Rocky will nicht allein bleiben!
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Hallo an alle!
Ich schildere Euch mal mein Problem und hoffe, dass mir dann irgendwer helfen kann... :)
Also... Vor 4 Tagen haben wir unseren Hund Rocky, einen ca. 7 Jahre alten Zwerglanghaardackel aus dem Tierheim geholt. Er ist blind, nicht kastriert, da er nur einen Hoden und keinen Trieb hat und hat nicht mehr alle Zähne. Das war uns aber egal, da wir ihm trotzdem ein Zuhause geben wollten. Eigentlich hat er es hier sehr gut, Wir kümmern uns um ihn, er bekommt genug Ausflauf und Futter und wir spielen und toben auch hin und wieder mit ihm.
Allerdings ist es so, dass Rocky eigentlich mal allein in der Wohnung bleiben müsste. Keine Angst - nicht lange ^^ Hätten wir keine Zeit für einen Hund gehabt, dann hätten wir uns auch keinen angeschafft. Er sollte vielleicht höchstens mal eine Stunde am Tag und das nur 2 mal die Woche allein bleiben, da ich dann zur Uni muss und mein Freund arbeiten geht. Ansonsten ist immer jemand zu Haus! Leider hatten wir aber gleich in der ersten Nacht das Problem, dass wir ihn im Wohnzimmer in sein Körbchen gebracht hatten und dann selbst ins Schlafzimmer gegangen sind. Nach 20 Minuten fing er plötzlich an, wie wild zu jaulen und zu heulen und schließlich auch zu bellen.
Erstmal haben wir das ignoriert, da unser Nachbar von oben nicht zu Haus war und unter und neben uns eine Bank und ein Zahnarzt ist. Es hätte sich also niemand gestört fühlen können. Leider hatte er auch noch 1,5 Stunden dauerwinseln immer noch keine Ruhe gegeben und so haben wir ihn samt seinem Bettchen vor die Schlafzimmertür verfrachtet. Dort steht es heute immernoch, aber er gibt nachts Ruhe. Leider passiert das gleiche aber nicht nur, beim Schlafengehen, sondern auch beim Rausgehen. Wir haben probiert ihn allein Zulassen, sind zu unserem Nachbarn (ein guter Freund von uns) gegangen und haben haben 'nen Laptop samt Webcam unten gelassen, um ihn zu beobachten. Leider ging auch hier wieder das bellen los... So ungefähr nach ner halben Stunde ging das ganze Theater wieder los... Wir haben alles versucht... Loben, schimpfen, Leckerli... Leider brachte das alles nichts und die Symptome wurde nicht besser. Nach wie vor bellt er was das Zeug hält, wenn er mal länger als 10 oder 20 Minuten allein bleiben soll...!Ich hoffe hier kann mir jemand mit meinem Problem weiterhelfen, denn eigentlich ist Rocky ein sehr ruhiger Hund, der - wenn er in Gesellschaft ist - keinen Mucks von sich gibt und eigentlich auch total verschmust ist...
LG!
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28. November 2011 um 14:26
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Rocky will nicht allein bleiben! - Vor einem Moment
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Hallo!
Ich finde es toll, daß Ihr einem blinden Hund ein neues Zuhause gegeben habt!
Allerdings muß man sagen, daß er ja erst seit vier Tagen bei Euch ist.
Er kennt ja noch nichts!
Weder sein neues Zuhause, noch Euch und wie sein zukünftiges Leben generell aussehen soll.
Aus seiner Sicht könnte er ja morgen schon wieder ganz woanders sein
Deshalb ist es auch irgendwo klar, daß er etwas "Angst" hat.
Ihr solltet ihn erst einmal so "richtig" ankommen lassen!
Das wird er in der kurzen Zeit wohl kaum getan haben, weil er ja noch mit sich und der neuen Umgebung beschäftigt ist.Ferner wäre es für ihn, und sehr wahrscheinlich auch für Euch, etwas leichter, wenn Ihr für ihn Urlaub nehmen könntet. Dann hättet Ihr genug Zeit, ihm das Alleinesein langsam und gründlich antrainieren zu können.
Im Augenblick muß es ihm ja wie eine "Knall und Fall" - Aktion vorkommen.
Und das streßt ihn sicherlich.
Hunde, die unter Streß stehen, können tatsächlich sehr laut werden, egal, ob nun Bellen oder Jaulen. Das hilft ihnen beim Streßabbau
Andere fangen an, auf Einrichtungen zu kauen, und wieder andere "vergessen" dann, daß sie eigentlich Stubenrein sind.Ihr werdet das Ganze langsam aufbauen müssen, und in mehreren Schritten aufteilen.
