Alleine bleiben mit Problemen
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Hallo,
worum es geht steht ja schon im Betreff, aber ich geb euch mal ne kurze Vorgeschichte.
Meine Freundin und ich haben uns vor ungefähr 3 Monaten einen 2 Monate alten Mini Australian Shephard Rüden gekauft. Wir hatten dann auch gleich noch 1-2 Monate Semesterferien und konnten uns gut um ihn kümmern. Hatten soweit auch keine großen Probleme. Stubenreinheit hat zwar etwas gedauert aber zum Schluss hatte er es begriffen.
Ca 2 Wochen bevor bei uns die Uni wieder losging haben wir angefangen mit ihm das allein-sein zu üben... und das hat ihm gar nicht gefallen. Er hing uns immer an den Beinen auch wenn wir nur kurz das Zimmer verließen. Also haben wir angefangen die Türen zuzumachen damit er uns nicht folgen kann. Davon abgesehen, dass er sich keinen millimeter vom türspalt bewegt hat bis wir wir wiederkamen blieb er ruhig.
Dann haben wir langsam angefangen aus dem Haus (bzw. Wohnung) zu gehen. 5, 10, 15min und so weiter. Zum Anfang haben wir ihm Flur und Wohnzimmer offengelassen, aber sobald jemand draußen vorbeiging hat er immer angefangen zu jaulen und an der Tür zu kratzen, also ist er jetzt nurnoch im Wohnzimmer.
Das ging auch eigentlich ganz gut. Er war bis auf etwas gejaule relativ ruhig und hat das Wohnzimmer relativ heil gelassen. Auch hat er herausgefunden, dass man aufs Fensterbrett soringen kann (nachdem man es natürlich komplett abgeräumt hat..) und es draußen viel interessanter ist. Also stehen jetzt auf allen Fensterbrettern im Wohnzimmer Kisten und Kartons.Das Hauptproblem aber: Er macht fast sofort in die Wohnung wenn wir weg sind...
Meistens kleine Pfützchen, davon aber gerne mal mehrere. Und auch sein großes Geschäft erledigt er gerne in dieser Zeit. Wir haben ihn mal auf Video aufgenommen und er bewegt sich die ganze Zeit unruhig im Zimmer hin und her.
Anlass zu diesem Artikel war seine Aktion von eben grade: Meine Freundin ist zur Uni gegangen und ich bin wiedergekommen. Dazwischen war er 10-15 Minuten! allein und hat 2 Pfützen und einen Haufen vor die Tür gesetzt... Und meine Freundin war kurz davor noch mit ihm draußen.
Unser Verhalten bevor und nach dem weggehen haben wir aus diversen hundebüchern. wir versuchen in den 5 bis 10min bevor wir losgehen nicht mehr viel mit ihm zu machen sodass er ziemlich ruhig ist. dann geben wir ihm oft futter und verstecken noch ein paar leckerlis im raum damit er in den ersten paar minuten was zu tun hat.
wenn wir wiederkommen ignorieren wir ihn sogut es geht, machen erstmal seine hinterlassenschafften weg, gehen in den hinterhof damit er sich erleichtern kann (praktisch macht er da sogut wie gar nichts, da er das ja schon in der wohnung gemacht hat) und erst wenn er sich beruhigt hat begrüßen wir ihn.Die frage ist was wir verändern können... bringt es was wenn wir kameras aufstellen wenn er alleine ist, dann in einen nebenraum gehen und wenn wir sehen das er anfängt zu pinkeln in den raum stürmen, schimpfen und wieder abhauen? oder bestätigt ihn das eher...
weil er muss ja eigentlich nicht und macht in den ersten 15min trotzdem 2 pfützen und einen haufen.
Ist das Trotz? Angst? Unsicherheit? Und was dagegen tun?Ach ja... Als ich wiederkam hat er sich 5min später in sein Körbchen gelegt und schläft jetzt seit ner Stunde...
Oh man jetzt ist das ja doch ein ziemlich langer Text geworden... ^^
Ich freue mich trotzdem über jeden der das liest und einen helfenden Beitrag hinterlässt :)
Und bis auf das allein-sein haben wir den süßesten Hund überhaupt
Edit: Bild gelöscht - zu groß. -
11. November 2011 um 12:04
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Alleine bleiben mit Problemen - Vor einem Moment
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Hallo,
für mich hört sich das nach Stress an.
Ich würde die Kameras, wenn ich denn welche hätte, installieren und den Hund mal beobachten.
Man sieht dann auch ob es Stress ist.Wenn Du einen Hundetrainer hast, dann kannst Du diesem ja auch die Aufnahmen zeigen. Dieser sieht oft mehr als der HH selbst.
Wie lange muss der Knirps denn alleine bleiben?
Liebe Grüße
Steffi
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also, ich denke auch, dass es stress ist.
ich würde es auch nicht für sinnvoll empfinden, wenn ihr ihn, im nebenzimmer beobachtet, hunde merken, das ihr noch da seit, zumal, es ihn auch bestätigen würde, wenn ich voller wut die türe aufmacht, schimpft und wieder geht, könnte das gegenteil bewirken, das er lernt, durch pipi, kommen sie wieder.Denke ich
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vielmehr könnte das auch bewirken, dass er Angst vor eurer Wiederkehr bekommt.
Oder aber wenn er hartgesotten ist:
ich muss nur jaulen und dann kommen sie wieder!Ich würde gar nichts ausprobieren, sondern mir das Video anschauen und mir Rat bei einem Trainer holen.
Jede Reaktion könnte falsch sein.
Ich habe auch schon mal einen Hund zusammengefaltet der aus Frust bellte. Danach war Ruhe. Hätte ich das mit meinem Spanier gemacht, der wirklich eine massive Trennungsangst hatte, dann wäre das Vertrauen meines Hundes mir gegenüber bei Null gewesen und alleine bleiben hätte er deswegen auch nicht gekonnt.
Diesen Hund musste ich langsam daran gewöhnen, sehr langsam und es hat Wochen/Monate gedauert. Heute ist er aber der, der lieber zuhause bleibt wenn ich ins Büro gehe und damit überhaupt kein Problem mehr hat.
Liebe Grüße
Steffi
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das könnte es natürlich auch bewirken das er angst bekommt.
ich kenne es aber eher so, dass selbst böses wiederkehren von herrchen und frauchen, sei es beim jammern etc. bestätigt wird, es ist dem hund meist egal ob er lieb oder böse ist, alles wird als zuwendung gesehen, und er ist froh, dass er wieder da ist.
ich sehe es fast so wie bei menschenkindern, was machen die nicht alles um aufmerksamkeit und liebe zu bekommen, egal ob positiver od.negativer art.da macht aber jeder andere erfahrungen

ich würde auch nichts machen, außer das video, jemanden zu zeigen, der das verhalten deuten kann?
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