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Wie gesagt, mich hatte es bei dir auch gewundert

Und die anderen haben es ja richtig verstanden, also hey, mein Fehler
Was habt ihr denn Richtung Leinenpöbeln schon versucht?
Und weißt/ ahnst du was die Motivation dahinter ist? (also eben Unsicherheit zum Beispiel) - Vor einem Moment
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Hi,
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Zitat
Ich habe durhc das Halti viel an Oxi verloren...
Und magst du darauf nochmal kurz eingehen, was du damit genau meinst?

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Zitat
Wie gesagt, mich hatte es bei dir auch gewundert

Und die anderen haben es ja richtig verstanden, also hey, mein Fehler
Was habt ihr denn Richtung Leinenpöbeln schon versucht?
Und weißt/ ahnst du was die Motivation dahinter ist? (also eben Unsicherheit zum Beispiel)Kein Problem. Habe es gerne nochmal erklärt, bevor es noch andere falsch verstehen

Was ich versucht habe... puhh... ich habe versucht es zu ignorieren (und so mache ich es halt meistens), weil man mir gesagt hat jeglicher Körperkontakt bzw Ansprache (den Hund anzusprechen) bestätigt sie darin und das ist ja das was ich nicht möchte... aber ich glaub ich mach es falsch :/
Die Motivation... Angst hat sie definitiv keine! Auch keine Unsicherheit!
Am Anfang war es nur, "ach wie blöd, dass ich nicht spielen kann" und daraus wurde ein immer aggressiverer Ton, sodass sie jetzt wirklich Aggro draufgeht, aber wenn ich die Leine loslassen würde, würde sie stutzen und den anderen freudig begrüßen. Weisst Du wie ich meine?
Das ist schwer zu erklären. Sie macht einen auf Angriff ist die Beste Verteidigung. Oder lieber mach ich hier mal auf groß...ZitatUnd magst du darauf nochmal kurz eingehen, was du damit genau meinst?

Ja, nu...
Ich weiss es nicht, aber ohne Halti hatte sie zb diese Aggro nicht... die kam erst mit dem Halti, aber das Halti wurde weiter genutzt wegen Leinenführigkeit.
Früher -.- Also als Welpe/Junghund hatten wir das Feld gegenüber vom Haus und sie war so gut wie nie an der Leine... Daher hatte ich es vernachlässig, dann hatte ich es mal ne zeitlang versucht, aber da sie gut hörte, liess ich uns damit in Ruhe... Dann sind wir umgezogen in die Stadt und hier ist das Feld eben nicht gegenüber, man muss "gefährliche" Straßen überqueren, man begegnet Fahrradfahrern, Joggern, Kindern und muss eben ein Stückchen laufen bis zum Feld... (obwohl auch ncith so weit, aber halt nicht mehr ohne Leine ausm Haus und man steht schon "im" Feld)
Jogger, Kinder, ect sind alles kein Prob., aber die Hunde sind halt das Prob...Ich hoffe ich habe es hinbekommen einigermaßen zu erklären...
LG Anna
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Ganz unähnlich wie bei Anjou hört sich das nicht an. Obwohl es bei ihm aus Unsicherheit kommt. Trotzdem war immer Frust dabei, weil er lieber "regelt" als den anderen Hunden die Begegnung zu überlassen. Also schon Angriff als Verteidigung, nur dass er total unsicher dabei ist und sobald er mich nicht mehr im Rücken hat (sprich, ich los lassen würde) ist er still oder wenn er an den anderen Hund ran kommt beschwichtigt er und macht sich klein oder fordert (bissl Übersprungsmäßig zum Spiel auf). Das scheint bei euch ja auch bissl so zu sein, also dass es ohne Leine dann "vergessen" ist.
