Zu Besuch in der Stadt bei Katze und fremder Wohnung
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Hallo!
Ich könnte gaaaanz vielle hilfreiche kleine Tipps brauchen.
Bisher wohne ich mit meinen Hunden eher ländlich am Stadtrand. Meine zwei Hunde sind auch noch sehr jung (1 und 3 Jahre alt) und dementsprechend aktiv. Vor ich überhaupt viel mit ihnen machen kann, also auch vor dem Laufen dürfen sie meist kurz auf einer freien Wiese rennen um den ersten Druck etwas abzubauen. Jede für sich allein läuft gut an der Leine. Zusammen allerdings ziehen sie noch etwas um die Wette. Meine 3 jährige Hündin hat auch ein kleines Problem, dafür kann sie ja nichts, sie hatte einen schweren Unfall in der wichtigsten Sozialisierungszeit und ihr fehlt daher der Umgang mit Passanten und in der Stadt. Es hat sich zwar schon ordentlich verbessert aber ihr ist es in der Stadt nicht so ganz wohl, sie ist dann unsicher, angespannt und würde auch mal schnappen, sollte sie sich eingeengt fühlen.
Jetzt ist es aber so, dass mein Partner in einer größeren Stadt wohnt und ich ihn zumindest fürs erste über Nacht mal besuchen möchte. Er hat eine Katze, eine sehr kleine zierliche und wohnt eben mitten in dieser Stadt. Man kann zwar richtig schön an der Seepromenade entlang laufen gehen aber halt nur mit viel Hunde- und Menschenkontakt.Wie kann ich meine Hunde auf einzelne Tage in der Stadt vorbereiten? Was muss bzw kann ich beachten? Und welche Tipps könnt ihr mir zum Kontakt mit der Katze geben?
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Hi,
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Hallo,
wie sieht es allgemein mit Menschen aus? Ist sie da sicher oder sind es eher die Mengen und das Gewusel, das ihr zu schaffen macht?
Zuerst einmal würde ich üben, dass sie unter Menschen ruhig bleibt, dass sie versteht, dass die Menschen gar kein Interesse an ihr haben. Also einfach mal an einen belebten Platz setzen - nicht mitten rein, sondern eher abseits - und den Hund schauen lassen. Ist er ruhig - dann loben und Leckerlie rein. Am Anfang nicht zu lang dort bleiben und immer wieder wiederholen, wenn das gut klappt geht's ein bisschen näher ran.
Vielleicht kann man auch noch ein Markerwort oder -geräusch aufbauen. Z. B. ein Zungenschnalzen, das bedeutet, dass jetzt z.B. ein Spiel kommt, das deine Hündin total toll findet. Wenn du dann in der Stadt mit ihr unterwegs bist und du merkst, dass sie zu unruhig wird, kannst du sie durch das Zungenschnalzen ablenken und spielst dann mit ihr, dass sie sich wieder beruhigt.
Kennen deine Hunde Katzen und kennt die Katze Hunde?
Wichtig ist, dass sie sich nicht gegenseitig bedrängen. Und dass die Hunde nicht an's Fressen der Katze gehen - manche Katzen werden da richtig aggressiv. Allgemein würde ich, wenn es so weit ist, die 3 nicht unbeobachtet allein lassen.
Hast du Freunde mit Katzen? Die würd ich mit den Hunden dann öfter mal besuchen und mit den Hunden üben, dass sie in Gegenwart von Katzen ruhig bleiben und nicht dahin dürfen. -
Hallo,
ich würde mir da jetzt nicht zu viele Gedanken machen und es einfach auf mich zukommen lassen.
Fremde Menschen würde ich auf Abstand halten und ihnen sagen, dass der Hund nicht angefasst werden möchte.Wenn es dennoch zu viele Menschen sind und sie sich nicht beruhigt oder extrem viel Stress hat, dann würde ich eben mit dem Auto aus der Stadt raus fahren und in einer ruhigen Gegend spazieren gehen.
Wegen der Katzen:
lass Deine Hunde erstmal an der Leine und schau wie sie auf die Katze reagieren.
Jedes schnelle auf die Katzen zu gehen würde ich unterbinden.Über Nacht solltest Du dafür sorgen, dass die Hunde von der Katze getrennt sind, denn sonst findet wohl keiner Ruhe in der Nacht.
