Erst Angst dann Knurren
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zunächst mal zur Vorsituation.
Bei der Werkstatt handelt es sich um eine kleine Tischlerei, genauer gesagt Meister, Senior, Altgeselle und ich. Im näheren Umfeld gibt es dann noch 3 Kinder sowie die Frauen von Meister und Senior.
Da ich mich schon immer für Tiere interessiert hab und selbst zu Hunden nen guten Draht hab die eigentlich als bissig gelten war es für mich natürlich klar sich die Zeit für die Hunde zu nehmen, also streicheln, knuddeln, einfach im Raum liegen lassen wenn gearbeitet wird.
Der Meister ist mehr geschäftsorientiert, nimmt sich nur morgens kurz, manchmal Abends und am WE Zeit für die Hunde. Daher sind die auch meist alleine unter sich. Immerhin mag dessen Frau nur Katzen und die Kinder hatten früher eher Hamster und Kaninchen. Da keiner der Hunde stubenrein ist will er die aber auch nicht dauerhaft in der Werkstatt.
Der Senior füttert zwar immer wieder mit frischem Fleisch und lobt am Zaun, ist aber zu alt und zu schwach um sich besser drum zu kümmern und der Altgeselle hatte auch mal nen Hund, findet es aber zu lästig.
Somit wundert es wohl kaum, dass alle 3 Hunde sich freuen wenn ich in der Nähe bin.
Was tagsüber im Hundepersch passiert ist kann ich nicht beurteilen, ob da Nachbarn geärgert haben oder so. Fakt ist, dass neben den beiden Rüden ne Bombe hoch gehen kann und nix passiert, hauptsache ich bin da, aber bei unserer Cora, da braucht nur ne Tür zufallen und sie erschrickt.
Und was meinen Vater betrifft, Ihr habt recht, viele der von euch vorgeschlagenen Techniken würden mit Sicherheit zum Erfolg führen, aber dazu gehören halt immer 2 und da lag schon immer der Unterschied zwischen mir und Ihm. Bei mir geht es um die Ursachen, also warum ist etwas wie es ist, er hat da kein Interesse dran und lebt nach dem Motto friss oder stirb.
Ist halt traurig da Cora UNSER ALLER Familienhund sein soll.
Das mit dem ruhigen Platz dürfte auch soweit ok sein. Haben zwei getrennte Wohnungen, bei uns schläft sie und beobachtet uns, wird geschmust, nimmt am Leben teil und weckt uns jeden morgen am Bett, bei meinen Eltern gibts den Fressnapf und die Spieldecke. Die besagte Hundebox haben wir auch noch vom alten Hund, aber Cora ist wählerich was den schlafplatz angeht.
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24. April 2012 um 23:34
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Erst Angst dann Knurren - Vor einem Moment
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achja, zu den Beobachtungen
wenn der Altgeselle den Raum betritt ist der Raum nicht groß genug, ansonsten ist es wechselhaft, es gibt Kinder die dürfen alles, andere schrecken ab, Bekannte die direkt beschnüffelt werden und andere wo nur der Schwanz eingezogen wird. Rasierwasser kann es also auch nur bedingt sein.
Dass es was mit jung oder alt, Mann oder Frau zu tun hat ist bisher nicht aufgefallen. Eher dass von anfänglicher Zurückhaltung auf dem Grundstück inzwischen soviel Dominanz geworden ist, dass kein fremder Hund mehr an den Zaun kommen darf, von Katzen erst garnicht zu reden.
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Das klingt ganz so, als würde dein Vater noch zur alten Schule gehören und der Meinung sein, wenn ein Hund stirbt, kommt eben ein neuer. moderne Erziehungsmethoden, was für ein Humbug..
Das ist schade, dass er bei deinen sanften Erziehungsmethoden nicht mithelfen würde. Bist du dir auch ganz sicher, dass er sich querstellen würde? Kann man ihn nicht irgendwie umstimmen?
Schließlich soll sie ja euer Hund werden.. Ist immer blöd, wenn nur einer was macht. Man könnte so viel mehr erreichen
Ich finde es schön, dass du so lieb mit ihr umgehst und sie zu dir geholt hast. Ich könnte mir vorstellen, dass umso größer eure Bindung zueinander wird und ihr Vertrauen in dich, umso mehr kannst du ihr Sicherheiten geben, auch ihm gegenüber.
Wie ist sie denn bei den Spaziergängen, reagiert sie da auch ängstlich auf andere Menschen/ Situationen?
Ich verschaffe meinen Hund immer Sicherheit indem ich bei Spaziergängen splitte, also beispielsweise kommt ein angetrunkener von rechts, nehme ich sie auf die linke seite. So das ich zwischen ihr und der bedrohenden Situation laufe.
Dann wird die Angst deines Hundes sicherlich auch viel mit der Körpersprache des Menschen zusammen hängen. Wie man sich ihr nähert usw. Deswegen machen einige Kinder Angst die vielleicht eher impulsiv auf sie zugehen und andere weniger. Es kann ja auch an mangelnder Erfahrung bei ihr, mit diesem Alter liegen.
Der Altgeselle wird einiges bei ihr an Ängsten durch sein Verhalten ausgelöst zu haben. würde mich ja mal interessieren, was er mit ihr gemacht hat.
lg kassio
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könntest du cora nicht ganz zu dir und deiner freundin nehmen? das würde ihr mehr sicherheit geben und sie würde sich sicherlich wohler fühlen, natürlich nur, wenn dein vater gar nicht helfen will
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das mit dem Fressen bei denen hat eher den Effekt, dass der Kontakt intensiver wird.
Cora war trotz fehlender Erfahrung sofort stubenrein, knabbert nix an und zieht nicht beim laufen.
gerade das mit dem Laufen is ja der Grund warum meine Mutter sie genommen hat, ist eigentlich mehr der Welpentyp, der Hunde als Kinder ansieht.
Daher ist das mit der "Trennung" nicht wirklich im Sinne des Erfinders.Nochmal wegen meinem Vater, er hat ja mehrfach den Versuch unternommen, zumindest so wie er das kennt, aber die Erwartungen sind halt anders.
Der Hund muß alleine klar kommen, nicht im Mittelpunkt stehen wollen, sich freuen beachtet zu werden, dankbar sein dass man sich um das Tier kümmert.
So hat er extra neue Kissen für die Hundebox und das Hundebett zurechtgemacht aber Cora nimmt beide nicht an, Resultat daraus. Box und Bett kommen weg, nehmen ja doch nur Platz weg...
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