Also die Motive sind wohl andere, aber trotzdem kenne ich dieses "kippen". Ich hab vor zwei Wochen einen Fehler gemacht und dadurch hat sich das Ganze auch ordentlich verschärft und aus seiner Kläfferei bei der ich ihn noch ins Sitz und alles schicken konnte (obwohl es sich schon bös angehört hat) ist echte Aufregung auf nem ganz anderen Level geworden, wo er auch nicht mehr ohne weiteres ansprechbar ist.Die letzten Monate hat es uns super geholfen ihn aus der Situation zu nehmen. Also zum Beispiel im großen Bogen drumrum (was hier leider selten geht auf den Wegen). Meist hab ich mich irgendwo "ins Gebüsch" geschlagen
und er musste sich sein Futter nach dem Kongprinzip aus meiner Faust "erarbeiten". Er hat dann immer kurz über die Schulter geschaut zum Hund, danach den Blick mir zu gewendet und dann durfte er nach den Stücken angeln. Einfach belohnen hätte gar nix gebracht, weil er in dem Moment schon eine Aufgabe brauchte.Ich denke allerdings nicht, dass das unter dem jetzigen Erregungslevel funktionieren würde, also so wie das bei euch klingt auch nicht mehr. Ich bin im Moment dabei mir ein neues Konzept zu erarbeiten, stecke aber in der Klausurvorbereitung. Deswegen sieht es zur Zeit erstmal so aus, dass wir Leinenbegegnungen (also frontale, enge Begegnungen) komplett vermeiden. Wir gehen richtige Runden nur mit anderen Hunden, wo er nicht so unter Druck ist oder da, wo ich bei Leinenbegegnungen wirklich weiträumig ausweichen kann. Die meiste Zeit gehen wir auf eine Wiese, machen da Impulskontrolle, Suchspiele, alles mögliche, damit er trotzdem beschäftigt ist. Da versuche ich schon mal eine Grundlage aufzubauen für das, wie es weiter geht (auch wenn es noch nicht feststeht).
Hast du dich mal mit *Zeigen und Benennen* beschäftigt? Da setzen wir jetzt auf der Wiese an mit mindesten 20 Metern Entfernung (da regt er sich noch nicht auf). Das funktioniert bewaffnet mit der Leberwursttube schon mal gut. Werde mich da langsam näher ran arbeiten bis es dann nach den Klausuren weiter geht. Dauerzustand ist das natürlich nicht, aber nach zwei extremen Tagen hab ich für mich die Notbremse gezogen, damit es sich nicht festigt und beschlossen erst zu wissen, wie ich vorgehe, bevor ich ihm den weiter aussetze und rumprobiere. So hat er jetzt 2, 3 Wochen zum "runter kommen" und macht nur positive Erfahrungen mit anderen Hunden. Wir sitzen, wenn Hunde kommen zusammen entspannt auf der Wiese (an der lockeren Leine) und ich klickere eben nach dem Z&B Prinzip Blickkontakt. Action gibt es dann erst wieder, wenn die Hunde weg sind, er soll die gar nicht noch weiter mit hoher Erregungslage verknüpfen.Parallel arbeite ich generell an seinem "Stresspegel". Heißt, ich konditioniere das *Entspannungssignal*. Hier noch *Videos* dazu.
Ich hab nicht wirklich dran geglaubt muss ich sagen, aber heute hab ich es das erste Mal probiert und es hat mich umgehauen. Allerdings noch nicht bei anderen Hunden, da warte und festige ich noch.
