Hündinn mit ein paar Macken : ) Suche Tipps!
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Hallo zusammen,
es ist so : Vor ca. einem 1/4 Jahr, hat sich meine Schwester einen Hund gekauft. Hexe ist jetzt ca. 2 Jahre alt, kommt aus Spanien (Tötung) und hat wahrscheinlich ein Bardino mit dabei (nicht sicher). Sie zu holen war ehrlich gesagt total unüberlegt! Was mich tierisch aufgeregt hat :/ Da sie keine Zeit und Lust hatte, ist Hexe jetzt ein ziemlich unerzohgenes Energiebündel, mit ein paar Problemchen. Meine Schwester zieht auf jeden Fall aus und will und kann sie nicht mitnehmen. Also habe ich sie übernommen. Ich habe schon eine Hündinn aus Griechenland, zeit fast 9 Jahren gehört sie jetzt zur Familie und hat auch keine Probleme berreitet, daher kenne ich mich mit "Problemhunden" nicht besonderst aus ...Ihre Macken oder Meine Probleme mit ihrem Verhalten:
1. Sie nimmt immer meine Hand in den Mund. Da sie ein sehr grobes Spielverhalten hat, kann das manchmal etwas weh tun ... Kann man Hunden begreiflich machen, das einem etwas nicht gefällt/wehtut?
2. Wenn ich mit ihr spielen will, zum Beispiel mit Ball, Seil ..., scheint sie sich lieber für meinen Arm oder meine Hände zu interessieren. Wie kann ich sie dazu bringen, sich auf das Spielzeug zu stürzen, als auf meinen Körper?
3. Sie springt liebend gerne hoch, an allen, egal wie groß. Was manchmal problematisch sein kann, das sie einem fast die Nase oder das Kinn bricht, wenn sie mit ihrer Schnauze dranstößt! Ausserdem hinterlässt sie dabei gerne große Kratzer ...
4. Sie hat eine unglaubliche Ausdauer und Geschwindigkeit drauf. Da es ihr riesigen Spaß macht, lasse ich sie gerne rennen (sie scheint auch gerne zu schwimmen). Wenn ich sie rufe, macht sie allerdings umwege oder läuft an mir vorbei ...
5. Da ich 2 Kater und ja noch einen anderen Hund habe, ist sie sehr "besitzergreifend". Sie lässt andere nicht in die Nähe, wenn sie Spielzeug oder was zu Essen hat. Manchmal legt sie etwas direkt vor die Nase von den anderen und legt sich davor. Wenn die anderen es hat holen wollen, nimmt sie es wieder weg oder verteidigt es. Ich kann ihr allerdings alles wegnehmen ohne das sie etwas macht!
6. Sie zieht stark an der Leine!!! Dazu muss ich nichts mehr sagen oder?
7. Sie ist anderen Hunden gegenüber aggressiv. Wenn sie an der Leine ist, stellt sie die Haare auf, knurrt, bellt und flätscht die Zähne. Bei fast allen! Ausser wenn sie ohne Leine läuft, dann ist sie den meisten Hunden aber zu stürmisch und knurren sie dann an ...
8. Sie ist absolut nicht stubenrein
Ich kann stundenlang mit ihr rausgehen, aber sie macht trotzdem rein! Einmal sogar aufs Bett
Ich hab jetzt ne neue Matratze und die Tür zu ... Protest wie bei manchen Katzen??? Das ist eins der dringenste Probleme, da es anstrengend ist, ihr hinterher zu putzen ...
9. Sie scheint kleine Kinder nicht zu mögen. Da knurrt sie und lässt sich nicht anfassen. Wir begegnen nicht oft kleinen Kindern, aber wenn mal eins kommt und sie anfässt??? Keine Ahnung was sie dann macht und die Kleinen gehen ja manchmal einfach so auf Hunde zu ohne zu fragen ...Ich hole mir im Moment so viel Hilfe und Tipps wie möglich. Beim Hundetrainer, im Forum, Bücher, Internet und bei anderen Haltern. Ich möchte es gerne mit ihr Versuchen, ich denke mit viel Geduld und Disziplin werde ich das hinbekommen! Es wäre echt schade wenn sie zu ihrer Pflegestelle zurück müsste! Über viele Tipps und Erfahrungen wäre ich Dankbar. Vielleicht hatte jemand von euch einen Hund der eins dieser Probleme hatte?