Das Trainingstempo bestimmt der Hund
Ist das Vertrauen in Euch da, wird das auch mit dem Alleine sein klappen. Zwei Stunden ist ja nicht so schlimm.
Aber eben für den Anfang doch
Wegen dem Schlafplatz.
Es ist nicht unnormal, daß grad am Anfang Hunde lieber in der Nähe von (neuen) Bezugspersonen bleiben wollen. Das gibt ihnen eine gewisse Sicherheit. Ist diese erst einmal da, haben die Hunde auch keine Probleme damit, in den entferntesten Winkel vom Haus, weit weg von ihren Menschen, zu schlafen.
Jetzt wäre das aber noch viel zu früh für ihn!Sollte sein zukünftiger Schlafraum das Wohnzimmer sein, dann wäre es vielleicht nicht verkehrt, wenn noch zu Anfang jemand von Euch beiden auf der Couch, also beim Hund, schläft.
Ansonsten, würde es Euch arg stören, wenn der Hund im Schlafzimmer in seinem Körbchen, oder von mir aus auch vor der Tür zu Eurem Schlafzimmer, schlafen würde?Schöne Grüße noch
SheltiePower -
Hallo SheltiePower!
Vielen Dank für Deine lieben Worte der Aufmunterung! Im moment ist immer jemand für ihn da, denn dass es keine Knall-auf-Fall Aktion werden sollte, das wollte ich auch nicht. Wir haben aber probiert, schon mal zu üben...
Außerdem dachten wir, dass er uns mittlerweile mehr vertraut, denn wir haben ihn, bevor wir ihn geholt haben schon über einen Monat täglich für mehrere Stunden besucht und sind mit ihm gelaufen und haben uns um ihn gekümmert. Und auch jetzt ist es so, dass wenn wir nach kurzer Zeit, also nach 5 Minuten oder ähnlichem, wieder ins Zimmer kommen, er schwanzwedelnd auf uns zu rennt und an den Beinen hochspringt vor Freude... Daher dachten wir, dass wir schon ein Schrittchen weiter wären...
Ich hoffe, dass sich das bald gibt und er ruhiger wird... Gibts denn ein paar Tipps, wie man das Training für ihn erleichtern und voranbringen könnte?
LG
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ok, zum einen - wie bereits gesagt, 4 tage sind GAR nichts.
ich hatte auch einmal eine hündin aus dem TH, die auch noch mehrfach zurück gebracht worden war. ihre verlustängste waren so gross, dass sie bis zum schluß schwerlich bis gar nicht alleine blieb; und sie hat immerhin 11 jahre (!) bei mit gelebt. ok, ich habe es nur halbherzig und sporadisch geübt, aber es ist immer ihre größte baustelle geblieben ...
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Hallo!
Wie schön, dass ihr dem Dackel ein schönes Zuhause gegeben habt.
Und mein größter Tipp: Lasst dem Hund Zeit... Er ist erst vier Tage bei Euch. Da er auch noch blind ist, braucht er erstmal Zeit, um sich an die neue Situation zu gewöhnen, ich habe da keine Erfahrung mit, kann mir aber vorstellen, dass der Hund so noch etwas länger braucht. Wir haben unseren Hund zwei Wochen lang gar nicht alleine gelassen. Und dann angefangen die Türen hinter uns zu zu machen etc. Kurz Tür zu, Hund sagt nichts, wieder rein. Und irgendwann haben wir dann den Müll rausgebracht und die Zeit gesteigert. Sie hatte teilweise auch Probleme, wir haben das ALleinsein sehr ritualisiert. Inzwischen freut sie sich, wenn ich den Kong mache (fülle) und beachtet mich NULL wenn ich gehe. Sie weiß, ich komme wieder, das hat aber auch drei Monate gedauert.Ich hoffe, ich konnte etwas helfen und ihr habt noch ganz viel SPaß mit eurem Wuffel.
Edit: Finja schläft auch bei uns im Schlafzimmer, das braucht sie, sie sucht die Nähe. (sie schläft sogar im Bett inzwischen)

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Vielen Dank für Eure Hilfe... Ich denke wir geben ihm einfach mehr Zeit... Haben uns das irgendwie einfacher vorgestellt... Ich hatte schon 3 Hunde und die haben nie so ein Theater gemacht, daher war ich vielleicht zu ungeduldig. Naja, da müssen wir jetzt durch. Ich hoffe nur, dass es dann irgendwann auch mal klappt ^^
Und damit, dass er vor dem Schlafzimmer schläft haben wir keine Probleme, wir wollen nur, dass wenigstens 1 Zimmer in der Wohnung Hundefrei bleibt ^^ :)
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Das wollten wir auch...der Hund schlief genau 5 Stunden im Wohnzimmer in der ersten Nacht...bis sie bei mir im Bett war 
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