Füttern würde ich auch getrennt.Ich wünsche Dir ganz viel Spaß bei Deinem Freund und hoffe, dass alles gut geht.
Bleib einfach entspannt und versuche Dich nicht vorher verrückt zu machen.Liebe Grüße
Steffi
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Danke Steffi, es ist immer wieder gut, seine Gedankengänge mal wieder aufzufrischen, vllt denken andere Menschen an ganz andere Dinge bei einem Thema. Das finde ich an Foren sehr gut!
Duncan: Bei meiner Hündin ist es so wie bei einer tickenden Zeitbombe, es können einzelne Menschen sein, Paare oder auch ganze Menschenmengen (wobei sie hier wohl immer etwas angespannt wäre) Es kommt bei ihr auch sehr auf ihre Tagesform an. Allerdings kommen hier jetzt noch einige Variablen hinzu die ich vorher noch nie probiert habe.Zusammen mit meiner jungen Hündin habe ich noch nicht probiert, diese ist eher aufgeschlossen und fände es eher toll alle Menschen mal freudig zu begrüßen. Könnte dann natürlich sein, dass sich meine Große dann erst recht zur Verteidigung der Kleinen hinstellt oder aber es beruhigt sie. Die zweite Variable ist, dass ich ja meinen Partner habe, der die Kleine nehmen könnte und ich mich so voll auf meine Große konzentrieren könnte (bisher musste ich immer allein laufen). Kann sein, dass sie dann auch beruhigter ist. Nur ist es ratsam, diese Situationen einfach mal auszuprobiern oder sollten erst die einzelnen möglichen Konfliktmomente getrennt geübt werden, was meinst du?
Ein Superkommando bzw eine Superbelohnung habe ich schon, das Kommando wird erfahrungsgemäß nicht funktionieren, da es ziemlich schwer ist den richtigen Zeitpunkt bei ihn noch zu erwischen, in dem sie noch nicht zuuuu rein gesteigert ist. Aber wie gesagt, das müsste man testen.Was die Katze angeht. Seine Katze kennt einen Hund. Sie ist nicht die Katze die sich wehrt.
Meine große kennt Katze eig, ich hatte vor ein oder zwei Jahren auch mal eine Baybykatze, die haben zusammen gespielt und sich geputzt etc. Die hat ihren Standpunkt aber auch ordentlich verteidigt. Seither hatte sie allerdings keinen Kontakt mehr.
Die Kleine kennt Katzen noch nicht, zumindest nicht in der Wohnung. Wenn ich meine Hunde einschätzen müsste ist es eher das Problem, dass sich die Katze wie eine Beute verhalten könnte also sie interessant als Spielzeug wird. -
Ich denke, gerade in stressigen Situationen ist Ruhe wichtig und daher würde dein anderer Hund bei einer Übung wohl eher stören, wenn er schwanzwedelnd zu anderen Leuten will. Nun weiß ich auch nicht, wie es mit den Beiden untereinander aussieht. Schauen sie gegenseitig voneinander ab und man kann davon ausgehen, dass deine Große deiner kleinen nachmacht? Dann würde ich diese nämlich zu späterem Zeitpunkt zu den Übungen hinzuholen.
Ganz anderer Gedanke - kannst du die Hunde nicht für's Wochenende über bei jemand anderen lassen?
Ich hab immer bedenken, wenn man einen ängstlichen Hund in Situationen bringt, die er nicht kennt, die ihn dann eventuell überfordern und es noch schlimmer wird.
Kann man für die Spaziergänge nicht evtl. in abgelegenere Gegenden fahren?
Ich würde auch versuchen zu Uhrzeiten spazieren zu gehen, an denen nicht mehr so viel los ist.Was die Katze betrifft - wie gesagt, die 3 niemals allein zusammen in einem Raum lassen. Falls es nicht gut gehen sollte, kann man die Tiere dann räumlich trennen?
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Also meine Große mit der Angst schaut sich nicht mehr wirklich was ab. Allerdings ist es auch unverzichtbar, auf Dauer muss sie auch in der Stadt laufen können. Ich hatte damals auch eine gute Hundeschule, die mir gezeigt hat wie ich sie dazu kriege, dass sie Menschen akzeptiert und das hat bisher auch gut funktioniert.