Ganz Liebe Grüße,
Grauwolf -
23. Februar 2012 um 01:43
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Hündinn mit ein paar Macken : ) Suche Tipps! - Vor einem Moment
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Achja, sie ist kastriert!
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Noch was: Ich möchte sie gerne umbennenen. Das sollte ich aber erst machen, wenn alles wieder ok ist, oder?
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Ohje, ihr scheint ja wirklich jedes denkbare Problem zu haben, was es so mit einem Hund gibt (nicht böse nehmen)..
Ich kann dir jetzt keinen konkreten Tipp geben, aber ich finde es gut, dass du dich ihr annimmst und es versuchen willst!
Du schreibst von einem Hundetrainer, heißt das, du gehst schon mit ihr in eine Hundeschule?
Wenn ja, was wurden die da bisher für Ratschläge gegeben, wie wird gearbeitet?Falls nicht, würde ich dir raten, einen guten Hundetrainer zu suchen. Bei den ganzen Defiziten ist es schwierig alleine was zu erreichen...vor allem, du hast ja geschrieben, dass du nicht so viel Ahnung hast.
Wegen der Stubenunreinheit, wie sieht das denn genau aus? Wie oft kommt sie raus, kann man ein "Muster" erkennen, wann sie am häufigsten in die Wohnung macht oder ist es eher wahllos?
Vielleicht da als Tipp wirklich nochmal die Stubenreinheit von vorne aufzubauen, wie bei einem Welpen.Ich drück euch die Daumen.
LG -
Zitat
Ohje, ihr scheint ja wirklich jedes denkbare Problem zu haben, was es so mit einem Hund gibt (nicht böse nehmen)..
Ja, scheint so
ZitatDu schreibst von einem Hundetrainer, heißt das, du gehst schon mit ihr in eine Hundeschule?
Wenn ja, was wurden die da bisher für Ratschläge gegeben, wie wird gearbeitet?Da ich sie noch nicht lange habe, bin ich noch auf der Suche. Ich habe einen Hundeplatz gefunden, die arbeiten jedoch nur in einer Gruppe, was noch nicht geht, da sie ja an der Leine aggressiv wird.
Ausserdem kann ich nicht zu viel Geld ausgeben, da ich noch in die Schule gehe, verdiene ich nicht viel
ZitatWegen der Stubenunreinheit, wie sieht das denn genau aus? Wie oft kommt sie raus, kann man ein "Muster" erkennen, wann sie am häufigsten in die Wohnung macht oder ist es eher wahllos?
Vielleicht da als Tipp wirklich nochmal die Stubenreinheit von vorne aufzubauen, wie bei einem Welpen.Sie macht einfach so rein, ohne sich zu melden oder sonstiges. Sie pinckelt einfach. Entweder in die Küche, in den Flur, ins Bad oder in die Schlafzimmer. Ich denke wenn ich sie im Wohnzimmer lasse, würde sie auch dort hinmachen. Groß und Klein :/
Sie kommt morgens raus, sehr früh zum joggen, dann Mittags einmal lang mit Freunden oder anderen Hunden mit denen sie sich versteht, und einmal kurz und dann Abends nochmal. Ab und zu auch noch 1-2 mal mehr, wenn ich Zeit habe. Ich denke schon, das sie genug auslauf bekommt ... Sie macht auch draussen! Reicht ihr das nicht? Wenn ich Mittagschule habe, geht meiner Mutter mit ihr raus. Jedoch nur ums Eck.Ich möchte auch anfangen sie geistig auszulasten. Brauche erstmal einen groben Plan

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Hallo,
ich würde dir raten, dir Gedanken darüber zu machen, welches Verhalten der Hündin dich am meisten belastet bzw. wo für dich das größte Problem liegt. Was wünscht du dir am meisten "weg"?
