Angst und Flucht
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callean -
13. Dezember 2011 um 12:00
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Ich hab da einen anderen Ansatz. ich glaube, dass Hunde nichts von flüchtigen Begegnungen mit Artgenossen haben. Ich halte es "nicht artgerecht", weil Hunde eigentlich in einer festen Gruppe leben (wollen) und fremde Hunde sind da erst mal eigentlich Stressoren im Sinne von Ressourcenkonkurrenz bzw. überflüssig.
Nur leben wir Menschen mit unseren Hunden halt anders und begegnen oft anderen Hunden - aber das hat mehr mit den Menschen als mit den Hunden zu tun, in meinen Augen.Eine Ausnahmesituation sehe ich bei jungen Hunden, die Dampf ablassen wollen im Spiel und mangels Gruppenmitglieder dies auch mit Nichtgruppenhunden tun wollen.
(In aller Regel werden die Hunde aber mit der Zeit wählerischer bei der Auswahl ihrer Spielpartner.)Den Sinn von Leinenkontakt bzw. Kontakt unter Fremdhunden sehe ich nur darin, sie in Sozialkompetenz zu schulen und zwar insofern, dass ein Zusammenleben im öffentlichen Raum funktioniert.
Sprich die Hunde müssen dran gewöhnt werden, dass es gruppenfremde Hunde gibt, immer und überall.
Dass Hunde sich immer beschnüffeln sollen - sehe ich in den meisten Fällen als vom Menschen initiiert an. Der Mensch will das, gehört zu seinem Heile-Welt-Bild, oder so - für den Hund empfinde ich das nicht als artgerecht. Ich will auch nicht jeden Menschen in der U-Bahn begrüßen (müssen) - und könnte es trotzdem jederzeit tun, wenn man mich drauf hintrimmt
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