Das Gute, man kann auch etwas raus fahren für Spaziergänge, da hat man ruhigere Wege.Ich gehe jetzt aber vorher schonmal jeden Tag in die Stadt, versuche mal verschiedene Variablen aus. ICh wohne hier in einer etwas kleineren Stadt als das eigentliche Ziel dann, ich fahre direkt rein, parke in einer ruhigeren Straße und nehme einmal beide einzeln, einmal beide zusammen mit für eine sehr kurze Zeitdauer, dann sehe ich ja wie sie sich verhalten und kann dann entsprechend den "Trainingsplan" danach ausrichten. Denke das ist erstmal eine gute Idee.
Das mit der Katze denke ich bekommen wir hin, es gibt genug Möglichkeiten wo sie hin kann und nach ein paar Versuchen werden die sich kennen. Ich habe daheim ja auch zwei kleine Hasen auf dem Balkon stehen, die rennen ja auch und die Hunde fallen auch nicht gleich über die Hasen her, des haben sie auch nach kurzer Zeit kappiert.
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Das hört sich gut an.
Viel Erfolg!
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Die erste Variable habe ich gestern Mittag getestet. Hunde durften vorher laufen, sich austoben, spielen und etwas trainieren, dann sind wir mittags in die Stadt. Meine große war angespannt und wenn ich ihr nicht dauernd eine Wurst vor die Nase gehalten hätte dann hätte sie schon auch mal was gegen einzelne Menschen gemacht. Die Kleine wusste auch nicht so recht wohin sie "flüchten" sollte. Bei ihr war Futter aber eher uninteressant in der Situation. Bei ihr kann ich die Aufmerksamkeit vllt noch richtig gut auf mich lenken, denn alleine ist sie sehr aufmerksam und trainiert gern (Goldie halt^^). Also es wechselt bei beiden immer zwischen gar nicht wissen wo hin, die Große ist mir zu sehr an den Gerüchen interessiert und zieht überall hin. Und wenn ich dann nicht aufpasse dann geht sie auf nen Menschen zu. Aber bei vielen anderen geht sie wieder problemlos vorbei. Also leider waren die ersten 5 Minuten Test in der Stadt nicht wirklich entspannt, für keinen von uns... ich mag das ja auch nicht wenn ich meine Hunde so unsicher leidend fast schon sehe...
Heute Morgen gehe ich extra früh(diesmal beide zusammen) vor die Geschäfte aufmachen in die Stadt... auf dem Weg dahin können sie ihre ersten Kräfte etwas auspowern und dann laufen wir kurz rein bis ich merken sollte dass sie zu angespannt sind und so bald die ersten Anzeichen kommen dann wieder raus aus der Situation. -
Wie gesagt - ich würde nicht direkt rein in's Getümmel, sondern mich erst mal an den Rand stellen und die beiden gucken lassen, damit sie merken, dass es normal ist, dass viele Menschen umherlaufen.
Außerdem merken die Hunde ja auch, wenn du angespannt bist und das überträgt sich dann auf sie, also alles schön langsam angehen lassen.
Früh in die Stadt zu gehen ist da eine gute Idee, weil noch nicht so viel los ist.
Ich finde, es ist ein gutes Zeichen, dass die Große sich durch Futter ablenken lässt. Hat sie irgendwas, das sie mega gerne isst? Meiner steht z. B. total auf diese Stangen von Rinti (die stinken so bestialisch -.-) wenn man ihm diese vor die Nase hält, vergisst der alles um sich herum. -
Also das morgens war super, weil da noch nciht so viele Leute da waren, genug zum Üben aber nicht genug dass die zwei mega angespannt wären. Hab mich sogar getraut rein zu laufen, so hatten sie vorher etwas bewegung, waren schon bissl KO, dann mit beiden gleichzeitig, ich meine das hat auch besser funktioniert als einer allein, sie bellen zwar ab und zu die leute oder n hund oder irgendwas an aber ok es is schon viel besser gewesen. Heute gehts dann ab in die fremde Wohnung, dann is erstmal wichtig in der Stadtwohnung ruhig zu sein und die katze zu akzeptieren, ich denke wir werden dann erstmal immer bissl raus fahren zum laufen, da wo es ruhiger is, und dann nach und nach je nach tagesform der hunde mehr und mehr in der stadt laufen gehn.
Ja meine Große steht total auf wienerle ^^ - Vor einem Moment
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