Ally zerfetzt Gegenstände :(

  • Hallo,

    Ally ist jetzt 10 Monate alt Goldie-Schäfermix.
    Wir haben sie langsam an das Alleinsein gewöhnt,hat auch immer gut geklappt.Vor etwa 3 Monaten hat ihr Zerstörungswahn angefangen.Wir kamen vom Einkaufen nachhause und ich dachte mich trifft der Schlag.PVC Boden vor den Türen rausgerissen :fear:

    OK!!

    Ich dachte mir vielleicht hatte sie ein Problem damit weil die Türe geschlossen war.(zugefallen).
    Also haben wir extra alle Türen geöffnet als wir das nächste mal gegangen sind.
    Wir kommen nachhause und der gleiche Mist wieder,man ich war vielleicht sauer,sie hat mich nur total blöde angeschaut und dann ist sie stiften gegangen unter unser Bett.( waren ca 1 Stunde weg)

    Und sonst kann ich sagen dass immer irgendwelche Kleidungsstücke von uns durch die Wohnung getragen werden wenn wir nicht zuhause sind.Das finde ich nicht so schlimm.Sie frisst manchmal aber nur sehr selten vorzugsweise die Schuhe von meinem Mann an,aber nur seine. :???:
    Die sind jetzt aber auch immer gut unter Dach und Fach.

    Vor 2 Tagen kamen wir nachhause und totales Chaos.Briefe angefressen( zum glück nichts sehr wichtiges)
    Der Knaller kam dann noch.Der Geldbeutel von meinem Mann lag auf dem Bettkastenschränkchen(wohl vergessen) Jedenfalls hat die blöde Nudel auch den Geldbeutel zerfetzt + EC-Karte.
    Reicht schon wenn ich lauter werde und ihren Namen sage " schwubs die bubs Hund unter unserem Bett"

    Jetzt hat mir eine Bekannte geraten die Gegenstände die sie kaputt gemacht hat auszuschimpfen.Hätte auch bei ihrem Hund geklappt.Nun gut,gestern nach dem Einkaufen kamen wir mal wieder nachhause,und was sehe ich da`? Klopapierrolle zerpflückt.Seltsam kein Hund weit und breit zu sehen,sonst steht sie immer vor der Haustüre wenn wir die Türe aufschließen.So,wo ist der Hund? schwanzklopfend unter dem Bett :lol:

    So,dann wollte ich den Rat meiner bekannten befolgen und habe das Klopapier ausgeschimpft mein Männe hat mitgemacht. :lachtot: ( wir mussten uns das lachen verkneifen ERNSTE SACHE)Hund hat interessiert zugeschaut aus weiter Entfernung und hatte wohl ein schlechtes Gewissen.Als wir fertig waren mit dem ausschimpfen des Klopapiers hab ich sie zu mir gerufen ( ganz ruhig und lieb) sie kam angetippelt und hat eine Pipispur hinter sich hergezogen.Hab sie dann gestreichelt und alles war wieder ok.

    Falsche Methode?

    Hab mir sagen lassen soll ihr einen Karton mit Zeitungsresten und Leckerlies hinstellen,dass sie was zutun hätte.Madame hat auch einen Kong der immer gefüllt wird.Keine 10 Minuten und er ist leergeputzt.
    Zum Thema Knochen:
    Große Rinderhautkauknochen frisst sie in hm 30 Minuten? Sie ist ein Kaumonster.
    Straußenknochen die großen in XL Format keine 2 Tage.Günstig sind die auch nicht wirklich.
    Und frische Rinderknochen Gelenkknochen auch XXl Format verträgt sie gerade nicht mehr (Durchfall)

    Spielzeug schlachtet sie auch aus,außer Tennisbälle.

    So,was kann ich tun?

  • Das hört sich ja schwer nach Stress an - für den Hund. :verzweifelt:

    Habt ihr sie mal gefilmt, um zu sehen, wie sie sich verhält, wenn ihr geht? Ist sie die ersten Minuten ruhig? Wann geht das Theater los? Vielleicht müsst ihr das Training einfach nochmal etwas wiederholen und kürzere Einheiten einplanen.

    Was macht sie, wenn ihr das Zimmer verlasst und die Tür schließt? Hat sie generell ein Problem mit geschlossenen Türen bzw. von euch getrennt zu sein? Dann könnt ihr das auch erstmal innerhalb der Wohnung üben.

    Hat sie die gesamte Wohnung zur Verfügung oder nur ein oder zwei Zimmer, wenn sie allein ist? Eventuell kann es auch helfen, den Aufenthaltsraum zu begrenzen. Ihr könnt natürlich auch über eine Box nachdenken. Da können euch andere hier aber sicherlich noch mehr Tipps zu geben...

