Zwei Hunde - ein paar Fragen
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Feodina -
3. Dezember 2011 um 23:14
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Huhu,
ich bin ein bisschen verunsichert. Nach einem Jahr Einzelhundehaltung war klar, ein zweiter soll hinzu. Wir haben angefangen zu suchen als Liza 1 1/2 Jahre bei uns gewohnt hat. Ende August, Lizas 2-jähriges bei uns, haben wir dann Elly "gefunden" und sie zog zu uns.
Natürlich war Liza am Anfang etwas skeptisch. Aufmerksamkeit, Platz und Leckerchen auf einmal teilen. Und zu allem Überfluss wird man auch noch von einen kleinen, winzigen, pinkelnden und stinkendem Etwas genervt. Als Elly ein sich nach knapp 2 Wochen ganz gut eingelebt hat, konnte Liza auf einmal mit ihr spielen.
Draußen toben, tollen und jagen die sich bis einer umfällt. Drinnen empfinde ich das ganze allerdings irgendwie "unterkühlt". Ich bin mir nicht sicher ob es altersbedingt ist, Elly wird diesen Monat ein halbes Jahr alt, aber das Spielen wird immer heftiger. Beide machen nun Geräusche und Elly bekommt zu Anfang immer so einen Kamm. Ab und an zeigt Liza auch ihre Zähnchen, geknurrt und gebissen wird sich aber nicht oder anders angegriffen.
Wie lange ist spielen noch spielen und wann hört es auf? Ab wann soll ich dazwischen gehen? Und nun noch eine andere Frage. Ich würde das Miteinander gern etwas festigen, "herzlicher" gestalten. Geht sowas überhaupt oder bleiben die beiden immer etwas distanziert?
Eins muss ich noch dazu sagen: Liza ist nicht so DER Kuschel-Hund - gestreichelt wird auch nur wenn sie es will. Stört man sie wenn sie sich z.B. ausruht kann das auch ungemütlich werden. Elly respektiert das aber auch ganz toll und tanzt ihr nicht auf der Nase rum.
Und wenn der eine mal nicht da ist, guckt der andere auch nur doof aus der Wäsche.
Vielleicht hat ja wer Tips oder Ideen :)
Viele Grüße
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3. Dezember 2011 um 23:14
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Zwei Hunde - ein paar Fragen - Vor einem Moment
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bei uns war das ähnlich, auch vom Altersunterschied her.
Kann Dir nur raten, es laufen zu lassen. Unsere Ersthündin musste sich erst gewöhnen, hat auch klar "ihre" Vorlieben aufgezeigt, da kommunizieren die Hunde sehr sauber.
Das kann auch mal heftiger ausfallen- die zweite Hündin hier spielt und animiert sehr gerne, meistens wird dann zusammen gerauft, auch mit Zähne zeigen und Geknurr- ich hab da anfangs auch nen Schrecken bekommen, bis ich gelernt habe, das zu zulassen. Du wirst sehen, über kurz oder lang schmusen die beiden und finden sich gegenseitig unverzichtbar! Und kabbeln dann wieder, das gehört dazu.
Wie immer strahlt die ängstliche Haltung des Menschen auf die Hunde aus. Lass sie machen.
Aufpassen würde ich bei Begegnungen mit anderen Hunden, das muss man testen und beobachten und auch evtl. eingreifen, hatten wir hier schon auch, Beissereien, aber da hatten wir einfach nicht aufgepasst.
Wie sieht es mit Spaziergängen aus? Lauft Ihr mit beiden, mit oder ohne Leine? Ich kann da nur Schleppleine empfehlen in der ersten Zeit, auch ruhig längere, ich gehe hier mit beiden an je einer 20-Meter-Leine, klappt wunderbar.
Also insgesamt, don`t panic- ruhig mal ignorieren das Getue.
alles Gute und lg,
Kathrin -
Mit Liza hatten wir vor knapp 2 Jahren mal Schleppleinentraining gemacht - sie mag das lange Elend überhaupt nicht. Entweder ist bei ihr die kurze Leine oder keine dran. Elly ist noch so folgsam und abrufbar, da nehme ich nur selten die Leine. Habe aber auch IMMER eine Leine bei mir.
Hier im Wohngebiet habe ich Elly aber oft an der Leine und lasse Liza hinterher laufen. Elly frisst alles was sie finden kann, Liza nichtmehr.
Im Park laufen beide meistens ohne Leine, wenn andere Hunde kommen, die wir nicht kennen, nehme ich beide auch meistens erst an die Leine. Beide lassen sich trotz Spiel sehr gut abrufen. In der Regel stehe ich aber eh nie weit weg.Zur Leine: ich benutze 3-fach verstellbare Kurzführerleinen, Trixi oder Hunter. Nehme dann aber auch nur eine für beide - sind ja zwei Haken dran. Ich habe es mit 2 Leinen versucht, das gibt bei uns nur Chaos. Ich versuche beide möglichst leinenfrei zu erziehen. Ich finde das viel angenehmer.
