Spazierengehen klappt nicht-brauche dringend Ideen!
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Hallo :)
Wie ich ja schon in einem anderen Thread geschrieben habe, klappt es bei uns mit dem spazieren gehen noch gar nicht. Kurz zur Vorgeschichte:
Wir haben seit Weihnachten einen einjährigen Hund aus dem Tierschutz, der aufgrund einer FCP-Operation und anderer orthopädischer Probleme noch nie so richtig Gassi geführt wurde. Ausserdem wollte er wohl auch von Anfang an nie und man hat ihn dann halt gelassen. Er wohnte in Spanien auf einer Pflegestelle, wo er jederzeit freien Zugang zum Garten hatte.So ist es hier auch. Im Garten hat er keine Probleme, er spielt ausgelassen und rennt rum, deswegen schliesse ich Schmerzen als Hauptgrund aus. Sobald wir das Grundstück verlassen geht allerdings erstmal nichts mehr. Er bleibt stehen, senkt den Blick, schnüffelt, manchmal setzt er sich sogar hin oder legt sich. Er hebt ständig die Pfote, oder leckt dran. Da dass alles Beschwichtigungssignale sind, scheint er ja sehr gestresst zu sein. Wir gehen nicht an Strassen vorbei, sondern sind quasi direkt auf abgelegenen Wegen, wo keine Autos fahren. Ich glaube aber schon, dass ihm irgendwelche Umweltreize unheimlich sind. Da ich aber nicht genau weiss welche, ist ein konkretes Training schwierig.
Meistens schaffen wir irgendwie eine kleine Runde, mit sehr viel Zeit und Geduld, allerdings sehe ich keine Fortschritte, ich habe eher das Gefühl es wird etwas schlimmer. Selbst andere Hunde helfen nur bedingt, ich verabrede mich öfter zum Spazieren, bzw. wir treffen ja auch unterwegs andere Hunde.
Vielleicht steh ich auch einfach nur auf dem Schlauch, bzw habt ihr Tipps zur Vorgehensweise?
Vielen Dank im Voraus! :)
Futter nimmt er zwar draussen, aber es interessiert ihn nicht sonderlich, dass ich es als Lockmittel einsetzen könnte.
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5. Februar 2012 um 17:31
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Hi
Ich würde zwei Sachen machen.
1. Ihn im Garten und im Haus sehr geduldig an die Leine gewöhnen und das laufen an der Leine üben. Das kennt er ja vermutlich auch nicht.
2. Wenn er Auto fahren kann, würde ich mit ihm irgendwohin fahren, mich auf ne Bank setzen, den Hund neben mir und einfach eine halbe Stunde ein Buch lesen. Und dann wieder heim. Ohne jedes Aufhebens. Wenne r nicht Auto fährt, müsste man ihn daran natürlich erst gewöhnen.
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Zitat
Hi
Ich würde zwei Sachen machen.
1. Ihn im Garten und im Haus sehr geduldig an die Leine gewöhnen und das laufen an der Leine üben. Das kennt er ja vermutlich auch nicht.
2. Wenn er Auto fahren kann, würde ich mit ihm irgendwohin fahren, mich auf ne Bank setzen, den Hund neben mir und einfach eine halbe Stunde ein Buch lesen. Und dann wieder heim. Ohne jedes Aufhebens. Wenne r nicht Auto fährt, müsste man ihn daran natürlich erst gewöhnen.
Danke für deine Antwort :)
Wenn er läuft, läuft er eigentlich ganz gut an der Leine. Auch im Garten problemlos, da ich durchs Gartentor rausgehe, bis dahin läuft er gut :) Einmal ist die Leine abgegangen (ich hab einen Riesenschreck bekommen) und er ist dann einfach zum Gartentor zurückgedüst und hat brav gewartet bis ich es wieder aufmache :| Ich habe mittlerweile eine neue Leine mit intaktem Karabinerhaken^^Das mit dem auf die Bank setzen muss ich unbedingt mal testen, allerdings muss es bis dahin mindestens 15 Grad wärmer sein, sonst bekommen Hund und Frauchen eine Blasenerkältung

Auto fahren ist übrigens überhaupt kein Problem, wir kommen auch nur schwer an Autos vorbei, weil er immer einsteigen will...
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Oh, ja, die Kälte....brrr. Ich würde mit deiner Vierpfote anfangen, als sei's ein Welpe...! Gaaanz langsam an die Welt da draußen gewöhnen und hoffen..., dass es bald wärmer wird. Dann klappt's mit viiiiiel Geduld und Übung bestimmt! 
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Na ja, dann gehst du jetzt eben immer eine Runde im Garten, dann raus aus dem Tor, machst einen Kringel mit höchstens fünf Meter Duchmesser und wieder rein in den Garten. Noch ne runde schön laufen (nicht nur ganz gut! erarbeite dir ne gute Leinenführigkeit), und fertig.
Und dann wird der Kringel eben immer größer.
Nur kein Theater drum machen. Es ist einfach total normal, rauszugehen. Ein Meter weit, zwei Meter weit usw. Kleine Schritte!