    Wichtig ist auch noch, dass der kleine Satansbraten vorher entsprechend ausgelastet wird und anschließend auch erstmal wieder runterfahren kann.


    Noch was: Kopf hoch! Es geht vorbei... ;)

  • Ok, wie lange ist sie denn allein und wann fängt sie an, die Dinge auseinander zu nehmen? Sobald ihr außer Haus geht oder erst später?
    Habt ihr denn schon mal eine Video Kamera laufen lassen, um zu beobachten, was sie alles so treibt?
    Ich könnte mir vorstellen, dass sie einfach gestresst ist und es schlecht verträgt, wenn ihr weg seid. Normalerweise schlafen Hunde doch viel?! Kommt deine nie zur Ruhe?

    Was macht ihr denn mit ihr, wenn ihr daheim seid? Sprich: Wie lastet ihr sie aus? Vielleicht hat sie einfach zu viel Energie? Bzw. was macht sie, wenn ihr da seid, euch aber nicht um sie kümmert?

    Und dann würde ich sie nicht im ganzen Haus rumlaufen lassen (falls ihr das tut). Nur in einen Raum geben, wo sie möglichst wenig anstellen kann.

  • Zitat


    Jetzt hat mir eine Bekannte geraten die Gegenstände die sie kaputt gemacht hat auszuschimpfen.Hätte auch bei ihrem Hund geklappt.Nun gut,gestern nach dem Einkaufen kamen wir mal wieder nachhause,und was sehe ich da`? Klopapierrolle zerpflückt.Seltsam kein Hund weit und breit zu sehen,sonst steht sie immer vor der Haustüre wenn wir die Türe aufschließen.So,wo ist der Hund? schwanzklopfend unter dem Bett :lol:

    So,dann wollte ich den Rat meiner bekannten befolgen und habe das Klopapier ausgeschimpft mein Männe hat mitgemacht. :lachtot: ( wir mussten uns das lachen verkneifen ERNSTE SACHE)Hund hat interessiert zugeschaut aus weiter Entfernung und hatte wohl ein schlechtes Gewissen.Als wir fertig waren mit dem ausschimpfen des Klopapiers hab ich sie zu mir gerufen ( ganz ruhig und lieb) sie kam angetippelt und hat eine Pipispur hinter sich hergezogen.Hab sie dann gestreichelt und alles war wieder ok.

    Falsche Methode?

    Hallo,

    ja, falsche Methode!
    Erst mal kann ein Hund diese Schimpferei mit einem Gegenstand absolut mit nichts in Verbindung bringen.
    Keine Ahnung, woher dieses "Gegenstände-ausschimpfen-Ammenmärchen" herkommt.
    Anhand dessen, dass eure Hündin urinierend auf euch zu kam, hätten bei euch die Alarmglocken läuten müssen.
    Durch euer Geschimpfe mit der Toilettenpapierrolle habt ihr sie massiv eingeschüchtert.
    Warum ihr das gemacht habt, versteht kein Hund, sie hat es auf sich bezogen.
    Vergesst das Ganze bitte.

    Sie hat Probleme beim Alleinebleiben.
    Auch wenn es vorher gut geklappt hat, jetzt hat sie ein Problem damit.
    Mit 10 Monaten ist das kein Seltenheitsfall, Pubertät, erneute Unsicherheitsphase.
    Im Grunde müsstest du wieder von vorne anfangen, was sicher nicht jedem berufsbedingt möglich ist...
    Auf jeden Fall muss alles weggeräumt werden, was man wegräumen kann.

    Wie lange muss sie alleine bleiben?
    Wie sieht der Tagesablauf aus?

    Gruß
    Leo

  • Also sie hat die ganze Wohnung zur verfügung,sie kann also in jeden Raum.Alle Türen sind offen vorallem nachdem sie den PVC rausgerissen hat.Ich denke einfach sie vermisst mich sehr.Ich mache das daran fest weil mein Mann mir vor ein paar Tagen erzählt hat als ich alleine weggegangen bin sie vor der Wohnungstüre gesessen hätte und gefiepst hat.War also eher unruhig.
    Sie ist in der Regel wenn sie mal alleine bleiben muss nur 1-2 Stunden alleine.Will mir nicht ausmalen was sie sonst noch alles anstellt.Alles angefangen hat mit der Kastration.Bei dem Tierarzt wo sie kastriert worden ist wurde sie grob von mir weggezerrt und in ein Zimmer gesperrt bis zur Kastration.Ganz ehrlich da ist mir schon fast der Kragen geplatzt und wollte sie eigentlich wieder mit nachhause nehmen,und mein Mann sagte stell dich nicht immer so an :(

    Als wir sie dann abgeholt haben war sie an einen Tisch angebunden und lag auf einer Unterlage wie ein Häufchen eldend.Und die Arzthelferin die sie so grob behandelt hat vor ihr hat sie ANGST.Ich musste mir dann auch noch anhören wir hätten einen ängstlichen und übersensibeln Hund ??? Ich hab dann nur gesagt besser sie halten jetzt ihren Mund oder ich vergesse mich.Ich war auf 180,und wollt nur mein Mäuschen mitnachhause nehmen.

