• Danke aber für deine Tipps.
    LG
    Tamara

  • Na, da sag ich mal Händelschüttel zur Rasse. Ich hab ein weibliches Dackel-JRT-Monster daheim. Na ja, eigentlich ist sie wirklich lieb, aber einmal die Woche wird die Weltherrschaft angestrebt und ich muß sehr konsequent sein. Hach, wenn die nicht immer so süß gucken würde :roll:

    Siehste, wird doch schon mit dem Halsband. Dann kannst Du das Geschirr ja später für's Fahrrad nebenhertappeln nehmen, wenn sie alt genug ist.

    Was Kinder angeht: Meine mag Kinder, aber wenn es zu viele waren und sie die Kinder auch noch hochheben und herumtragen wollten, grummelte sie auch schon mal. Ist halt wirklich kein Kuschelhund. Mittlerweile grummelt sie nicht mehr und kommt sie immer zu mir und setzt sich neben mich mit nem Blick "Halt mir die Kinder vom Leib". Das ist völlig okay. Lernt Euer Hund auch noch. Wie wäre es, wenn Deine Kids dem Hund Tricks beibringen? Dann muß Hundi denken und die Kids haben Spaß. So Sachen wie Rolle oder Pfötchen geben, Krabbeln auf Kommando usw.

    Das mit der Decke klappt doch schon ganz gut bei Euch. Jackis können hartnäckig sein, also, wer hat den längeren Atem?

    Und Geduld Geduld Geduld.... Ihr schafft das :gut:


  • Na, Dein Wort in Gottes Ohr.
    LG

  • Ich hätte da mal eine Frage bezüglich Erziehungsresistenten Hunden wie meiner Fibi.
    Wäre es vielleicht hilfreich bei ihr, gutes Benehmen einfach zu ignorieren und schlechtes zu massregeln?
    Vielleicht denkt das Monster ja,"ey cool, wenn ich auf die Decke gehe (um bei diesem blöden Beispiel zu bleiben) bekomme ich jedes mal Lob und oft auch ein Leckerchen. Das heisst, je öfter ich aufstehe, desto öfter bekomme ich ein Leckerchen wenn ich dann wieder auf die Decke gehe."
    Ich meine, in einem Rudel läuft es doch auch nach diesem Prinzip: Gutes Benehmen interessiert da Niemanden, das ist selbstverständlich. Schlechtes Benehmen wird gemassregelt.

  • Aber grade das mit der Decke ist doch gar nicht so schwer..
    Wenn sie wieder aufsteht bringst du sie zurück, immer wieder, ohne Leckerlie. Wenn sie aufsteht kannst du auch nein sagen, aber mehr "Maßregelung" finde ich in der Situation absolut unnötig!
    Erst wenn sie lange genug liegen bleibt, sodass du die Möglichkeit hast zu ihr zu gehen, bringst du ein Leckerlie zu ihr. Du musst am Anfang eben versuchen sie so lange wie möglich liegen zu lassen, aber früh genung hingehen um ihr zu vor zu kommen.

    Ich denke sie wird schnell lernen, dass auf die Decke gehen allein sich NICHT lohnt, sondern nur auf der Decke bleiben.

  • Zitat

    Ich hätte da mal eine Frage bezüglich Erziehungsresistenten Hunden wie meiner Fibi.

    Wieso bezeichnest du Fibi "erziehungsresistent"?
    Sie ist 10 Monate alt, du hast sie seit August.

    Ich habe keine Ahnung, wie du ihr etwas beigebracht hast, aber beim Lesen beschleicht mich das Gefühl, dass du manchmal etwas ungeduldig bist und dass es ggf. eher Kommunikationsprobleme als dass du einen erziehungsresistenten Hund hast.

    Zitat

    Wäre es vielleicht hilfreich bei ihr, gutes Benehmen einfach zu ignorieren und schlechtes zu massregeln?
    Ich meine, in einem Rudel läuft es doch auch nach diesem Prinzip: Gutes Benehmen interessiert da Niemanden, das ist selbstverständlich. Schlechtes Benehmen wird gemassregelt.

    Das halte ich für eine äußerst schlechte Idee.
    Der Vergleich eines Rudels hinkt dermaßen und da hast du einen falschen Denkansatz.
    In keinem Rudel bringt der eine Hund dem anderen "Sitz, Platz, Fuß, auf die Decke, Leinenführigkeit oder Sonstiges" bei.
    Ein Hund schließt sich eng dem Menschen an und der Mensch sollte sich an den Lerngesetzen bedienen und nicht, was Hunde/Wölfe untereinander machen.
    Ein Hund lernt nichts, indem er gemaßregelt wird, schon gar nicht für nicht ausgeführte Kommandos, wenn man ihm nicht zeigt, was er anstelle machen bzw. wie er sich verhalten soll (welches dann belohnt werden sollte!).
    Wir reden nicht über "Tapeten abreißen", was man nicht ignorieren kann, sondern über das "Problem", dass sie z.B. auf der Decke bleiben soll.
    Das ist nichts anders als "Sitz, Platz und Co."
    Im weitesten Sinne handelt es sich um ein Kunststück.
    Jemand schrieb mal:
    "Einen Hund stopfst du doch auch nicht mit einem Stock durch den Agility-Tunnel."


    Zitat

    Vielleicht denkt das Monster ja,"ey cool, wenn ich auf die Decke gehe (um bei diesem blöden Beispiel zu bleiben) bekomme ich jedes mal Lob und oft auch ein Leckerchen. Das heisst, je öfter ich aufstehe, desto öfter bekomme ich ein Leckerchen wenn ich dann wieder auf die Decke gehe."

