Plötzlich Panik (im Dunkeln)

  • Hi @ all!
    Seit einigen Tagen zeigt unser Bommel (1 1/2 Jahre) Angstreaktionen (vorwiegend im Dunkeln), wenn ich mit ihm an der Leine das Grundstück verlassen will.

    Ich vermute, der Ursprung liegt im Gassigang am Neujahrsabend. Wir waren so gegen halb acht abends draußen und auf unserem Rückweg, als noch jemand der Meinung war, ein Feuerwerk abschießen zu müssen. Das war zwar über den Daumen 400 m weit weg, aber Bommel hat sich trotzdem erschreckt und immens Gas gegeben, nach hause zu kommen. Am nächsten Abend hatten wir dann (ebenfalls im Dunkeln) eine nette Begegnung mit Bommels zweitliebsten Feind. Als die Hunde sich an der Leine angegiftet haben (ich hatte ihn zu spät gesehen), bin ich gleich ohne Worte umgekehrt und habe versucht, meinen Hund ebenfalls wegzudrehen. Der andere HF hat, obwohl beide Hunde sich schon angifteten, seinen Weg in unsere Richtung fortgesetzt.

    Seither will Bommel jedenfalls nicht mehr im Dunkeln raus, sträubt sich, schaut sich nervös um und beschwichtigt. Ich habe ihn gestern abend auch nicht gezwungen. Aber heute morgen musste ich mit ihm raus, da er bis heute mittag allein ist (hat damit kein Problem).

    Kann mir bitte jemand 'ne (möglichst schnellwirkende) Lösung bieten?

  • Hallo,

    ich denke, dass es alles mit Sylvester zusammenhängt.
    Er hat sich draußen so erschreckt, dass er einfach nicht mehr in diese Gefahrenzone gehen möchte.

    Ich fahr an den Tagen vor und nach Sylvester immer mit dem Auto raus aus der Ortschaft zum spazieren. Da weiss ich, dass es nicht plötzlich knallt und die Hunde sind auch ruhiger.
    Wenn Du das nicht kannst, dann hilft nur ihn einfach mitzunehmen und seine Angst nicht zu beachten.
    Mit der Zeit merken sie dann dass nichts passiert und entspannen sich wieder.

    Ich denke der andere Hund hat damit nichts zu tun, sondern es war wirklich Sylvester und dann noch das Feuerwerk am Neujahrstag.

    Leider kann man den Hunden die Knallerei nicht erklären und daher hat man nur begrenzte Möglichkeiten.

    Liebe Grüße

    Steffi

  • Zitat

    Hallo,

    ich denke, dass es alles mit Sylvester zusammenhängt.
    Er hat sich draußen so erschreckt, dass er einfach nicht mehr in diese Gefahrenzone gehen möchte.


    Scheint mir auch so. Gestern ging er, nachdem er alles abgesichert hat, mit Beschwichtigungslecken mit raus. Heute morgen im Sturm sind wir beide vorsichtshalber zuhause geblieben. Später hatte sich der Wind etwas gelegt, da funktionierte es problemlos.

    Zitat


    Ich fahr an den Tagen vor und nach Sylvester immer mit dem Auto raus aus der Ortschaft zum spazieren. Da weiss ich, dass es nicht plötzlich knallt und die Hunde sind auch ruhiger.
    Wenn Du das nicht kannst, dann hilft nur ihn einfach mitzunehmen und seine Angst nicht zu beachten.
    Mit der Zeit merken sie dann dass nichts passiert und entspannen sich wieder.


    Gute Idee. War in diesem Fall abends der letzte "Nur-zum-Lösen"-Gang.

    Zitat


    Leider kann man den Hunden die Knallerei nicht erklären und daher hat man nur begrenzte Möglichkeiten.


    Das kann ich mir nicht mal selbst erklären :rollsmile:

    Danke für Deine Antwort!

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