Aber auch nicht signalisieren: sobald wir im Garten sind, ist alles vorbei - erst noch ein bisschen weitermachen. -
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Das mit den Pfoten lecken, kann auch ein erlerntes Verhalten sei. Er hat gemerkt, wenn er so tut als ob er etwas hat, ihr die Runde abbrecht oder zumindest mehr Aufmerksamkeit ihm gibt.
Ansonsten würde ich es auch in kleinen Stücken machen und viel Bestätigung ihm geben, er kennt es wohl wirklich nicht und an der Leine schrenkt man den Hund auch ein, da müssen sich alle Hunde erst daran gewöhnen. Wenn der Hund früher nichts kennen gelernt hat als seinen Garten oder Hof, sind es natürlich unheimlich viele ungewohnte Reitze die auf ihn einfliegen und kann ihn verängstigen. Würde erst mit kleinen Runden beginnen und diese so positiv und super toll gestalten wie möglich. Dann step by step vergrößern...
Wie sieht denn bei euch die Hund Mensch Beziehung aus? Orientiert er sich nach Dir?
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Zitat
Er bleibt stehen
Was machst du, wenn er blockiert und stehen bleibt?
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Zitat
Das mit den Pfoten lecken, kann auch ein erlerntes Verhalten sei. Er hat gemerkt, wenn er so tut als ob er etwas hat, ihr die Runde abbrecht oder zumindest mehr Aufmerksamkeit ihm gibt.
Ansonsten würde ich es auch in kleinen Stücken machen und viel Bestätigung ihm geben, er kennt es wohl wirklich nicht und an der Leine schrenkt man den Hund auch ein, da müssen sich alle Hunde erst daran gewöhnen. Wenn der Hund früher nichts kennen gelernt hat als seinen Garten oder Hof, sind es natürlich unheimlich viele ungewohnte Reitze die auf ihn einfliegen und kann ihn verängstigen. Würde erst mit kleinen Runden beginnen und diese so positiv und super toll gestalten wie möglich. Dann step by step vergrößern...
Wie sieht denn bei euch die Hund Mensch Beziehung aus? Orientiert er sich nach Dir?
Gerade der Anfang vom Spaziergang ist schwierig, wenn wir etwas gelaufen sind, wird es meistens besser. Jetzt seid es so kalt ist allerdings nicht mehr so...Und mit dem positiv und super toll gestalten weiss ich halt nicht genau wie. Er ist zu nichts zu bewegen und mit Futter kann ich ihn auch nicht aus der Reserve locken.
Ausser wenn ein anderer Hund kommt, dann will er natürlich spielen.
Er braucht laut TA eigentlich regelmässige, ruhige Spaziergänge, die langsam aufbauen um seine Muskeln zu stärken, unter diesen Bedingungen eben etwas schwierig.Unsere Hund Mensch Beziehung in der Wohnung finde ich schon ganz gut. Hat sich schon vieles verbessert, seit er eingezogen ist. Am Anfang hat er die ganze Zeit gezwickt, dass macht er jetzt fast gar nicht mehr. Und auch sonst hört er ganz gut (dafür dass er erst ein paar Wochen da ist).
Draussen ist das aber anders, zumindest habe ich den Eindruck. Einige Passanten möchte er am liebsten sofort begrüssen, aber danach wieder Schockstarre... -
Zitat
Was machst du, wenn er blockiert und stehen bleibt?
och, da habe ich schon ne Menge ausprobiert. Von einfach weitergehen oder eine einladene Körperhaltung einnehmen, also so seitlich vorwärts. Ich habe mit der Hundetrainerin auch ein "Weiter" Signal geübt.
Heute hatte ich sogar einen Preydummy in der Hand, bisher hilft nix.
Generell versuche ich sehr selbstbewusst voran zu gehen, damit er merkt, dass es nichts gibt, wovor er Angst haben braucht. Und ich gehe wenig auf seine Angst ein, sondern versuche zu tun, als ob nichts ist. -
Nicht immer hilft die Regel, ignoriere die Angst. Man sollte nur nicht so ein großes Ding drauß machen. Versuche doch mal, wenn er blockt - dich an der gespannten Leine hinzuhocken und ihn zu dir locken mit offenen Armen und freundlicher ruhiger Stimme. Wenn er kommt bestätige ihn kurz mit streicheln und dann geht es weiter. Oder versuche die Richtung zu wechseln.
Grundsätzlich würde ich dir auch empfehlen, dass du ihm gar nicht so einen großen Radius an der Leine zugestehst, nimm ihn dicht an dich ran - höchstens 1 m die Leine lang lassen. Klar, wenn er sein Geschäft erledigen möchte oder auch mal schnüffelt kannst du die Leine länger lassen, aber im prinzip danach gleich wieder kurz halten. Sehr gerne dabei ruhig freundlich mit ihm reden und streicheln. - hin und wieder... Damit gibst du ihm Sicherheit.Du sagst er hatte ortopädische Probleme? In welcher Art? Es kann auch sein, dass bei dieser Kälte die Gelenke schmerzen und er daher am Anfang sich ungern bewegt und wenn er warmgelaufen ist, es etwas besser geht.
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