.^^
Wir haben ein Röntgenbild von der Wirbelsäule, von den Pfoten (alles o.B.) und aktuell wird sein Blut auf Borrelien getestet. Hüfte wird aufgrund von Haltung und Gang vom TA praktisch ausgeschlossen.
Er kann die Knie komplett durchstrecken, haben mehrere Ärzte getestet.
Von seinen ursprünglichen Problemen, also erst vorne Humpeln, dann hinten nicht hinsetzen können, bzw. schlecht aufstehen, ist nur noch ein bisschen schwerfällig aufstehen geblieben, er will die rechte Hinterpfote nicht so stark belasten.
Unter Belastung, also wenn er rennen will, neigt er gelegentlich dazu, mit den Hinterpfoten wie ein Kaninchen zu springen oder sie einfach komplett hoch zu halten. Allerdings fast nur, wenn er um die Ecke rennen will oder im Eilflug die Treppen runter.Zu Lucky:
Er ist 4,5 Jahre alt, 14,6kg leicht und ein Colliemischling.Er ist irgendwo hyperaktiv, er ist ein Zappelphilipp.
Wenn auf der Wiese genau ein Loch ist, ist die Wahrscheinlichkeit, dass er rein stolpert, hoch.
Er kennt außer Vollgas und Vollbremsung eigentlich nicht viele Bewegungsformen.Er bremst, in dem er die Vorderpfoten einfach in den Boden rammt. Dabei fliegt er dann halt leider zur Hälfte rum.
Treppe runter ging im Normalfall so, dass er entweder auf den glatten Fliesen weggeruscht ist und gegen die Wand gekommen ist, oder aber mehr oder weniger ins Geländer geruscht ist.Ich denke, dass er sich auf diese Weise vermutlich die Bänder überdehnt hat, bzw. sich die Hinterbeine geprellt hat.
Bis vor etwa 3 oder 4 Wochen war gar nichts. Und ich bin ziemlich sicher, dass ich es gemerkt hätte, wenn mein Hund schon immer so kaninchenmäßig gelaufen wäre.Jetzt bekommt er aktuell Metacam, und er ist fast wieder wie früher. Außer halt das zwischendurch hoppeln und schwerfällige aufstehen. Er will wieder spielen, kuscheln, ist einfach aktiver.
Allerdings auch in der Zeit morgens, wo er noch kein Metacam bekommen hat.Jetzt haben wir überlegt, ihn ein oder zwei Wochen wirklich auf Spielentzug und möglichst wenig Bewegung zu setzten. Der TA ist zwar der Meinung, dass er selbst weiß, wann genug ist, aber bei Lucky trifft das leider nicht zu.
Kann ich das so machen?
Es geht ja jetzt auch schon besser, wo er Schonprogramm hat...
Wenn er sich "nur" gestaucht, geprellt etc hat, sollte es ja dann völlig weg gehen...Und ich sehe aktuell keinen Sinn darin, noch mehr Röntgenbilder machen zu lassen.
Klar, wenn es sich auch in zwei Wochen oder so noch nicht gebessert hat, kommt er um weitere Bilder nicht drum rum.
Der TA hatte gemeint, die Dosis an Metacam dann einfach wöchentlich reduzieren...Nur traue ich denen inzwischen nicht mehr.
Und dann, was tue ich in Zukunft? Klar, ich muss ihn rennen und toben lassen.Wir hatten überlegt, ihn kastrieren zu lassen, damit er ein bisschen ruhiger wird. Allerdings ist er sowieso eher unsicher und ängstlich. Und dann hinterher einen ruhigeren Hund aber ein Angstbeißer? Ich weiß nicht, ob es das Risiko wert ist...
Wie gesagt, ich tipp auf Prellung, Stauchung oder so.
Bin nur ziemlich ratlos, wie wir das am Besten auskurieren sollen, und dann was wir in Zukunft machen sollen...LG
Tanja
- Vor einem Moment
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Hallo,
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Hallo,
ich halte es für völlig legitim, unter Metacam zunächst einmal eine bestimmte Schonzeit einzuhalten und zu schauen, ob die Beschwerden danach dann weg sind. Sollten dann doch wieder Probleme auftreten, kann man immer noch weiter suchen.Allerdings weiss kein Hund, noch dazu einer unter Schmerzmedis, wann für ihn genug ist - da muss man schon als Halter drauf achten.
Grundsätzlich scheint Dein Kerle ja ein Modell "Grobmotoriker" zu sein - da wäre auf Dauer, wenn die akute Phase vorbei ist, möglicherweise die Arbeit nach Linda Tellington-Jones angebracht, die zu einem besseren Körpergefühl und damit verbesserter Koordination verhelfen kann. Dadurch wird das Verletzungsriskiko oft schon deutlich gemildert, das bei solchen Hunden (und Menschen) durch die mangelnde Eigenwahrnehmung ja leider deutlich erhöht ist.
In dem Buch hier
finden sich gute Anleitungen zu verschiedenen Übungen, die leicht nachzuarbeiten sind.LG, Chris
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