Es war auch Bedingung bei uns: Liza muss nahezu einwandfrei ohne Leine gehen können, erst dann kann ein zweiter Hund zu uns ziehen. So konnte Elly sich z.B "Halt" an der Straße wunderbar abgucken :)Ich hoffe ich habe alles einigermaßen verständlich geschrieben, ansonsten beantworte ich gern noch Fragen

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Ich habe meinen Zweithund jetzt auch erst knapp 2 Wochen,und da kommt es eigentlich noch täglich zu rangeleien.
Manchmal hört sich das auch echt bedrohlich an,und es werden Zähne gezeigt und eher unfreundlich geknurrt.
Die ersten Tage bin ich dazwischen gegangen,aber mittlererweile lasse ich sie machen.
Der Jungspund muß von meiner alten Dame noch in seine Schranken verwiesen werden.
Ab und zu wird die große auch mal zu grob,und der kleine fiept etwas.
Er beschwichtigt dann aber sofort mit Schnauze lecken und gut ist.
Das getobe kann schonmal ne Stunde lang gehen,aber danach liegen beide zusammengekuschelt auf dem Sofa und schnarchen friedlich.
Wie genau man da mehr Harmonie reinbringen könnte,weiß ich auch nicht.
Ich denke das kommt einfach mit der Zeit.
Wir müssen ja jetzt erst alle als Team zusammenwachsen :)
lg -
Hi Feodina,
das mit den Leinen ist bei uns Training als Vorbereitung auf Freilauf, der soll natürlich kommen, und zwar bald.
Wenn Du das schon hingekriegt hast, ists doch prima.
Ansonsten kann ich nur das unterschreiben, was Strangeone schrieb. Sie müssen als Team erst zusammen finden, die Hunde, und gleichzeitig mit uns. Braucht schon etwas Zeit.
An die kleinen Unfreundlichkeiten gewöhnst Du Dich. Wie gesagt, ignorieren ist da oft das Beste.
Man kriegt ein Gefühl dafür.lg
Kathrin -
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Huhu,
dann ignoriere ich mal eine Runde und lass die machen. Und ab jetzt mit ruhigem Gewissen
Solange keiner ernsthaft blutet, ist alles i.O.Meine Mutter hat ein bisschen Angst, dass Elly Liza unterbuttert. Kann ich sie da irgendwie beruhigen? Ist ja letztlich relativ egal. Ich bzw. sie entscheiden ja wann man mit welchen Hund Zeit verbringt.
Eine andere Frage: wie kann ich eigentlich erkennen, wie die Rangverteilung der beiden ist? Hat die Kastration von Liza einen Einfluss darauf? Elly soll auch noch kastriert werden, wann genau wissen wir allerdings noch nicht.
@ Kathrin: wie lange hat es bei euch gedauert, bis die beiden auch zusammen gewachsen sind? Würde mich mal interessieren

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also, da musste ich jetzt einen Moment überlegen- und erinnere mich, dass es so ungefähr ein Vierteljahr gedauert hat- über den Daumen gepeilt. Das kann man aber sicher nicht verallgemeinern. Unsere erste Hündin war 1 Jahr bei uns, auch dann schon 2 Jahre alt, als die zweite kam- ein halbes Jahr alt, also noch Welpi und frech.
Insgesamt ist es so, dass Deine Haltung in etwas kritischen Situationen die Hunde stark beeinflusst- hältst Du es für nicht so wichtig, finden die es auch garnicht mehr so interessant, sich zu streiten.
Klare Körpersprache! Stimme runter! Und immer wieder: Ignorieren!In der ersten Zeit hatten wir 2 Beißereien- weil während der Läufigkeit einer der Damen ein Rüde zu Besuch war- extra doof
von uns Menschen, das passiert uns nicht nochmal. Da muss Mensch eben aufpassen.Unsere sind alle beide intakt und sollen es auch bleiben. Leichtes Gezicke gibt es, wenn eine läufig ist- das ist schon eine Konkurrenz für die andere- die könnte ja jetzt Nachwuchs kriegen. So interpretiere ich das. Und ignoriere es und schaue dann amüsiert zu, wie sie miteinander schmusen.
Und zum Rang- das wird ja schwer diskutiert- ich glaube schon, dass der ältere Hund versucht, bei der Ressourcenverteilung vorne dran zu bleiben- um nichts anderes geht es. Sie wollen unsere Zuneigung, Futter, Aufmerksamkeit- und das, bitteschön, gleichmäßig. Darauf sollte man schon achten.
Wir ziehen keinen vor. Und das funktioniert.
Hauptsache: entspannt sein. Mußte ich auch erst lernen. Und energisch und klar, wenns mal aus dem Ruder läuft- das funktioniert dann auch. Passiert aber sehr selten.weiterhin alles Gute!
lg
Kathrin -
Also wir haben seit ende Oktober die kleine Emma (jetzt ca. ein Jahr alt) zu uns geholt.
