Chihuahua-Hündin und ihre Probleme (Welpe)

  • Hallo,
    Seit Mittwoch bin ich nun stolze Besitzerin einer Chi Hündin, sie ist nun 12 Wochen alt und naja sagen wir "etwas speziell". Deshalb hab ich nun mehrere kleine Probleme mit ihr die ich euch nun mal schildern möchte.

    Problem 1: Sie kennt es nicht in Gras zu pinkeln. Sie ist von der Züchterin daran gewöhnt worden in ein Katzenklo zu pinkeln, vermutlich aber nie auf Gras! Nun macht sie ganz toll in ihr Katzenklo es geht nie was daneben aber wenn wir mit ihr rausgehen dann steht sie nur da, ist recht unsicher und will ständig wieder auf den Arm.
    Wie kann ich ihr zeigen das man im Graß auch pinkeln kann/darf?

    Problem 2: Dann haben wir ja auch noch andere Hunde, 2 davon groß und der Border Collie Blacky ist auch wahnsinnig gutmütig, er lässt sich alles gefallen, nun ist es schon soweit das sie die kleine auf meinem Arm im Bett sitzt und wenn Blacky kommt knurrt sie erst und wenn er dann noch näher kommt beißt sie auch nach ihm mehrmals gleich, wie soll ich da reagieren? Sie von mir runter nehmen oder einfach ignorieren? Dann hab ich aber die Angst das Blacky eifersüchtig wird!

    Problem 3: Sie schläft in ihrem Korb neben meinem Bett und nun will sie ständig auf mein Bett und springt daran hoch, schafft es aber nicht und versucht es immer weiter. Das möchte ich aber nicht da das viele Springen sark auf die Gelenke geht. Ignorieren hillft nicht sie macht immer weiter hab sie das ganze 15 minuten lang machen lassen! :gott: Mehr hab ich ihren Gelenken nicht zugemutet und habe sie dann mit der Hand nach unten geschoben und immer wieder , wenn sie dann mal unten blieb gestreichelt. Wie verhalte ich mich wenn sie das wieder macht?
    LG

  • Zu Problem 1: Ich würde mich so lange mit ihr draußen auf die Wiese stellen, bis sie schlussendlich doch mal pinkelt... Und dann wird gelobt, was das Zeug hält.

    Problem 2: Wie reagiert dein Blacky?

    Problem 3: Ich würde die ignorieren. Hier geht es einfach darum, wer den längeren Atem hat... Irgendwann wird es ihr wohl zu doof.
    Oder aber gib ihr was richtig Leckeres in ihrem Körbchen. Mach das Köbchen interessant.

  • Zitat

    Hallo,
    Seit Mittwoch bin ich nun stolze Besitzerin einer Chi Hündin, sie ist nun 12 Wochen alt und naja sagen wir "etwas speziell". Deshalb hab ich nun mehrere kleine Probleme mit ihr die ich euch nun mal schildern möchte.

    Problem 1: Sie kennt es nicht in Gras zu pinkeln. Sie ist von der Züchterin daran gewöhnt worden in ein Katzenklo zu pinkeln, vermutlich aber nie auf Gras! Nun macht sie ganz toll in ihr Katzenklo es geht nie was daneben aber wenn wir mit ihr rausgehen dann steht sie nur da, ist recht unsicher und will ständig wieder auf den Arm.
    Wie kann ich ihr zeigen das man im Graß auch pinkeln kann/darf?

    Wenn sie bei euch auch ein Katzenklo hat und auch nutzt, hat sie doch keinen Grund draußen ihr Geschäft zu machen. ;) Sie hat ja bisher auch nie gelernt draußen ihr Geschäft zu machen, woher soll sie also wissen, das ihr das von ihr wollt? Ich würde das Katzenklo verschenken und mit ihr Stubenreinheit üben.

    Zu den anderen Problemen schreiben sicherlich andere etwas.

    Gruß Basti

  • Hey ho,
    Glückwunsch zum Zuwachs!

    Ich würde bei..

    Problem 1:
    2 Varianten:
    a) Katzenklo tagtäglich immer näher zur Tür schieben. Ganz langsam. Bis es irgendwann draußen vor der Tür steht. Immer weiter "schieben" das Klo, bis es auf der Wiese ist. Dann das Katzenklo langsam abbauen.
    b) So lange mit der Maus draußen bleiben, bis sie einfach nicht anders kann. Hat bei unserem Vorgänger (Pflegehund) von morgens 10 bis Nachmittags 17 Uhr gebraucht.

    Zusätzlich würde es der Maus bestimmt helfen, wenn du etwas von dem Katzenklo wo sie draufgepullter/käckerlt hat auf die Wiese machst. Das riecht dann nach ihr und nimmt ihr etwas die Unsicherheit.

    Problem 2:
    Runter! Wer knurrt verliert SOFORT das Prädikat "Kuscheln" oder "auf dem Arm sein".
    Da wäre ich wohl ganz strikt und einfach knallhart. Wer knurrt "fliegt" runter. Punkt.

