Hundebegegnungen an der Leine
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Hallo,
ich habe einen 2 Jahre alten Labrador der bei bei anderen Hunden gerne mal Theater gemacht hat, sprich er fixierte, wurde steif, nervös und sprang teilweise wenn die Hunde parallel ist in die Leine. Ohne Knurren oder Bellen. Er hat als Junghund teils schlechte Erfahrungen gemacht mit anderen Hunden und leider von mir keine Sicherheit erfahren, daher scheint er jetzt zu denken das er es regeln muss.
Ich habe vor einigen Monaten angefangen ihn mit einer Futtertube die mit Leberwurst gefüllt ist zu belohnen, wenn er mich anschaut, wenn er Hunde sichtet. Klappt soweit ganz gut, nur habe ich das Gefühl das ich so andere Hunde als was besonderes mache. Er dreht dann natürlich auch leicht auf, einmal wegen dem Hund, aber auch weil er weiß jetzt gibt es essen.
Ich hätte aber eigentlich gerne das er andere Hunde ignoriert, sie nicht weiter beachtet, einfach normal weiter geht.
Ich hatte jetzt überlegt es mal zu versuchen das ich, wenn uns ein Hund entgegen kommt, die Leine etwas kürzer zu machen, nicht stramm, aber so kurz das er nicht die Möglichkeit hat rüberzuspringen. Und in einem Bogen dran vorbei zu gehen. Wenn er Mätzchen macht würde ich scharf "Nein" sagen.
Nur jetzt weiß ich nicht wie ich denn das abwenden vom Hund bestärken soll, wenn ich clicker würde er ja mich wieder anschauen und wahrscheinlich wieder was hochfahren.
Daher wahrscheinlich am besten wenn ich ihn erst belohen, wenn der andere Hund vorbei ist oder?Lg, Corinna
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VOR der Aufregung belohnen. Aufmerksamkeit und Kooperation VOR dem Ereignis einfordern und belohnen. Im Stress kann kein Hund lernen und würde nicht verstehen, warum weshalb wieso und womöglich einfach die ganze Situation als Kette mit anschließender Belohung abspeichern. Wenn du deinen Hund belohnst nachdem er Trara machen konnte, wird es ein sehr weiter, anstrengener Weg.
Generell alles was "schief" läuft ignorieren, Augen zu uns durch und nix besonderes draus machen. Alles was ruhig und gesittet abläuft, auch ohne fremde Hunde in Sicht, belohnen. -
Wie ist das denn, nur damit ich das nicht falsch verstehe, wenn uns ein Hund entgegen kommt, Paul sieht ihn wendet sich aber ab, muss ja nicht unbedingt mich angucken sein. Sollte ich das denn dann belohnen? Also leckerlies pushen ihn dann meist auf. Daher dann lieber schnüffeln und makieren lassen als Belohnung (darf er an der kurzen leine sonst nicht)? Oder ihn am Schluss, wenn der hund vorbei ist belohnen und auch nur, wenn er sich gut benohmen hat?
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