Und als nächstes werde ich (wenn auch abgewandelt) den *Geschirrgriff* (8. Beitrag auf der Seite) aufbauen.Uuuund ich gehe einen Weg, wo ich nicht weiß, ob´s das schon irgendwo gibt
Mich hat jemand drauf gebracht weiter vorne anzusetzen. Anjou scheint es eigentlich nicht zu stören oder negativ zu verknüpfen, wenn ich ihn anleine. Aber ich kann mir schon vorstellen, dass er irgendwie mit Anspannung reagiert, wenn ich ihn unterwegs rannehme, auch wenn ich die nicht bemerke. Und selbst wenn es nur neutral sein sollte... Was ich jetzt mache ist, dass ich versuche ins Gegenteil zu gehen. Also, dass Anleinen schon was Positives wird und ihn prinzipiell entspannt/ positiv stimmt. Heißt, anleinen heißt bei uns wie zu Welpenzeiten wieder ne tolle Belohnung 
Das sind alles erstmal Kleinigkeiten und Grundlagen. Ich weiß nicht, ob uns irgendwas davon entscheidend voran bringt (außer Zeigen und Benennen vielleicht). Aber Anjou ist ein Hund, wo ich mit Druck im besten Fall gar nix und im schlimmsten das Gegenteil erreiche. Ihn zur Ruhe zwingen geht nicht. Er braucht Alternativverhalten. Wie das letztlich genau aussehen wird, darüber mache ich noch Gedanken. Aber um ihn wieder dahin zu bringen, dass er Hundebegegnungen nicht (nur) mit Stress pur/ negativ verknüpft und ihn prinzipiell wieder in eine Lage zu versetzen, wo ich mit ihm arbeiten kann, versuche ich eben die genannten Sachen. Ist nicht viel Aufwand und im schlimmsten Fall bringt es gar nichts

Ein erstes wirkliches Alternativverhalten wird denke ich ein "Touch" nach dem Zeigen und Benennen aufzubauen. Also dass er zu mir kommen muss und mich eben anstupst. Aber dafür müssen wir ein wenig weiter sein. Und ich weiß noch nicht, ob ihm das als Alternative reicht, um wirklich abzulassen.
Eine Freundin hat es mit ihrem Hund so gemacht, dass sie irgendwann (natürlich nicht zu Beginn des Trainings) die flache Hand über den Kopf des Hundes gehalten hat und er dann eben den Kopf in den Nacken legen musste zum "touchen". Die Position hat er dann gehalten. Anjou hilft das auch, wenn der Blickkontakt zu den anderen Hunden unterbrochen wird und er nicht jede Regung mitkriegt. Allerdings muss dafür erstmal wieder etwas mehr Ruhe rein.
Und anderen Hunden fällt es vermutlich wieder leichter erstmal die anderen Hunde noch sehen zu können... Ist wieder eine Typfrage.ZitatWas ich versucht habe... puhh... ich habe versucht es zu ignorieren (und so mache ich es halt meistens), weil man mir gesagt hat jeglicher Körperkontakt bzw Ansprache (den Hund anzusprechen) bestätigt sie darin und das ist ja das was ich nicht möchte... aber ich glaub ich mach es falsch
Passt natürlich jetzt alles nicht zu dem hier, was ich geschrieben habe... Aber damit würde ich bei Anjou nicht weit kommen. Ignorieren bringt bei ihm null in so ner Situation. Wenn es zu spät ist und er nach dem ersten Ansprechen oder körperlich dazwischen schieben (also Sicht versperren) nicht wieder "bei mir" ist, ist es das Beste nicht drauf einzuquatschen und aus der Situation raus zu gehen. Aber von vorne herein gar nix machen würde UNS nicht weiter bringen.
ZitatIch weiss es nicht, aber ohne Halti hatte sie zb diese Aggro nicht... die kam erst mit dem Halti, aber das Halti wurde weiter genutzt wegen Leinenführigkeit.
Hm... Ich kenne das ein wenig von Anjou, dass er eben erst dann reagiert, wenn er mich "im Rücken hat", also ich ins Halsband greife zum Beispiel. Ohne mich fühlt er sich da nicht sicher genug und macht eher auf klein, wenn der andere nah dran ist.
Allerdings, wenn sie das an der Leine so nicht hatte... Vielleicht irgendwas in der Richtung, dass ihre normale Kommunikation mit den anderen Hunden eingeschränkt ist/ war? Oder sie sie nicht so gut im Auge hat(te)? Könnte mir vorstellen, dass irgendwas in der Richtung das vielleicht ausgelöst hat?Ist jetzt auch alles ziemlich wirr, aber ich arbeite eben selbst noch dran. Und alles auf Anjou bezogen, aber so ist es am einfachsten zu erklären... Letztlich ist es so wie so finde ich immer eine sehr individuelle Geschichte, was zum Hund passt. Vielleicht kannst du dir ja etwas daraus ziehen, was euch helfen könnte.
Wenn etwas völlig unverständlich ist, frag ruhig nach
Falls es was für euch sein könnte... Oder eben direkt im Z&B Thread, die kennen sich ja alle noch ne Ecke besser aus mit den konkreten Methoden. -
Guten Morgen,
wir haben nach fast einem dreiviertel Jahr die Leinenpöbelei nun so weit im Griff, das sie nur noch sehr selten und auch fast nur bei bestimmten Hunden vorkommt.