Damit solltest du anfangen bzw. deinen Schwerpunkt legen. Ich würde dir auch raten, wenigsten einmal einen Trainer zu euch kommen zu lassen. Es wäre gut, wenn jemand mit Erfahrung die Hündin einschätzt in Bezug auf ihr Aggressionspotenzial. Nicht dass sie auf Einschränkungen, die sie erfahren muss, mit aggressivem Verhalten reagiert.Zur Stubenreinheit gilt zweierlei. Erstens muss sicher sein, dass sie kein gesundheitliches Problem hat, also keine Blasenentzündung oder eine neurologische Störung etc.
Ist sie gesund, übst du mit ihr genauso wie mit einem Welpen. Am Anfang alle zwei, drei Stunden nach draußen. Und kräftig loben, wenn sie draußen macht.Zum "Spielen". Tut sie dir weh, hör sofort auf mit dem Spiel. Mach ihr deinen Unmut deutlich (z.B mit einem lauten Aua) und pack das Spielzeug weg. (Meine haben meistens noch eine zweite Chance bekommen, waren sie dann immer noch grob, war das Spiel zu Ende. Tat's zu doll weh, habe ich aber auch sofort abgebrochen.)
Übe mit ihr zeitgleich das "Aus". Damit du das Spiel kontrollieren kannst (und auch kontrolliert beenden kannst).So, ich muss jetzt dringend ins Bett. Hier kommen bestimmt noch mehr Tipps.
Ich finde es toll, dass du dich der Hündin annimmst. Umbenennen kannst du sie auch gleich. Die meisten Hunde lernen das ziemlich schnell.Liebe Grüße
Nele -
Zitat
welches Verhalten der Hündin dich am meisten belastet bzw. wo für dich das größte Problem liegt. Was wünscht du dir am meisten "weg"?
Die Stubenreinheit und die aggressivität an der Leine. Ich möchte es gerne Schrittweise angehen und zuerst an den schlimmsten Problemen arbeiten.
ZitatEs wäre gut, wenn jemand mit Erfahrung die Hündin einschätzt in Bezug auf ihr Aggressionspotenzial. Nicht dass sie auf Einschränkungen, die sie erfahren muss, mit aggressivem Verhalten reagiert.
Ich versuche es! Bis jetzt ist sie nur Hunden gegenüber aggressiv und eben bei kleinen Kindern. Das ist beides nicht schön :/ Aber sie ist ja auch verschmust und lieb, sie verhält sich ja nicht immer so ...
Ich denke ein Neuanfang mit der Grundgehorsamkeit und der Stubenreinheit ist eine gute Idee !
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So, sie heißt jetzt Bella.
Fange mit Stubenreinheit und Leinenaggression an
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HI!
Toll, dass du die Maus übernimmst :)ZitatAlles anzeigenHallo zusammen,
es ist so : Vor ca. einem 1/4 Jahr, hat sich meine Schwester einen Hund gekauft. Hexe ist jetzt ca. 2 Jahre alt, kommt aus Spanien (Tötung) und hat wahrscheinlich ein Bardino mit dabei (nicht sicher). Sie zu holen war ehrlich gesagt total unüberlegt! Was mich tierisch aufgeregt hat :/ Da sie keine Zeit und Lust hatte, ist Hexe jetzt ein ziemlich unerzohgenes Energiebündel, mit ein paar Problemchen. Meine Schwester zieht auf jeden Fall aus und will und kann sie nicht mitnehmen. Also habe ich sie übernommen. Ich habe schon eine Hündinn aus Griechenland, zeit fast 9 Jahren gehört sie jetzt zur Familie und hat auch keine Probleme berreitet, daher kenne ich mich mit "Problemhunden" nicht besonderst aus ...Ihre Macken oder Meine Probleme mit ihrem Verhalten:
1. Sie nimmt immer meine Hand in den Mund. Da sie ein sehr grobes Spielverhalten hat, kann das manchmal etwas weh tun ... Kann man Hunden begreiflich machen, das einem etwas nicht gefällt/wehtut?Wie schon geschrieben wurde, brich das Spiel deutlich ab, wenn es dir zu bunt wird.
2. Wenn ich mit ihr spielen will, zum Beispiel mit Ball, Seil ..., scheint sie sich lieber für meinen Arm oder meine Hände zu interessieren. Wie kann ich sie dazu bringen, sich auf das Spielzeug zu stürzen, als auf meinen Körper?
