Beschützerinstinkt - wie werde ich dem Herr?
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Hallo zusammen,
derzeit ist meine Kleine mit meinen Eltern im Urlaub. Schon vorher habe ich festgestellt, dass wohl ihr Beschützerinstinkt doch ausgeprägter ist, als ich es mir gewünscht hatte. Ich muss gestehen, dass ich etwas Beschützerinstinkt nicht schlecht finde, solange ich den Hund noch unter Kontrolle bringen kann...
Nun haben meine Eltern mir berichtet, dass sie mit Mona nichtmal mehr in eine Kneipe gehen können. Der Hund liegt solange brav unterm Tisch, bis die Bedienung kommt. Dann schießt sie raus, zeigt die Zähne, kläfft und knurrt.
Gleiches ist, wenn Mama und Papa am Wohnmobil sind. Hund ist an der Laufleine und tüddelt fröhlich rum. Wenn dann aber jemand kommt, gehts rund.
Sind meine Eltern im Wohnmobil und der Hund alleine draußen, ist alles gut... Daher schätze ich, dass es wirklich der Beschützerinstinkt ist und nicht etwa Angst ö.ä.
Hier habe ich ja auch mit ihr schon oft das Problem gehabt, dass ich mich mit anderen Leuten nicht unterhalten darf. Vielleicht spielt da auch dieses Beschützerding mit rein.
An sich ist sie wirklich sehr lieb geworden, aber das beschert mir gerade schon Bauchweh. Zumal sie echt biestig wird, wenn sie nicht an den drankommt, den sie nun zerlegen will. Dann kommt es zu einer Übersprungshandlung und sie schnappt in mein Knie.Ganz klar ist, dass wir uns einen guten Hundetrainer suchen werden. Dass das nötig ist, haben nun auch meine Eltern verstanden. Vorher hieß es immer, dass ich mit dem Hund einfach nicht klarkomme, weil ich zu nachlässig bin, aber scheinbar ist es nicht meine Inkompetenz in Sachen Hundeerziehung...
Habt ihr denn noch Tipps, wie ich das Problem noch angehen könnte? Wie gesagt, Hundetrainer muss und wird auch sein... Über weitere Erfahrungen und Tipps, wäre ich wirklich dankbar...Liebe Grüße
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Hallo,
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Ganz klar ist, dass wir uns einen guten Hundetrainer suchen werden. Dass das nötig ist, haben nun auch meine Eltern verstanden. Vorher hieß es immer, dass ich mit dem Hund einfach nicht klarkomme, weil ich zu nachlässig bin, aber scheinbar ist es nicht meine Inkompetenz in Sachen Hundeerziehung...
Habt ihr denn noch Tipps, wie ich das Problem noch angehen könnte? Wie gesagt, Hundetrainer muss und wird auch sein... Über weitere Erfahrungen und Tipps, wäre ich wirklich dankbar...Wir haben auch einen Hund mit Schutztrieb (Aussie), der aber sehr gut kontrollierbar ist.
Dein Hund muss lernen, dass Du die Führung übernimmst und er Dich oder Deine Eltern nicht beschützen braucht. Auch Deinem Hund zuliebe solltest Du das nun konkret angehen. Für den bedeutet es nämlich auch Stress.
Nachlässig darfst Du jedenfalls nicht (mehr?!
) sein, sondern klar in Deinem Auftreten und konsequent mit Deinen Kommandos. Lass den Hund nicht vor Dir an fremde Menschen. Schick ihn neben oder hinter Dich und zeige ihm, dass DU "Herr der Lage" bist. Mit einem guten Trainer kommst Du sicher schnell ans Ziel. -
Also, ich bin generell schon viel konsequenter geworden. Manchmal tanzt sie mir dennoch auf der Nase rum, wobei ich das letzt auf ihre erste Läufigkeit schiebe. Da war sie ohnehin ein wenig seltsam drauf.
Naja, jedenfalls bin ich mittlerweile sehr konsequent mit ihr. Nu dieser Schutztrieb macht mich etwas unsicher. Bisher weiß ich nämlich nicht, wie ich sie in solchen Situationen überhaupt ansprechen soll. Sie hat ihre Ohren da auf Durchzug.
Letzte Zeit hab ichs so gemacht, dass ich mich auf die Leine gestellt habe, wenn ich mit anderen Leuten geredet hab. So kann sie an die Leute nicht ran, aber mein Knie kriegt blaue Flecken durch das Geschnappe...
Ich hoffe wirklich, dass mir ein guter Trainer (sofern ich sowas hier finde) helfen kann... -
Zitat
Bisher weiß ich nämlich nicht, wie ich sie in solchen Situationen überhaupt ansprechen soll. Sie hat ihre Ohren da auf Durchzug
du musst schon vieeeel früher reagieren. Bau doch ein Kommando "hinter mich" auf oder sowas. Oder festige das Fuß-Kommando (das hat bei meinem pöbelnden Terrorterrier sehr viel gebracht).
Zitat
Letzte Zeit hab ichs so gemacht, dass ich mich auf die Leine gestellt habe, wenn ich mit anderen Leuten geredet hab. So kann sie an die Leute nicht ran, aber mein Knie kriegt blaue Flecken durch das Geschnappe...
Mmh, das ist ja auch eine Zwangslage für sie und nur eine Notbremse für Dich. lerneffekt hat das eher keinen. da musst Du - wie gesagt - schon früher ansetzen und sie erst gar nicht in diese "heiße Phase" reinkommen lassen. -
zuerst mußt du wirklich deinem Hund zeigen, daß du hier die Entscheidungen triffst und sie sich voll auf dich verlassen kannst.
Ich hoffe, daß ein guter Trainer dich dabei unterstützen kann.
Im Kleinen kannst du schon mal anfangen, z.B. wenn du mit ihr spazieren gehst, dann geht es nicht, daß du dich mit anderen Leuten unterhältst. Erst einmal mußt du ihr zeigen, daß ihr ein Team seid und du der Teamleiter. Aus solchen Situationen mußt du erst einmal raus nehmen, also zügig dran vorbei und nicht stehen bleiben und reden. Das kann man den anderen Leute ja erklären, daß man nicht unhöflich ist, sondern trainiert. Später kann man das langsam aufbauen. Sie muß lernen, daß du jede Situation überschaust und im Griff hast, so daß sie ihre Aufgabe, zu beschützen, langsam an dich abgeben kann.Das wird noch einigen Schweiß und Tränen kosten, lohnt sich aber, wenn man merkt wie entspannt ein Spaziergang wieder sein kann.
Ich habe ein "schau" antrainiert und kann damit meinen Großen aus Situationen, wo er die Ohren auf Durchzug hatte, gut rausholen.
Andrea, Bör und das Puddingteilchen
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Danke für die Tipps. :) Ich werde dann, wenn sie wiederkommt, schonmal so im Kleinen versuchen daran zu arbeiten. Nebenher machen wir uns natürlich zügig auf die Suche nach nem Trainer...
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