3 Katzen und ein Hund

  • Meine Mam hat seit kurzem einen Welpen er ist nun 6 Monate alt.
    Am Freitag hat sie ihn das erste mal mit zu mir gebracht, da ich ihn gerne irgendwie mit meinen Katzen vergesellschaften würde.
    Ich wollte einfach, dass wenn sie mich besucht, sie ohne Probleme den Hund ´mitbringen kann.
    Ja die Situation war folgendermaßen:
    Der Hund hatte totale Angst hat gezittert und gebellt. Und war richtig dolle aufgeregt. Meine Katzen insbesondere Leo und Mia war die Situation nicht geheuer haben sich verzogen. Bella fand das wie immer spannend und wollte zum Hund.
    Da uns die Situation dann aber zu gefährlich war, haben wir die Katzen auf Balkon und Bad "gesperrt" und der Hund war bei uns im Wohn- und Esszimmer.
    Durch ein Missgeschick meines Freundes ist Bella irgendwann in das Wohnzimmer hatte überhaupt keine Angst vor dem Hund der Hund hat allerdings vor Angst gepinkelt

    Nun ist die Frage sollen wir es versuchen sie zu vergesellschaften oder lieber lassen?
    Meine Mam ist am kommenden We bei Freunden bei mir in der Nähe eingeladen und ich würde dann gerne ihren Hund nehmen um einfach so viele Möglichkeiten wie möglich zu haben um die 4 aneinander zu gewöhnen.

    Bin auf eure Meinungen gespannt

  • Wenn der Hund noch neu bei deiner Mutter ist, würd ich vllt ein paar Wochen warten bis er sicherer ist. Solange er so Angst hat, macht das Ganze wohl wenig Sinn. Vllt kannst du mal den Geruch mit etwas Positivem verknüpfen, also zB an etwas riechen lassen, wo die Katze drauf gelegen ist und Leckerli. In die Wohnung mit nehmen wenn die Katzen nicht im Raum sind ist auf jeden Fall gut.
    Wenn ihr sie dann irgendwann zusammen lässt ist es wichtig, Souveränität und Ruhe auszustrahlen, also nicht angespannt darüber zu kauern.
    Ich bin sicher, ihr bekommt das noch gut hin :)

  • LAsst den Hund an der Leine die ersten paar mal und lass die Katzen das tun was sie tun wollen ;) nach ein paar mal kommen die schon und trauen sich mal schnuppern, genauso wie hund. das dauert einfach ein bisschen.
    war hier genauso.
    Einfach locker in die Situation gehen und damit hat sich der Tee meistens ;)

  • Zitat

    Wenn der Hund noch neu bei deiner Mutter ist, würd ich vllt ein paar Wochen warten bis er sicherer ist. Solange er so Angst hat, macht das Ganze wohl wenig Sinn. Vllt kannst du mal den Geruch mit etwas Positivem verknüpfen, also zB an etwas riechen lassen, wo die Katze drauf gelegen ist und Leckerli. In die Wohnung mit nehmen wenn die Katzen nicht im Raum sind ist auf jeden Fall gut.
    Wenn ihr sie dann irgendwann zusammen lässt ist es wichtig, Souveränität und Ruhe auszustrahlen, also nicht angespannt darüber zu kauern.
    Ich bin sicher, ihr bekommt das noch gut hin :)

    Danke für die Antwort. Maya ist bereits seit 22. Dezember bei meiner Mam. Ansonsten ist sie absolut sicher nur eben bei meinen Katzen nicht ;)
    Aber es ist doch sinnvoll sie nun "so oft" wie möglich zusammen zu lassen oder?
    Wir haben uns auch nicht getraut Maya von der Leine zu nehmen wenn die Katzen drin waren da sie halt doch ein Jagdhund ist...

  • Bei uns kam vor knapp 5 Wochen auch ein Welpe zu unseren 2 Katzen.

    Carla bellt auch oft aufgeregt wenn sie die Katzen sieht und manchmal ist sie auch etwas ängstlich, denn Momo unser Kater hat ihr schonmal eins auf die Nase gegeben als sie zu Beginn zu frech angesaust kam.

    Ich würde niemanden wegsperren, sondern sie in einem großen Raum einfach machen lassen.

    Ängstliche Katzen sollten Ausweichmöglichkeiten nach oben haben (notfalls mal auf den Eßtisch lassen, auf den Schrank oder das Regal, Katzen finden da ihre Nische ...).

    Dann würd ich aufs Theater des Welpen nicht weiter eingehen sondern Leckerlie parat haben wenn er mal Ruhe gibt ...
    Gepiesel nur in Ruhe wegwischen, viele Welpen Pieseln in neuen Situationen vor Aufregung oder Angst.

    Und ihr solltet möglichst cool bleiben und Euch weiterunterhalten :-)

    Ich würde dranbleiben und ab und zu weiterüben, ein Welpe hat doch die besten Vorraussetzungen das in Ruhe zu lernen !

    Und auch Katzen lernen schnell ... bei mir war die größte Sorge, daß das echt schwierig werden könnte, aber selbst meine hundepanische Kätzin hat ihre Wege gefunden mit der Situation klarzukommen, sie kuschelt zwar nicht mehr auf dem Sofa mit uns (auch da glaube ich daß das wird wenn Carla denn mal ruhiger wird ...), dafür stundenlang mit meinem großen Sohn auf dessen Sessel ...

    Also: möglichst wenig eingreifen und möglichst cool verhalten ... OMMMMM ... ;-)

  • Nochwas:

    Ich würde sie auch von der Leine nehmen.

    Denn auch ein Jagdhund kann i.R. unterscheiden was zum Haus gehört und nicht gejadt werden darf, zumindest bestehen im Welpenalter da gute Chancen.
    Selbst wenn sie jagd bekommt sie entweder Kontra oder die Katze haut eben ab und wird mit der Zeit langweilig.

    Wenn ihr sie an der Leine lasst signalisiert ihr schon wieder: Achtung: besondere Situation !

    Und das würd ich gar nicht.

    Vorrausgesetzt die Katzen haben WIRKLICH einen Rückzugsort - Höhe - wo sie sich erstmal hinflüchten können.

    Geht eine etwas frechere Katze dann auf Konfrontation würde ich die Tiere auch machen lassen, ein kleiner Hieb einer Katze kann einen Welpen auch mal in die Schranken weisen, unsere Tiere haben da gut kommuniziert.


    Nur wenn es jetzt zum völligen Ungleichgewicht kommt und ein Tier absolut aggressiv oder panisch reagiert würde ich eingreifen. Sonst nicht.

    LG

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