War bei Titus anfangs auch so. Bei uns hat es geholfen, Spielzeuge zu nehmen, die sozusagen lang genug sind, z.B. ein Ball an einer Schnur und ihn zu loben wie blöde, wenn er dort reingebissen hat. Mittlerweile liebt er seine Spielzeuge.
3. Sie springt liebend gerne hoch, an allen, egal wie groß. Was manchmal problematisch sein kann, das sie einem fast die Nase oder das Kinn bricht, wenn sie mit ihrer Schnauze dranstößt! Ausserdem hinterlässt sie dabei gerne große Kratzer ...
Sofort abwenden, wenn sie das macht. Erst wenn sie unten ist, bekommt sie Aufmerksamkeit, wird gelobt und bekommt ein Leckerlie.
4. Sie hat eine unglaubliche Ausdauer und Geschwindigkeit drauf. Da es ihr riesigen Spaß macht, lasse ich sie gerne rennen (sie scheint auch gerne zu schwimmen). Wenn ich sie rufe, macht sie allerdings umwege oder läuft an mir vorbei ...
Du könntest sie mit einer Schleppleine absichern, 20 m oder so, dann kann sie rennen. Gleichzeitig kannst du den Rückruf auch durchsetzen.
5. Da ich 2 Kater und ja noch einen anderen Hund habe, ist sie sehr "besitzergreifend". Sie lässt andere nicht in die Nähe, wenn sie Spielzeug oder was zu Essen hat. Manchmal legt sie etwas direkt vor die Nase von den anderen und legt sich davor. Wenn die anderen es hat holen wollen, nimmt sie es wieder weg oder verteidigt es. Ich kann ihr allerdings alles wegnehmen ohne das sie etwas macht!
Ich würde dafür sorgen, dass sie beim Fressen ungestört ist. Und das Spielzeug würde ich wegräumen, damit es gar nicht erst zu Streitigkeiten kommen kann.
6. Sie zieht stark an der Leine!!! Dazu muss ich nichts mehr sagen oder?
Da hilft nur konsequentes Üben, denke ich, zum Beispiel mit stehen bleiben, oder Richtungswechseln und in nicht zu langen Einheiten.7. Sie ist anderen Hunden gegenüber aggressiv. Wenn sie an der Leine ist, stellt sie die Haare auf, knurrt, bellt und flätscht die Zähne. Bei fast allen! Ausser wenn sie ohne Leine läuft, dann ist sie den meisten Hunden aber zu stürmisch und knurren sie dann an ...
Sie scheint ja eh Probleme mit der Leine zu haben. Ich würde dir auch zu "Zeigen und Benennen" raten, aber auch dazu, frontales Zugehen auf andere Hunde zu vermeiden, also Bögen zu gehen, damit sie sich nicht bedroht fühlt.8. Sie ist absolut nicht stubenrein
Ich kann stundenlang mit ihr rausgehen, aber sie macht trotzdem rein! Einmal sogar aufs Bett
Ich hab jetzt ne neue Matratze und die Tür zu ... Protest wie bei manchen Katzen??? Das ist eins der dringenste Probleme, da es anstrengend ist, ihr hinterher zu putzen ...Nur Mut. Sie wird es bislang einfach nicht gelernt haben. Geh immer wieder alle 2-3 Stunden mit ihr raus, wenn sie draußen macht, lobe sie überschwänglich, gib ihr ein tolles Leckerlie, so dass sie merkt, dass draußen pieseln suuuuuper ist! Das wird!!!!!
9. Sie scheint kleine Kinder nicht zu mögen. Da knurrt sie und lässt sich nicht anfassen. Wir begegnen nicht oft kleinen Kindern, aber wenn mal eins kommt und sie anfässt??? Keine Ahnung was sie dann macht und die Kleinen gehen ja manchmal einfach so auf Hunde zu ohne zu fragen ...
