Unruhiger Hund
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Hallo,
ich bräuchte ein paar Tipps von euch. Es geht zwar nicht um meinen Hund sondern um den Hund einer Freundin. Ich kenne diese sehr gut und der Hund ist auch häufig bei mir tagsüber, wenn Frauchen arbeiten ist.
Ich schildere mal das Problem:
Der Hund (knapp 2 Jahre) hat große Probleme, wenn der Alltag etwas stressiger, hektischer, einfach anders ist als üblich. Was z.B. am Wochenende so ist. Das zeigt sich dann indem er überdreht, hechelt und halt generell unruhig ist. Auch wenn ich bei ihnen zu Besuch ist oder die bei uns, ist er sehr unruhig, nervös und will im Mittelpunkt stehen. Das soll aber nicht nur bei mir so sein sondern bei jedem Besuch. Was mich auch wundert das er überdreht wenn man ihn anfasst bzw. mit ihm kuscheln will. Ich weiß nicht, ob er das velleichtnichtgewöhntist und deswegenausnervösheit überdreht.
Meine Freundin fragte mich jetzt um Rat, was ich meine was gut wäre zu machen nur ich weiß es nicht und frage daher lieber malnach. Ist es besser wirklich den Hund täglich mit Stresssituationen zu konfrontieren, mit streicheln, hektik etc wo er bisherüberdrehte und ihn somit zu "desensibilisieren" oder ihm wirklich einen ruhigen routinierten Tagesablaufzu bieten?
Was meint ihr?
Lg, Corinna
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17. März 2012 um 17:23
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nunja Hektik vertragen Hunde nicht gut, geht aber auch mir als Mensch so, aber wenn es Dauerstress ist, sollte vllt. mal geklärt werden, warum man nich seinen Alltag so struktruiert, dass es einen ruhigen Ablauf gibt.
Auch sollte der Ta abklären, ob die Schilddrüse in Ordnung ist - ich habe auch einen hektischen Hund, aber das sind nur einige Zeiten und nicht permanent. Wenn ich meinen Hund streichele, dann streichel ich ihm den Streß aus dem Körper - gerade an den Ohren geht das sehr gut.
Ansonsten gibt es nur eines Ruhe, Ruhe und nochmals Ruhe.
Hier kommen aber bestimmt auch noch richtige Spezies, die Dir weiterhelfen können.
LG Susanne und Xena
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Es ist nicht nur bei Hektik, einfach wenn viel zu tun ist, Besuch da ist und halt kein ruhiger Tag ist. Ist also auch nicht täglich sondern vielleicht 1x die Woche. Die Freundin schaut schon zu einen ruhigen Tagesablauf zu machen, nicht viel Besuch, nur das geht nicht immer.
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Hmmm, wie ist der Hund denn aufgewachsen, sprich, was hat er in Präge- und Sozialisationsphase kennen gelernt? Bei unserem Rüden, den wir mit knapp 5 Monaten aus dem TS übernommen haben, haben wir im Nachhinein rausgefunden, dass er wohl im Zwinger groß wurde, er kannte nicht viel und war mit dem Alltag schlicht überfordert und deswegen dauergestresst.
Noch ein paar Fragen zur besseren Einschätzung der Lage:
- Wie wird der Hund ausgelastet?
- Wie geht deine Freundin mit ihm um? D.h., bekommt er evtl. sehr viel Ansprache etc.?
- Ist er gesundheitlich durchgecheckt wurden?Bei uns haben ein paar Dinge geholfen, Titus "entspannter" zu bekommen:
- geistige Auslastung plus ausreichend (aber nicht zu viel) Bewegung
- wir haben ein Ruhesignal konditioniert (http://cavecani.de/wissenswertes/…-hundetraining/)
- bei Besuch etc, war es bei Titus so, dass er schlicht nicht gelernt hatte, wie er sich zu verhalten hat und völlig hochspulte, er war eine einzige Übersprungshandlung im Hundekörper
Bei uns hat es viel gebracht, die Besuchersituation für ihn zu strukturieren, indem er auf seinen Platz geschickt wurde (das haben wir vorher natürlich kleinschrittig aufgebaut) und erst dann "Hallo!" sagen kommen darf, wenn er deutlich entspannter ist
- mit Kong und Knabbersachen geben wir ihm nach für ihn aufregenden Situationen die Möglichkeit, sich den Stress wegzuknabbern, das hilft auch sehr gut
Einige Leute berichten auch von positiven Effekten durch ein DAP-Spray oder DAP-Halsband... wäre evtl. auch einen Versuch wert!
Das ist so das, was mir spontan einfällt...
