Wie einen Hund an die Bewegungen von Kleinkindern gewöhnen?

  • Hallo und allen noch ein frohes neues Jahr !

    Ich habe ein kleines Problem mit Amy, bordercolliemischling, 1,5 Jahre alt, im Verhalten mit Kleinkindern.
    Also seit wir sie haben haben wir immer versucht sie möglichst viel mit kindern zusammen zubringen.
    Das funktionierte auch supi, bei Babys und ab 5 Jährigen (Leider hatten wir keine Kleinkinder in der Familie oder Freundeskreis)
    Mit dem Baby meiner Freundín ist soe sozusagen aufgewachsen, also sie kennen sich seit dem das Baby geboren war und solang sie nur krabbeln konnte war auch alles i.O.
    Nun, jetzt kann sie aber laufen..ihr kennt das ja diese super süßen tabbelschritte (sie ist jetzt auch 1,5 Jahre also das Kind)

    Gestern waren sie wieder bei uns . und nun zu unserm Problem, amy ist quasie auf einer Augenhöhe mit ihr und sieht sie als Spielpartner an.. Das heißt, sobald das Kind auf sie zu tabbelt fängt amy wie irre an umherzurennen und sie zum spielen aufzufordern, sie geht aber nie zu nah an das kind ran, und bleibt immer in "Dienerhaltung" und schwanzwedel vor ihr stehen...
    ich weiß nicht genau wie ich mich verhalten soll, will sie nicht ausgrenzen da sie es lernen soll (wollen dieses Jahr auch mit Nachwuchs anfangen)
    also hab ich sie dann immer zu mir gerufen und erstmal neben mir abgelegt und gestreichelt
    und wenn kind auf uns zu kam hab ich jedes ruhige Verhalten gelobt. wenn sie bei mir ist klappt das auch und sie lässt sich auch vom Kind streicheln!
    "Ei" machen

    amy lässt auch alles über sich ergehen, also wenn die kleine mal ohne absicht über ihre Pfoten gelaufen ist hat sie kurz geguckt aber so nichts weiter...ich hab immer versucht das zu verhindern aber manchmal ist man nicht schnell genug und ein tabbelschritt landet auf der pfote..das verhalten hab ich natürlich auch gleich gelobt..

    ich nehme amy ja auch ab und an mit in mein wohnheim. das verhalten der bewohner kann sie denk ich mal schon ganz gut abschätzen aber auch da haben wir einen kleinen Jungen (3) bei dem das selbe verhalten auftritt.

    was meint ihr wie kann ihr mit ihr üben, dass kleine Kinder einfach keine spielpartner sind?

  • ich verstehe dein Problem nicht so ganz, für mich liest sich alles super. Die Beiden sind neugierig aufeinander und suchen gegenseitigen Kontakt auf nette Weise. Amy hällt sogar einen Sicherheitsabstand zu der Kleinen ein. Ich würde erst einschreiten wenn Amy köperlich grob zu der Kleinen wird, sie schubst oder absichtlich umrennt, andersrum aber genauso. Bisher sehe ich keinen Grund die Beiden voneinander fernzuhalten und Amy wird schon merken das Kleinkinder nicht richtig mit ihr spielen können und sich dem Kind anpassen. Gib ihr ne Chance und sei nicht so übervorsichtig. Hunde und Kinder passen sehr gut zusammen!

  • ich habe zwar selber keine kleinen kinder mehr aber der sohn einer guten freundin ist of mit ihr bei uns
    leyla findet ihn gar nicht so interessant, wenn sie ihn erst einmal ausgiebig begrüsst hat
    ich versuche den kleinen (knapp 2 jahre) immer in irgend etwas mit leyla einzubinden
    sei es leckerlie geben oder mit mir eiiii bei ihr machen wenn sie lieb war
    so hat er seine anfängliche angst, die durch das stürmische begrüssen entstanden ist, rasch verloren und lässt sich jetzt, zwar immer noch skeptisch, begrüssen

  • Zitat

    ich verstehe dein Problem nicht so ganz, für mich liest sich alles super. Die Beiden sind neugierig aufeinander und suchen gegenseitigen Kontakt auf nette Weise. Amy hällt sogar einen Sicherheitsabstand zu der Kleinen ein. Ich würde erst einschreiten wenn Amy köperlich grob zu der Kleinen wird, sie schubst oder absichtlich umrennt, andersrum aber genauso. Bisher sehe ich keinen Grund die Beiden voneinander fernzuhalten und Amy wird schon merken das Kleinkinder nicht richtig mit ihr spielen können und sich dem Kind anpassen. Gib ihr ne Chance und sei nicht so übervorsichtig. Hunde und Kinder passen sehr gut zusammen!

