Mein Hund bellt alles und jeden an...

  • Hey Leute!

    Ich hab echt langsam keine Lust mehr mit meinem Moritz Gassi zu gehen :(.
    Er ist ein Shizu-Terrier-Dackel-tausend Hunde in einem-Mix, wird im Mai 2 Jahre als also schon ein Teenager umgerechnet :D, aber als er kleiner war hat er niemanden angebellt.

    Jetzt kommen Gäste zu uns, bzw. probier ich es schon seit naja...er ein halbes Jahr alt war aus, aber er bellt sie immer und immer an. Man sieht an seiner Haltung, dass er angst hat und deswegen bellt. Aber sobald wir draußen sind merkt man dass es schon "GEHT WEG" heißen soll. Bei Hunden noch schlimmer. Er HASST Hunde. Das ist sehr schade und manchmal auch ziemlich peinlich wenn dann die Rassigen Goldys da sitzen und arrogant die Nase hochheben:D. Ich glaube das fing alles an als er und sein Bruder als Kids angegriffen wurden von einem Großen Hund (ich war da nicht dabei meine Schwester hatte die beiden) und das mit dem Menschen hassen bzw. ängstlich gegenüber sein ist seit eine Hundepsychologin bei uns war und eine schwere große metallkette in die Richtung von denen geworfen hatte. Sie hat die beiden sogar fast getroffen. Fand ich nicht prickelnd hat sogar das gebelle verschlimmert!! Auf jedenfall...gebt mir bitte hilfreiche Tipps mein Hund hat den eingebildeten bockigen Willen eines Terriers!! Und wenn ihr schonmal lest...Die zwei Jungs können im Haus nichmehr zusammen...sie leben getrennt quasi. Meine Schwester hat ihren bei sich und ich meinen bei mir im Zimmer. Im Garten und beim Gassi gehen alles toll aber im Haus schreien die sich so an und fletschen die Zähne. Traurig :( sind aus einem Wurf...


    Liebe Grüße ;)

  • Hallo,
    Hundepsychologen, die mit einer Kette werfen....... vergiss es! Das geht ja überhaupt nicht!
    Such Dir noch mal einen vernünftigen Trainer, frag hier im Forum nach jemanden in Deiner Nähe!
    So aus der Ferne sind Tipps schwierig, glaube ich!
    War das denn schon immer so schwierig mit Deinem? Wie sind die Geschwister (oder Brüder) denn sonst miteinander zurecht gekommen?
    LG!

  • Ja haben die Hundepsychologin auch verabschiedet und gesagt "wir melden uns dann wieder wenn wir sie brauchen" aber ... das einzige was sie eig. wollte war ihr teures hundefutter uns aufquatschen!
    Ich glaube auch dass ich da ma nen neuen RICHTIGEN Hundepsychologen oder Trainer anquatschen muss. :)
    Ach eigentlich war Moritz früher jedenfalls zu Menschen nicht so. Ich konnte mich problemlos mit Leuten treffen und auch an denen vorbeigehen beim Gassi gehen. Aber jetzt geht das ja nichmal mehr. Aber liegt wohl an der Ollen :(

    Die zwei haben früher sogar in einem Bett geschlafen. Wenn wir im Sommer im Garten sind ist auch alles ok. Sie spielen miteinander wie immer, wie auch früher im Haus, aber sobald ich zum beispiel meinen Hund auf den Schoß nehmen will, kommt der andere und knurrt richtig. EIGENTLICH ist der kleine also meiner der Chef, aber wir merken immerwieder dass durch solche Aktionen der andere versuchen will das streitig zu machen! Wir versuchen es ab und zu mal dass die sich im Wohnzimmer wieder annähern sollen. Wir legen alles weg was die an Spielsachen oder decken und so haben, damit sie sich schonmal darum nicht kloppen...aber naja...sobald sich einer von uns Menschen i.wo hinsetzt und der eine einem Folgen will schreien die sich an...bis jetzt NOCH NICHT i.wie ein blutiger kampf oder so aber unser Herz setzt schon bei dem Zähnefletschen aus. :(

    Vielleicht hast du oder andere ja mal von sowas gehört und wisst noch ne Lösung :) danke für deine Antwort ;)

  • Lies dich doch hier mal ein: https://www.dogforum.de/zeigen-und-benennen-t128830.html.

    Wir sind zwar noch im Anfangsstadium, aber ich bin mir sicher, dass mein wirklich problematischer 35-kg-Hund gut auf diese "Methode" anspricht. Zusätzlich sind wir jetzt auch bei einem Trainer, der mir helfen wird, meinen Problemhund gewaltfrei zumindest in geordnete Bahnen zu lenken.

    Ohne einen guten Trainer werdet ihr sicherlich auch nicht weiterkommen, fürchte ich.

  • Danke ;)

    Die zwei können schon zeigen und benennen aber man kanns bei den beiden nicht mit hunden ausprobieren denn ich lasse sie in der nähe von hunden nie zu nah an fremde hunde oder von der leine sowieso nicht! schnapp gefahr ;) deswegen kommen wir bei diesem spiel an gewisse grenzen :/ ja muss wohl einen trainer dazu holen wenn das nötige kleingeld da ist ^^ danke trotzdem für eure hilfe :)

  • Also ich denk auch das da ein Trainer mal draufschauen sollte...vor allem das mit seinem Bruder find ich jetzt nicht so normal...Aber keine ahnung was da schief gelaufen sein könnte, dafür weiss ich zu wenig :???:

    Das wichtigste beim Kläffen/anbellen ist das du den Hund versuchst abzulenken bevor er sich reinsteigert, und zwar egal mit was...Irgendwas was er sehr sehr gern mag....Leberwurst, Käse, Trockenfutter, Spieli...was auch immer.....
    Also wir haben das im Prinzip so gemacht: Virausschauend handeln, ich sehe situation kommt/könnte kommen wo es losgeht also Aufmerksamkeit auf dich ziehen und den Hund bespassen/mit Leckerchen "vollstopfen"...also wirklich vollstopfen! (haben wir mit dem ganzen täglichen Futter gemacht und manchmal noch mehr)
    und siehe dam heute haben wir keinen Kläffer mehr bzw kaum noch...du musst deinem Hund eben ein Verhalten zeigen das sich mehr lohnt für ihn! Mittlerweile kann ich sie sogar so ablenken das sie sogar in solchen Situationen Kommandos ausführt für ihre Belohnung (früher undenkbar)
    Aber mit viel Geduld, Ruhe und Zeit wird das...
    Das aber jetzt nur auf das Gebell bezogen nicht in Hinsicht auf den Bruder, denn da könnte durch das Belohnen ja wieder Stress enstehen....aber da müsst ihr sicher auch was tun, auf Dauer kann das ja so nicht gehen
    Liebe Grüsse
    Steffi

  • Mein Hund darf auch nicht zu anderen Hunden hin oder abgeleint werden, denn er würde sich sofort auf den anderen Hund stürzen, aber nicht um zu spielen ...

    Hast du mal einen Blick in den Thread geworfen? Irgendwie habe ich das Gefühl, dass wir nicht von dem selben Zeigen und Benennen sprechen :???:

  • Hehe ja im eigentlichen Sinne gehts in dem Thema ja darum, dass mein Hund quasi die Hunde bemerken soll, aber nur gucken soll und nichts weiter...ist bei meinem nichtmal ansatzweise möglich dass ich es trainieren kann.. er klefft halt wirklich sehr...wenn ich Gassi gehe wird sofort losgebrüllt sobald ein Hund zu sehen ist egal wie weit weg...Dann kann ich drauf reagieren wie ich will. Egal ob ich es ignoriere und weitergehe ohne zu zerren. Ob ich zerre...Ob ich sage aus nein (was bei der lautstärke untergeht) .. eins hat öfters schon funktioniert aber wende ich nicht sooft an weil ich mir schonmal reinziehen musste "ist ihr hund aber aggressiv" (woraufhin ich ihr klarmachte dass ihr hund auch terrier in sich hat und noch n welpe ist und spätestens in 2 monaten genauso loslegt was auch der fall war OLLE KUH :lachtot: ) und mich meistens garnicht solange dann aufhalten möchte in der nähe von anderen Hundehältern..Ich hab ihm indem ich mich zu ihm runterbeugte oder gekniet hab gesagt NEIN und hab ihn die hand auf den Rücken gelegt. Zack ruhig :???: bin ich blöd oder verarscht er mich :headbash: kann doch nich bei jedem bellen mich dahin knien (vorallem wenn ich ja schon diese "unerzogener köter" abbekomme"
    Ich weiß ja nicht ob mans anders machen kann als in dieser Lektion. Denn Klicker wurde anfangs gut akzeptiert als er noch ein Welpe war. Ich glaub ihr denkt jetzt von mir "völlig überfordert" oder "null erziehung" ABER: Es ist echt das einzige Problem (abgesehen vom Bruder aber wir wissen ja damit umzugehen auch wenn wir sie lieber spielen sehen). Er macht sitz wenn ich es sage (außer ein Hund ist zu sehen) er macht Platz wenn ich es sage (außer Hund) er macht Männchen...naja ihr wisst schon. Er hört auf mich wenn die Hunde nicht währen...

  • Dein Hund ist weder ein Welpe noch als Terrier unerziehbar. Hör auf dich mit solchen
    Ausreden aus der Verantwortung zu schummeln. Dein Hund möchte jemanden der für
    ihn einsteht, der ihn unterstützt, so hört sich das jedenfalls für mich an. Er will nicht
    alles selber regeln müssen, hilf ihm doch.
    Und vorsicht mit der Leckerlieschmeißerei bei Fehlverhalten, wenn du nicht genau weißt was du da tust, dann bestärkst du ganz, ganz schnell genau das falsche. Leckerli als
    Belohnung ist o.k. aber nicht in Stressituationen. Und schon gar nicht zum ruhig stellen.

    Aus der Ferne wird dir vermutlich keiner dauerhaft helfen können, dazu muß man den
    Hund immer in seiner Gesamtheit sehen. Seine Körpersprache, beurteilen was er wirklich
    sagt.

  • Wir haben seit 9 Wochen eine sehr menschenscheue Hündin. Sie bellt zwar nicht, läuft aber absolut im Zickzack hinter uns und windet sich in der Leine. Sie hat bei fremden Menschen maximalen Streß. Es erfordert auf jeden Fall einen Trainer, um zu schauen welche Alternativen man dem Hund anbieten kann. Wir arbeiten auch daran, deshalb verstehe ich, welchen Streß das einem auch selbst machen kann.

    Aber versuch doch mal Deinen Hund mit einem Dummy, an der Strippe hängend, zu bespaßen. Allerdings erst mal eine ganze Weile in entspannter Atmosphäre. Wenn er, nach einer Weile, den Dummy (oder Ball oder Ähnliches) richtig toll findet, dann spiel mit ihm und zwar deutlich vor seinem Fixieren und toben. Außerdem - wenn er dann gerne einen Dummy trägt(oder was auch immer) - mit vollem Maul kläfft es sich nicht so gut und der Hund hat ein Alternativverhalten. Wichtig dabei ist Dein Timing: der Hund muß seinen Dummy bekommen bevor der Zirkus losgeht, sonst wäre es eine Bestätigung für seinen Ausraster.

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