    Sie ist 10 Monate alt und seit August bei dir, wie lange übst du das schon?
    Wie lange soll die dort und wie lange kann sie überhaupt liegen bleiben?
    Wie "dalai_Lina" schon schrieb:
    Steht sie von der Decke auf (bleibe davor stehen), weise sie an, liegen zu bleiben, indem du sie blockst und gleichzeitig "nein" sagst. Dann lobst du sie, wenn sie nicht aufsteht, dazu musst du sie nicht ständig mit Leckerchen vollstopfen und eine Maßregelung (was meinst du damit überhaupt?) ist vollkommen unnötig.
    Und wenn sie das noch nicht zuverlässig beherrscht, kannst du dich nicht in Ruhe hinsetzen.
    So ein Kommando muss laaangsam, über Lob und Blocken, aufgebaut werden.
    Erst nur ein paar Sekunden, dann immer länger, erst nur mit deiner direkten Anwesenheit, dann die Distanz schrittweise vergrößern, umdrehen, schließlich hinsetzen usw.
    Im Prinzip gilt das für alle Kommandos, die du Fibi beibringen möchtest.

    Gruß
    Leo

  • @ dalai_lina, dieschweizer

    Ok, das mit dem ignorieren bei gutem Benehmen und massregeln bei schlechtem, war nur ein Gedanke, allerdings nicht zu Ende gedacht.
    Wobei ichmit massregeln ein bestimmtes, (oder heisst es bestimmendes?) Aus meine.

    Also, ich finde nicht, dass ich grundsätzlich ungeduldig bin.
    Wir haben Fibi seit August, ein paar Tagen nach ihrem Einzug kam das Problem als sie diesen Läufer zu ihrem Lieblingsplatz in der Küche erkoren hatte.
    Seit diesem Zeitpunkt versuchen wir unermüdlich (sicher, keine 24 h am Tag) sie auf diese Decke zu beförden und sie dort auch bleiben zu lassen. Immer und immer wieder, und zwar genau so, wie ihr es beschrieben habt.
    Zuerst waren wir froh, wenn sie auf die Decke ist und sie wurde allein dafür schon belohnt. Bis das dann sass, was eigentlich relativ schnell ging.
    Dann haben wir angefangen an dem auf der Decke bleiben zu arbeiten.
    Solange wir dabei stehen, und sie an jedem Aufstehen hindern, klappt es ja auch. Klar, was bleibt ihr auch anderes übrig. ;)
    Aber sobald wir uns von ihr abwenden ist sie wieder da, wo sie eben nicht sein soll.
    Ich finde nach 5 Monaten langen Übens, kann man schon mal leicht verzweifeln und auch ungeduldig werden.

    Das mit dem Erziehungsresistent hab ich einfach nur so geschrieben, eigentlich unbedacht, hab dieser Aussage jetzt nicht so viel Bedeutung beigemessen.
    Einfach so lapidar dahergeschrieben.

  • Zitat

    Wo liegt denn die Decke in der Küche ?
    Nah am Tisch, gegenüber der Küchenzeile. Also da, wo sie keine Fettspritzer oder runterfallende Gegenstände abkriegen kann.
    Hat sie im Wohnzimmer keinen Platz ?


    Doch, klar. Da hat sie einen Korb. Aber sie ist gerne da, wo wir auch sind. Sie folgt uns. Ist ja auch ok.
    Und es ist halt so, dass ich mich nach der Arbeit viel in der Küche aufhalte, und sie mit mir.

  • Zitat


    Dann haben wir angefangen an dem auf der Decke bleiben zu arbeiten.
    Solange wir dabei stehen, und sie an jedem Aufstehen hindern, klappt es ja auch. Klar, was bleibt ihr auch anderes übrig. ;)
    Aber sobald wir uns von ihr abwenden ist sie wieder da, wo sie eben nicht sein soll.
    Ich finde nach 5 Monaten langen Übens, kann man schon mal leicht verzweifeln und auch ungeduldig werden.

    Mhm, das auf der Decke bleiben trainieren wir grade auch in seeeehr kleinen Schritten. Generell ist das "Bleib" für viele Hunde schwierig zu lernen. Ein Problemchen sehe ich in dem, was du geschrieben hast: "Sobald wir uns abwenden...": Meine Erfahrung ist, dass es besser ist, das "Bleib!" erstmal so zu üben, dass du mit dem Gesicht zu Fini einen Schritt rückwärts gehst, direkt wieder hin, Leckerlie. Immer weiter ausbauen, bis du rückwärts in einen andern Raum gegangen bist. DANACH würde ich langsam anfangen, mich dabei auch abzuwenden und auch dann wieder nur schrittweise wegzugehen. Bei uns hat es viel gebracht, diese Teilschritte anfangs intensiv zu belohnen (mit TroFu-Ration und zwischendrin tollen Leckerlies. Ab und an gabs auch mal ne Kaustange oder nen Kong auf der Decke ;) ) ... Für Titus war es auch enorm schwierig, liegen zu bleiben, wenn man ihn eben nicht mehr angesehen hat. Ich schätze, dass es auch daran liegt, dass man ja im Freilauf, an der Leine etc. immer wieder übt "Ich dreh mich um, du läufst mir hinterher".... :smile:

    Viele Grüße, viel Erfolg beim Üben!
    Annika

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