    Nach dieser Begegnung ging das ganze Zerstören los.

    Ich würde schon sagen dass sie ausgelastet ist.

    Morgens gegen 6 Uhr gehen wir für 20 Minuten Gassi.
    Dann gehen wir die nächste Runde gegen 13 Uhr.
    Und gegen 17 Uhr gehen wir unsere Große Runde 2 Stunden meistens.
    Abends gegen 22 Uhr geht mein Mann nochmal kurz mit ihr raus.
    Wir machen Suchspiele darauf steht sie total.
    Spielen Ball (sie ist ein Balljunkie)
    Üben Kommandos,tobt mit ihren Spielkumpels usw.
    Zuhause ist dann meistens Ruhe angesagt,oder es wird gespielt wenn ich sie aufforder.
    Sie döst zuhause die meiste Zeit.

  • Der Tierarzt und seine Helferinnen haben lediglich den Auftrag ausgeführt, welchen du ihnen gegeben hast.
    Wie kann man einen Hund mit nur sieben Monaten schon kastrieren lassen?
    Und jetzt auf den TA und seine Angestellten zu schimpfen, bringt nun auch nichts mehr, letztendlich habt ihr euch für diesen Eingriff entschieden und den Hund trotz dieser "Vorgänge" dort gelassen.
    Das kannst du nicht rückgängig machen und ob das nun der Auslöser für ihr jetziges Verhalten ist, sei mal dahin gestellt.
    Es kann sein, dass die Kastration an sich, bei der Hündin zu vermehrter, ggf. dauerhafter Verunsicherung geführt hat.
    Das ist eine bekannte, mögliche und negative Nebenwirkung, die man durchaus hätte vermeiden können.
    Es ist, wie es ist.
    Ihr müsst von vorne beginnen, das Alleinebleiben zu trainieren.
    Lasst hochpushende Ballspiele sein.
    Werfen und bringen lassen, taugt nicht viel, es belastet die Gelenke und dreht den Hund auf.


  • Wie kann man nur wieder so voreilig urteilen?
    Es gab Medizinische Gründe,mehr muss ich dazu nicht sagen.

  • Zitat


    Wie kann man nur wieder so voreilig urteilen?
    Es gab Medizinische Gründe,mehr muss ich dazu nicht sagen.

    Das soll hier kein Kastrationsdiskussions-Thread werden.
    Es ist doch sowieso gelaufen!
    Aber bei vielleicht solltest du dich einfach mal auf einen Grund der Kastration einigen (nein, ich will es nicht wissen!), denn du hast schon im August einen anderen vermeintlichen Grund ins Forum geschrieben...

    Beginne dem Aufbau des Alleinseins von vorne, hört auf, Gegenstände auszuschimpfen, damit verängstigt ihr sie massiv.

  • Zitat

    Das soll hier kein Kastrationsdiskussions-Thread werden.
    Es ist doch sowieso gelaufen!
    Aber bei vielleicht solltest du dich einfach mal auf einen Grund der Kastration einigen (nein, ich will es nicht wissen!), denn du hast schon im August einen anderen vermeintlichen Grund ins Forum geschrieben...

    Beginne dem Aufbau des Alleinseins von vorne, hört auf, Gegenstände auszuschimpfen, damit verängstigt ihr sie massiv.


    Ich habe überhaupt garkeinen anderen Grund genannt.
    Ich habe nur geschrieben das die Kastration über den Tierschutz gelaufen ist.
    Der in unserem Fall einen Teil der Kosten übernommen hat,weil es eben medizinisch notwendig war.
    Unfreundlichkeit wird hier eben ganz groß geschrieben,wa?
    Ich wollte wissen wie ich meinem Hund vom zerstören unserer Wohnung abhalten kann,und nicht mich anfeinden lassen wieso ich sie kastrieren lassen hab.

    An die anderen lieben Dank für die Antoworten,werde mir an einer anderen Stelle hilfe suchen.

  • Naja es könnte aber sein, dass es mit der Kastration zusammen hängt. So ein junger Hund ist ja geistig noch nicht ausgereift. Wenn da jetzt noch die hormonelle Umstellung dazu kommt...wer weiß, welchen Einfluss das ganze auf ihr Verhalten hat.
    Ansonsten kann ich mich Leo nur anschließen: Nicht mehr Ballspielen, ihr nicht so viel Raum lassen und das Alleinesein nochmals in kleinen Schritten aufbauen.

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