Sorge dafür, dass sie nicht einfach so von Kindern angefasst wird, wenn du in eine solche Situation kommst, dann stell dich dazwischen und blocke das Kind unbedingt ab. So zeigst du deiner Hündin auch, dass du solche Situationen für sie regelst, dass sie selbst sich nicht wehren muss...Ich hole mir im Moment so viel Hilfe und Tipps wie möglich. Beim Hundetrainer, im Forum, Bücher, Internet und bei anderen Haltern. Ich möchte es gerne mit ihr Versuchen, ich denke mit viel Geduld und Disziplin werde ich das hinbekommen! Es wäre echt schade wenn sie zu ihrer Pflegestelle zurück müsste! Über viele Tipps und Erfahrungen wäre ich Dankbar. Vielleicht hatte jemand von euch einen Hund der eins dieser Probleme hatte?
Ganz Liebe Grüße,
GrauwolfSo bemüht, wie du bist, wird das sicher was werden. Ich würde dir auch dazu raten, Prioritäten zu setzen, alle Baustellen nach und nach abzuarbeiten. Was ich dir jetzt hier hingeschrieben habe, ist nur so eine Art "Erste-Hilfe", aber wenn ein Hund so viele Probleme hat, würde ich auch einen guten Hundetrainer suchen, der mit dir gemeinsam gewaltfrei eure Baustellen angeht....
Und einen Buchtipp hab ich noch, der eigentlich eher für Halter von Welpen und jüngeren Hunden gedacht ist, der aber die Basics recht gut abdeckt:Liebe Grüße und viel Erfolg mit deiner Bella :)
Annika -
als erste-hilfe-maßnahme würd ich anderen hunden ausweichen, d.h. strassenseite wechseln... ggf auch einfach zurückgehen, wenn ausweichen nicht möglich ist... und kinder kann st du stoppen, wenn die auf euch zulaufen... dann merkt der hund, dass du die situation entspannt und gekonnt regelst, ohne unfreundlich zu sein.. sehr chef-like

dass sie ins haus macht, liegt wohl daran, dass sie mit ihren zwei jahren die meiste zeit gar kein haus hatte zum drin leben, oder? demnach weiß sie einfach wohl nicht, dass draussen gepinkelt werden soll...
da sie drinnen und draussen pinkelt, würd ich drinnen, wenn du es siehst, dass sie pinkelt, verbieten... je nachdem, wie sensibel sie ist, eher nicht so laut, aber schon voller energie. und wie die anderen schon schrieben, oft raus, draussen wie doll loben... dann wird sie lernen, drinne gibts ärger, draussen wird gelobt.. also lieber draussen pinkeln... aber man hört immer wieder, dass grade strassenhunde schwer stubenrein werden... aber vllt hast du ja glück und sie ist territorial veranlagt.. dann hört das evtl. von alleine auf...
wenn sie den anderen was vor die nase legt und dass verteidigt, würd ichs ihr wegnehmen, denn das ist mal extrem beute orientiert, und wer beute hat, ist der tollste... vllt. weißt du den hunden für die nächste zeit feste plätze zu, an denen die mit knochen etc liegen können...
spielzeug nicht mehr zur freien verfügung rumliegen lassen, gespielt werden kann mit dir nach deinen regeln, also zart!!! selbst meine riesenschnauzerin spielt mit mir, ohne mich zu berühren( jedenfalls die meiste zeit
) wirds zu brutal, abbruch, spielzeut in die tasche, kleine pause.. drei minuten o.s., und dann gehts weiter... dann kann der hund üben und nachfragen, wann und was da zum abbruch geführt hat... und dann wieder abbrechen, wenn sie wieder zu frech wird...
meine schnauzerin beißt auch immer gaaaaaaaaaaaanz nah an der hand ins spielzeug... aber nie bis selten in die finger....und ich bin ein fan von handfütterung... beim spielen immer mal stoppe, den hund bitten, sich zu setzen, und mit futter dafür belohnen... damit machst du das spiel ruhiger, und dich wichtiger... nix mehr dem kleinen wilden hund im napf reichen, ggf beim füttern des ersthundes die tür schließen...
bei alledem mußrt du drauf achten, die hunde entsprechend ihres status zu behandeln... sollte also der alte hund noch das sagen haben bei den beiden, muß der auch die meiste aufmerksamkeit kriegen... ists aber so, dass der neue hund direkt cheffe geworden ist, darfst du den alten hund nicht bevorzugen...
soweit meine vorschläge, vllt paßt ja was für euch...
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