Viele Grüße!
Annika -
Also ich kenne Sie erst seit 1 Jahr. Aber Sie meinte am Anfang hätte Sie ihn auch mit ins cafe, Restaurant genommen und da hätte er sich recht ruhig verhalten, teils auch geschlafen.
Aber Sie hat irgendwann mit aufgehört ihn überall mit hin zu nehmen. Sie hatte auch schon recht früh angefangen mit einem geregelten Tagesablauf, da Sie das Gefühl hatte das Jack das bräuchte.Auslastung:
Sie geht täglich zwischen 1 std - 1 1/2 std. Jack ist aber einer der nicht viel verlangt.
Geistige Auslastung bekommt er weniger. 1x die Woche suchspiel im Garten. Und bei den Spaziergängen versteckt Sie auch mal den Dummy von ihm. Tricks meinte Sie macht Sie nicht so gern, weil er dann sich hochpusht.Ansprache:
Also Sie liest viel und redet viel über den hund. Aber ich glaub zu viel Ansprache kriegt er nicht. Nur wenn er überdreht, odner Sachen nicht machen soll.
Bei ihm wurde mal die schilddrüse kontrolliert. Sollte aber alles noch im Rahmen gewesen sein.
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Mhm...
Ich glaube, ich würde den Hund nicht anfassen (lassen), wenn ihn das merklich stresst. Andererseits würde ich es vielleicht mal mit TTouches (Tellington) versuchen, das sind bestimmte Massagegriffe, die auf viele Hunde eine beruhigende Wirkung haben.
Geistige Auslastung wäre in meinen Augen schon wichtig, das müssen ja nicht Tricks sein, wenn es den Hund zu sehr pusht... Wie wäre es denn z.B. mit Suchspielen, also Futter verstecken oder ZOS o.Ä.?
Hatte deine Freundin schon mal einen Trainer da, der sich die Lage mal anschaut?
Liebe Grüße,
Annika -
Zitat
Der Hund (knapp 2 Jahre) hat große Probleme, wenn der Alltag etwas stressiger, hektischer, einfach anders ist als üblich. Was z.B. am Wochenende so ist. Das zeigt sich dann indem er überdreht, hechelt und halt generell unruhig ist. Auch wenn ich bei ihnen zu Besuch ist oder die bei uns, ist er sehr unruhig, nervös und will im Mittelpunkt stehen. Schafft er es denn im Mittelpunkt zu stehen oder wird er auf seinen Platz verwiesen? Kann er den Besuch in Ruhe lassen? Das soll aber nicht nur bei mir so sein sondern bei jedem Besuch. Was mich auch wundert das er überdreht wenn man ihn anfasst bzw. mit ihm kuscheln will. Genau das würd ich nicht tun, drängt er sich auf? Bleibt er auf Distanz, wenn es gefordert ist ? Ich weiß nicht, ob er das velleichtnichtgewöhntist und deswegenausnervösheit überdreht.
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Ich kann jetzt nur sagen wie es bei mir so ist.
Also er ist recht aufgeregt wenn er läuft, meist liegt er auf dem Kissen, da reagiert er kaum auf mich. Läuft er fordert er teils mal was ein, vor allem wenn er dadurch Aufmerksamkeit bekommt. Im Grunde lässt er mich im großen und ganzen in Ruhe. Wird er gestreichelt wird er hibbelig bzw uberdreht. Aber auch bei frauchen bzw Herrchen wenn die ihn streicheln/knuddeln -
Mhm, WIE wird er denn gestreichelt/Geknuddelt? Titus hat auch so seine Spezies an Besuchern, denen ich 368745mal sagen kann, wie sie den Hund am besten anfassen sollen....
Also, er fährt bei Berührungen, die nicht ruhig und "gleitend" und von der Seite her kommen, auch hoch... Wie gesagt, wenn er auf dem Kissen liegt, wenn er nicht beachtet wird, ist das doch ok, so lange er dort keine "Habacht-Stellung" einnimmt und jederzeit bereit zum lossprinten ist. Ich würde Berührungen vermeiden (es gibt einige hunde, die es nicht mögen, egal ob Herrchen oder Frauchen oder ein Fremder das macht) bzw. ihn gaaaaanz langsam daran gewöhnen und dazu gehört definitiv, dass er nicht einfach von Fremden angefasst wird 
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Also ich streicheln ihn immer über den kopf und und über die Seite. Frauchen macht das auch nur was wilder.
Aber ich werde ihr auch noch mal an Herzen legen was mehr kopfarbeit zu machen. Ich denk das kommt was kurz bei ihr. - Vor einem Moment
- Neu
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