Hund hat keinen Spaß am spielen
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Kira104 -
16. November 2011 um 00:45
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Also ich bin ein bisschen Traurig.
Meine Hündin die ich seit 2 Wochen habe, ist eine sehr kuschel bedürftige Hündin, kommen wir nachhause oder wir lassen sie aus den Garten in die Wohnung freut sie sich wie am Spieß und rennt wie verrückt durch die Wohnung.
Dann hab ich Sonntag Martin Rütter geschaut
und dann hab ich gesehen wie er mit diesen Dummy gearbeitet hat. Weg schmeißen,Hund bringt er,Säckchen auf Hund darf Leckerchen haben.Ich habe auch ein Dummy, also Leckerchen rein und dann versucht die Maus darauf aufmerksam zu machen.
Sie sah das dort Leckerchen drin war und dann setze sie sich vor mich hin schaut begeistert rein, ich schmiss es weg sie lief hinterher schnüffelte dran und lies es liegen.
Dann war ich mit ihr auf dem Feld hab Nen Ball geworfen, sie rannte hinterher,schnuffelte am Ball und lies ihn liegen, beim Stöckchen ist es auch so.
Schmeiße ich den Ball aber im Garten rennt sie hinterher, holt den Ball und bringt ihn zu mir. Komischer Hund

Dann hat sie ja nicht wirklich Grundkommandos gelernt, "Sitz" kann sie
Ihr aber Platz beibringen wird glaube ich sehr schwer.Wenn sie Sitz macht, habe ich vorher das Leckerchen in die Hand genommen (innen Handfläche Leckerchen und Handrücken oben)beim mein Welpen hat es damals geklappt ihm Platz bei zu bringen,bei ihr aber gar nicht sie Sitz dann vor mir und schaut sich mein Handrücken an

Also mache ich es jetzt so "Sitz" und dann nehme ich ihre Vorder Pfoten und ziehe sie dann weg das sie dann auf den Bauch liegt nur ich habe das Gefühl das sie Trotzdem nicht versteht was ich von ihr will.
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Hallo,
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Platz kannst du ihr zB so beibringen:
du setzt dich auf den Boden und stellst dein eines Bein auf. Dann lockst du sie mit einem Leckerchen quasi unter deinem Bein durch. Das Bein hältst du so tief, dass sie drunter durch krabbeln muss und sich dabei auf den Boden legt. Wenn sie das tust sagst du "Platz" und sie erhält die Belohnung.
War mir persönlich aber zu viel Aufwand, ich hatte einfach den Hund im Sitz vor mir und hab dann das Leckerli von seiner Nase bis zum Boden und etwas von ihm weggeführt, sodass der Hund näher an den Boden ranmuss um ans Leckerli zu bekommen und so fast von selber platz machte.Dummy, Ball & Co. bringt mein Hund übrigens außerhalb der Wohnung auch nicht. Findet er langweilig und ich nicht dramatisch. Wenn er keinen Spaß dran hat, dann muss er das meinetwegen auch nicht machen. :)
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Der Hund ist jetzt 2 Wochen bei dir. Wie wäre es denn, wenn Du ihn erst einmal in Ruhe ankommen lässt. Eine gute Bindung und Beziehung zum Hund entwickelst und dann erst beginnst, Forderungen an ihn zu stellen?!
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Oha, das hatte ich glatt überlesen.
Da hat storyboard recht. Viele Leute tendieren dazu etwas sehr motiviert zu sein zu Anfang. Dennoch finde ich es nicht notwendig sich 8 Wochen lang nur stumm den Hund anzugucken. Anbieten kannst du ihr ja irgendwelche Aktivitäten mit dir.. das fördert die Bindung ja letztlich auch. Aber wie gesagt, verschiedene Hunde- verschiedene Abneigungen. Und das sollte auch ok sein denke ich. :)
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"Sitz", "Platz", "Bleib", "Komm", "Hier", "Fuß", "Aus", etc. sind im Prinzip ganz klassisch die Dinge, die man in der Unterordnung oder - in "präziserer" Form - auch im Obedience-Kurs lernt bzw. mit seinem Hund übt. "Unterordnung" kommt hierbei nicht von ungefähr. Im Prinzip geht dabei gar nicht mal unbedingt darum, dass der Hund _sich_ unterordnet sondern Hauptsächlich darum, dass er die Wünsche des Herrchens/Frauchens in seiner Prioritätenliste "überordnet". Das hat übrigens nichts mit Strenge oder Strafe oder ähnliches zu tun. Es handelt sich einfach nur um eine Definitionsfrage. Auf modernen Hundeplätzen/Vereinen wird so etwas auch nur noch mit positiver Bestärkung gelehrt.
Während man nun für einen Freund sehr gerne mal auf Verlangen seine Wünsche zurückstellt (so, wie eben in einer Beziehung üblich), ist man geneigt, dass für einen kurzzeitigen Bekannten nicht zwingend tun zu wollen. Daher auch mein Rat, zunächst "echte Freunde" zu werden. Echte Bindung braucht Zeit und sie entsteht durch Spiel und Spaß schneller, als durch Kommandos und Drill. Ich nehme an, dass muss man nicht weiter erläutern. :)
Natürlich gibt es Hunde, denen das vollkommen wurscht ist, die sich für jedes Leckerlie auf den Boden schmeissen und denen es im Grunde auch egal ist, wer das jetzt verlangt, solange er auch wirklich dafür bezahlt und die Bezahlung auch im Voraus schon zeigt. Meiner ist zum Beispiel so einer. Es gibt da aber auch krasse Gegenteile, wie z.B. die Kangalhündin meiner Tante, die zwar gerne mal Sitz für ein Leckerchen macht, wenn ich das von ihr verlange, ein Platz aber nur selten für sie in Frage kommt und auch nur, wenn der Tag schön ist, die Sonne scheint, die Vögel zwitschern und sie natürlich auch in Stimmung dafür ist. - Wobei im Bezug auf die positive Bestärkung noch zu erwähnen sei, dass ich gerne mal jemanden sehen würde, der eine ausgewachsene Kangalhündin auf den Boden drückt.

Bisschen was zum Lesen, so allgemein:
http://www.beziehung-statt-erziehung.de/ bzw. https://www.facebook.com/pages/Beziehun…51822113?ref=ts
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