Frage zu Spielverhalten
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Hallo zusammen. :-)
Wir haben eine Junghündin (fast 6 Monate), welche einen großen Kumpel (Kangalmix) hat.
Irgendwie können wir dessen Verhalten nicht richtig deuten, wenn er mit ihr spielt. Vielleicht habt Ihr eine Idee.... wir finden es nämlich ziemlich "rüpelhaft" und fragen uns, warum er das macht.
Er knabbert an ihr rum... ziemlich dolle sogar. Es ist kein Beißen, sondern eher eine Art Festhalten. Mal am Bein, mal im Genick. Sie lässt sich das gefallen, bis es zu dolle wird. Dann quietscht sie und geht. Schleicht aber nach einiger Zeit wieder zu ihm hin. (Nicht falsch verstehen, selbstverständlich schieben wir ihn weg, wenn es zu dolle wird, immerhin ist er doppelt so groß)
Warum macht er das? Für uns sieht es so aus, als wäre das nicht wirklich die feine englische Art und einfach nur grob. Will er ihr damit zeigen, wer der Chef im Ring ist? Oder wie interpretiert Ihr solches Verhalten?
Dank Euch! :-)
Liebe Grüße,
Chrisi - Vor einem Moment
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Hallo,
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Hallo,
eine Hundefreundin von Joschi (etwas größer, aber gleichalt) hat das auch gemacht - die beiden haben gespielt, Joschi lief vor ihr weg, sie hinterher, da Joschi etwas schneller war, hat sie ihm in die Hinterbeine gebissen, nicht fest, mehr so ein festhalten mit dem Maul, da hat Joschi dann meistens gestoppt oder sich fallen gelassen.
Vermute mal, dass das ganz normal ist.
Liebe Grüße,
Ingo
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Naja, ich denke schon, dass ein Kangal anders "spielt" als z.B. ein Setter. Bei meinem Rotti sieht das für manch Menschenauge auch ruppig aus, wenn er spielt. Wichtig ist, wenn Du das Spielen interpretieren willst, dass es auch beide HUnde so empfinden. Wenn Du das Gefühl hast, dass es Deiner Hündin (nicht Dir
) zu grob wird, kann man schon nicht mehr von Spiel sprechen. -
Meiner macht das auch so doll mit seiner besten Freundin. Trotzdem liebt sie es mit ihm zu spielen. Wenn er mal zu doll zupackt, wehrt sie sich auch. Sie jagt ihn dann knurrend und schnappend einmal über die Wiese und es ist wieder alles geklärt. Bei den beiden mussten wir noch nie eingreifen. Wenn meiner dann die erste Power los ist, kriegt die Kleine auch ihre Revanche. Er legt sich hin und sie kann auf ihm rumturnen und ihn auch mal zwicken. Laut meiner Trainerin entwickeln Hunde, die sehr viel zusammen spielen, eine eigene Spielkultur. Sie können sich besonders gut einschätzen und sich deshalb auch mehr erlauben als mit weniger bekannten Hunden.
LG, Marike -
Vielen Dank Ihr Lieben, jetzt bin ich schlauer.
Es sieht also nur so bedrohlich aus. ;-) -
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