Was ich bei Sunny gemerkt habe, das es wichtig ist, das ich reagiere, bevor sie reagieren kann, sprich, wenn sie denn Hund schon gesehen hat, ist es eigentlich eh zu spät, zumindest am Anfang.Ich hab dabei ein Kommando, bei uns "Ruhe" aufgebaut. Sprich ich hab den Hund gesehen, "Ruhe" gesagt, Leckerchen rein, und das so lange bis wir am Hund vorbei waren, zumindest am Anfang. Später halt immer weniger "Ruhe" gesagt und jetzt gibt es noch ein "Ruhe", wenn's sein muss und aber immer noch nach jeder Hundebegegnung die sauber klappt ein Leckerchen.
Hab ich dann doch mal zu spät reagiert, hat bei Sunny mein Schlüsselbund geholfen, das sie wieder für mich ansprechbar war, weil sie unheimlich doll auf das Schlüsselgeklapper reagiert. Ich hab dann also mit dem Schlüssel in der Hand, später in der Tasche gerappelt und sie hat mich angeguckt, dann kam "Ruhe" und meistens hat das auch geklappt.
Und was Sunny am Anfang auch geholfen hat, war wenn ich sich hab am Rand absitzen lassen und ihr dann erst "Ruhe" gesagt habe.
Ganz wichtig war auch: Umso weniger ich gedacht habe, die macht eh Theater, umso ruhiger war sie auch.
Ich hoffe ich konnte dir damit ein bißchen helfen.
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Mit leinenaggressiven Hunden kenne ich mich nicht aus und kann dir dementsprechend auch keinen Tipp geben, aber was das ziehen angeht, hat mir ein befreundeter Trainer einen guten Rat gegeben.
Immer wenn es möglich ist (sprich kein anderer Hund zur Ablenkung in der Nähe, nicht direkt an der Straße, etc) und der Hund anfängt zu ziehen, soll man einfach die Leine fallen lassen und die Richtung wechseln. Dadurch nimmst du deinem Hund die Verbindung zu dir, er muss erst einmal gucken, was du jetzt eigentlich vor hast und rennt dir hinterher. Dann kannst du ihn loben und wieder einsammeln.
Der Trainer meinte, das Hunde oftmals ziehen, weil sie der Meinung sind, sie müssen uns den Weg zeigen. Durch das loslassen der Leine können sie nicht sicher sein, ob wir auch folgen... Verstehst du, was ich meine?
Was auch unheimlich geholfen hatte, waren Straßenschilder, dünne Bäume, etc. Z.b. Buddy läuft an der rechten Seite und er zieht mal wieder, dann gehe ich so auf ein Straßenschild zu, als ob ich rechts daran vorbei gehen möchte. Kurz vor dem Schild laufe ich aber links daran vorbei.
So, ein aufmerksamer Hund würde mir folgen, wenn Buddy in Zieh-modus ist läuft er aber rechts weiter und bleibt hängen. Das findet er unangenehm und muss ja wieder rückwärts laufen, um an dem Straßenschild vorbei zukommen.
Das beides mache ich an schlimmen Tagen so eins-, zweimal und dann läuft er auch wieder vernünftig.So heute zieht Buddy eigentlich gar nicht mehr (ja, gut... Wird auch wieder kommen...
), und wenn dann nur bei anderen Hunden, mit denen er sonst spielen darf. Wenn das der Fall ist, hat bei Buddy gereicht mich vor ihn zu stellen, frontal auf ihn zuzugehen (ich hab dazu dass Kommando “Zurück“ eingebaut), er weicht dann kurz zurück und ich hab wieder seine Aufmerksamkeit. Heute muss ich nur noch stehen bleiben und kurz “Zurück“ sagen, dann läuft er wieder leicht versetzt hinter mir.Ich weiß nicht, ob irgendeiner meiner.Tipps dir und Oxana weiterhilft, aber ausprobieren kann man es ja.
Liebe Grüße
Tania
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