    Sehe ich auch so. :gut:

    Eigene Kinder sind sowieso noch einmal was anderes, da wächst ein Hund mit rein, wenn man ihn lässt. Babys entwickeln sich ja eher langsam weiter, bisher ist jedenfalls noch keins direkt nach der Geburt
    rumgelaufen. :D

    Kleine Kinder und Hunde können durchaus "Spielpartner" sein, nur eben "Kinderspiele".
    Mein Jüngster hat z.B. schrecklich gern Leckerlies in der Tasche, als er noch jünger gewesen ist, hat er diese gern einfach nur in die Runde geworfen. Drei große Hunde und ein "Aussiezwerg" hocken brav vor ihm und finden ihn einfach nur wahnsinnig toll! Woran das nur liegt? :lachtot: Mittlerweile -er ist nun zwei- macht er es gerne "wie Mama", ruft einen raus, z.B. Lübke und das sieht dann so aus:
    "Lüüüübbe....komm ma her!"
    Lübke kommt und steht freudestrahlend vor ihm.
    "Lüüüüübbe...ersma sitz!"
    Lübke setzt sich freudestrahlend hin und wartet und wartet und wartet.
    Der Zwerg muss ja nun erstmal ein Leckerlie aus seiner Tasche fummeln, gern darf man sich dabei nun im Hintergrund "Fahrstuhlmusik" vorstellen, kann schonmal länger dauern. *grins*
    Und Lübke wartet geduldig, trotz dass er ein "hibbeliger" einjähriger Aussie ist, der "in echt" gar
    nicht hibbelig ist. ;)
    Leckerlies werden natürlich ganz vorsichtig genommen, reine Übungssache.

    Sogar "Zerrspiele" machen die Hunde mit ihm, wenn auch sicher nicht im eigentlichen Sinne.
    Da wird ein Seil rangeschleppt, dem Menschenzwerg vor die Füsse gespuckt und er "wirft" es entweder (hammerharte 50cm weit weg *lach*) oder nimmt es in die Hand und "lässt es sich -dabei wild gackernd- wegnehmen"....letztlich völlig unspektakulär.


    Ich würde lediglich darauf achten, ob Deine Hündin gestresst wirkt. Dann würde ich sie kurzzeitig aus der Situation rausnehmen, weil es doch schade wäre, wenn sie ihr offenbar an sich so nettes Verhalten zu Kindern aufgrund Stress verändern würde oder es dadurch ins Negative abrutschen würde.

  • Zitat

    ich verstehe dein Problem nicht so ganz, für mich liest sich alles super. Die Beiden sind neugierig aufeinander und suchen gegenseitigen Kontakt auf nette Weise. Amy hällt sogar einen Sicherheitsabstand zu der Kleinen ein. Ich würde erst einschreiten wenn Amy köperlich grob zu der Kleinen wird, sie schubst oder absichtlich umrennt, andersrum aber genauso. Bisher sehe ich keinen Grund die Beiden voneinander fernzuhalten und Amy wird schon merken das Kleinkinder nicht richtig mit ihr spielen können und sich dem Kind anpassen. Gib ihr ne Chance und sei nicht so übervorsichtig. Hunde und Kinder passen sehr gut zusammen!


    Genau das habe ich mir auch gedacht als ich den Eingangsthread gelesen habe. Immer schön Kind und Hund im Auge behalten und wenn einer von beiden zu grob oder unvorsichtig wird, dazwischen gehen.

    Nach den Erzählungen macht der Hund einen sehr, sehr aufgeschlossenen und interessierten Eindruck. Das würde ich ihm auch nicht aberziehen. :)

  • erstmal danke für eure antworten . meine angst ist einfch nur dass sie dann so anfängt zu "raufen" wie sies mit meinem freund oder auch mal mit mir drf,dass ist dann schon ziemlich heacy...aber eigentlich habt ihr recht sie behält schön sicherheitsabstand...mach mir wohl einfach zu große sorgen..

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