    Problem 3:
    Wo schläft sie denn?
    Ich würde sie einfach konsequent immer runter"schieben" und wenn sie unten bleibt, loooooben.
    Ich würde sie vermutlich in eine Box setzen, nachts, sodass sie gar nicht erst an dein Bett rankommt.. :???:

    LG und viel Glück mit der Maus!

  • Zitat

    Zu Problem 1: Ich würde mich so lange mit ihr draußen auf die Wiese stellen, bis sie schlussendlich doch mal pinkelt... Und dann wird gelobt, was das Zeug hält.

    Problem 2: Wie reagiert dein Blacky?

    Problem 3: Ich würde die ignorieren. Hier geht es einfach darum, wer den längeren Atem hat... Irgendwann wird es ihr wohl zu doof.
    Oder aber gib ihr was richtig Leckeres in ihrem Körbchen. Mach das Köbchen interessant.

    Danke für die Antworten schonmal1!
    Zu 1: Sie zittert aber wahnsinnig, und die Züchterin meinte auch das sie um diese Jahreszeit nicht so lange draussen sein sollte und 15 min finde ich echtschon lang :???:

    Zu 2:Er ignoriert sie oder geht dann wieder weg.

    Zu 3: Da hab ich die Angst sie macht ihre Gelenke futsch oder verletzt sich anderweitig da sie oft nach hinten kippt.Das mit dem leckeren hab ich schon probiert, dann versucht sie damit auf das Bett zu kommen.

    Hamburger

    Mein Problem ich würde das Katzenklo gerne selbst behalten da sie wenn niemand zuhause ist so nicht gezwungen wird in die Wohnung zu machen.

  • Hallo,

    zu 1)
    Katzenklo wegschmeißen.
    Alle zwei Stunden, nach dem Fressen, Trinken und Spielen herausgehen, solange draußen bleiben, bis sie macht.

    zu 2)
    Nimm den Welpen nicht auf den Arm, wenn du auf dem Bett sitzt und Blacky in der Nähe ist.
    Möglich wäre, dass sie anfängt zu bestimmen, wer gerade deine Aufmerksamkeit bekommen soll.
    Das ist aber deine Entscheidung.
    Ansonsten verhält sie sich Blacky gegenüber nie so?

    zu 3)
    Ignorieren!

    Gruß
    Leo

  • Zitat


    Hamburger

    Mein Problem ich würde das Katzenklo gerne selbst behalten da sie wenn niemand zuhause ist so nicht gezwungen wird in die Wohnung zu machen.

    Also hast du für die beiden anderen Hunde auch ein Katzenklo? Oder bleiben die nicht alleine in der Wohnung?
    Wenn sie Stubenreinheit erlernt hat und dann auch stubenrein ist, macht sie nicht in die Wohnung und hält durch bis ihr mit ihr raus geht. Sollte halt nicht 24 Stunden dauern, weil der Hund ja auch so lange durchhalten muss. ;)

  • Zitat

    Also hast du für die beiden anderen Hunde auch ein Katzenklo? Oder bleiben die nicht alleine in der Wohnung?


    Die großen sind tagsüber im Garten und der Scheune da machen sie an den nächsten baum

    schweizer:
    Ja, auch wenn sie am Boden steht knurrt sie ihn an. Vlt. auch aus unsicherheit
    LG

  • Ein Hund der stubenrein ist wird auch nicht gezwungen in die Wohnung zu machen. Katzenklo heißt nicht umsonst Katzenklo. Ein Hund hat draußen hin zu machen und wenn er drinnen ein Katzenklo hat, wird er nie lernen, dass er sich auch draußen erleichtern kann. Ich finde "Züchter" die ihre Hunde an ein Katzenklo gewöhnen nicht gerade seriös.

    Katzenklo wegwerfen und die Stubenreinheit üben, andere Tipps wirst Du hier nicht bekommen ;)

    Zu den anderen beiden Punkten: Wenn sie frech wird und tatsächlich knurrt und/oder schnappt, runter mit ihr, das soll sie sich gar nicht angewöhnen. Nur weil sie ein kleiner Hund ist, heißt das nicht, dass sie sowas darf. Und zu der Bettgeschichte: Ignorieren ist der einzige Weg, mit allem anderen bekommt sie Aufmerksamkeit und genau das möchte sie haben.

    Viel Glück! :gut:

  • Zitat


    Zu 1: Sie zittert aber wahnsinnig, und die Züchterin meinte auch das sie um diese Jahreszeit nicht so lange draussen sein sollte und 15 min finde ich echtschon lang :???:

    War der Welpe etwa nie draußen?
    Kaufe einen Mantel.
    Aus Zucker ist sie nicht.
    Und Minustemp. haben wir zurzeit noch nicht.
    Daran muss sich auch ein Chi gewöhnen.


    Zitat

    Mein Problem ich würde das Katzenklo gerne selbst behalten da sie wenn niemand zuhause ist so nicht gezwungen wird in die Wohnung zu machen.

    Es ist ein Hund und keine Katze.
    Ewig lange kannst du einen Welpen sowieso nicht alleine lassen.
    Ansonsten finde dich damit ab, dass sie länger für die Stubenreinheit benötigen wird, als Welpen, die "normal" erzogen werden.

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