Sie ist eine Straßenhündin aus Griechenland.
Die ersten Wochen hat das ganz prima geklappt.
Jetzt, wo die kleine ein bißchen zu Kräften gekommen ist, kommt es schon mal zu "Situationen"!
Ronja (zwei Jahre alt) und Emma (wie gesagt, ca ein Jahr) haben sich letzte Woche SEHR in der Wolle gehabt. Emma hat einige Schrammen abbekommen!!!
Ignorieren konnte man das nicht! Da ging es RICHTIG zur Sache!!!
Die meiste Zeit klappt das mit den Beiden sehr gut! Sie liegen IMMER zusammen in EINEM Körbchen und schlafen sogut wie NIE allein!
Gefüttert wird getrennt da Emma sehr Futterneidisch ist. Ist logischerweise auf die Straßenzeit zurückzuführen.
Die Minuten nach dem Füttern sind "komisch" Entweder sie lecken sich die Schnutten ab, dann ist alles in Ordnung. Oder Emma bekommt einen Kamm, dann merkt Ronja sofort (noch bevor der Kamm zu sehen ist) das was im Busch ist und hält Abstand.
Allerdings wollen wir nicht nochmal so eine schlimme Rauferei wie letzte Woche und halten die Beiden am Halsband.
Die Situation hält auch nicht lange an und dann ist alles wieder in Ordnung. -
Hallo mimifoto,
das wird immer wieder vorkommen, dass Eure Kleine die Große anmacht und provoziert. Die Kleine kommt jetzt ins Pubertäre und Eure Große ist da auch noch nicht raus- stellt Euch also auf weiteres Gezicke ein.
Wichtig ist, zu unterscheiden: raufen die jetzt, auch mit Zähnezeigen und Geknurr- das lass ruhig laufen- nicht drum kümmern- oder gehts richtig zur Sache, das hatten wir auch schon.
Ehrlich gesagt, bleibt Dir auch da wenig Möglichkeit zum Eingreifen- weg gehen und machen lassen- und nicht zu schnell zum TA- meistens beissen sie sich bei den Beissereien auf ihre eigene Zunge und bluten dann- nicht so schlimm. Und auch eine kleine Verletzung an Hals oder Pfoten kann man mit ein wenig Traumeel oder sowas schnell wieder heilen lassen. Meine haben weisses Fell am Hals- das sah dramatisch aus beim ersten Mal, ich zum TA- die lachte mich freundlich aus.
Eins hab ich gelernt. Wenn sie sich richtig in die Wolle kriegen und hinterher etwas bluten: kein Mitleid! Keinen bevorzugen und betüdeln- sie sollen schon merken, dass das jetzt blöd war.Wenn Du das Gefühl hast, eine hat die andere ernsthaft verletzt, natürlich sofort zum TA.
Aber bei diesen Mädels-Geschichten kann ich nur aus Erfahrung sagen- halb so wild. Das legt sich auch im Laufe der Zeit.
lg
Kathrin, mit zwei Aussie-Schwestern- da gehts rund! -
Huhu,
meine beiden "Damen" waren am Freitag mit bei mir im Büro und haben das erste mal "gekuschelt". Elly hat ihren Kopf auf Lizas Hals gelegt. Anfangs hat Liza protestiert und gegrummelt, aber dann hat sie ruhig geschlafen.
Zu den Kabbel-Situationen: ich lasse die beiden nun weitgehend machen. Nur im Büro oder draußen wenn unbekannte Leute dicht bei der "Meute" langgehen, gebe ich ein Abbruchsignal. Im Büro stört es und mancher Fußgänger fühlt sich bedroht

Samstag auf unserer Parkrunde sind wir einer Husky-Dame, die wir noch vom Sommer kennen, begegnet. Die haben ganz toll gespielt und sind gerannt wie die Bekloppten. Frauchen von Husky-Damen wollte eigentlich gehen, ging nicht, spielen war zu toll

Auf einmal ging das gefetzt los. Liza und Husky-Dame sprangen sich an, knurrten, bissen sich und im nächsten Moment tobten die beiden als wäre nix passiert. Fazit: Pack schlägt sich, Pack verträgt sich
Elly stand nur doof guckend daneben.In der Wohnung achten wir allerdings auf Ruhe. Hier ist einfach kein Platz um eine kleine Unstimmigkeit auszufechten oder auch zu spielen. Jeder hat sein Körbchen, gleich groß, gleiche Farbe und direkt nebeneinander. Der eine liegt mal im einen oder auch im anderen. Wie die halt wollen :) Ein Brummeln oder fixes "Schnappen" dulden wir aber. Die müssen sich ja auch ihre Grenzen setzen.
Als die beidem am Freitag sich näher kamen, musste ich fast ein bisschen weinen. Das war ja soooooo niedlich
Die beiden brauchen einfach ein bisschen Zeit. - Vor einem Moment
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