Ständige Unterwerfung
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Hallöchen,
da es jetzt doch schon ziemlich 'ne Weile geht und sich bis jetzt noch nicht viel geändert hat, hoffe ich ich bekomme von Euch ein paar Ratschläge:
Mir ist von Anfang an schon aufgefallen, dass mein kleiner Chi-Rüde sich eigentlich fast immer mir (und Herrchen) gegenüber unterwirft.
Als er anfang Juli diesen Jahres bei uns einzog war das ja ganz "normal", er kannte uns und die Umgebung noch nicht, also quasi gar nichts!
Jetzt ist es so, z. B. häufig im Schlafzimmer auf dem Boden, (da hat er als Welpe ab und zu gestrullert - wurde aber nicht(!!!) bestraft, sondern nach draussen gesetzt und wenn er sein Geschäft dann dort erledigt hat ordentlich gelobt), dass wenn er am spielen ist oder auf einer seiner Kaustangen rumkaut und man auf ihn zuläuft SOFORT hinlegt, Ohren nach hinten anwinkelt und einen so anguckt als würde er sagen wollen "Bitte bitte tu mir nichts.."

Ich kann mir nicht erklären woher dieses Verhalten kommt, jedoch macht er das nur dort wo er frisch beim Unzug bzw. die ersten paar Mal hingepinkelt hat, weil er sichs nicht mehr verdrücken konnte..
Wie gesagt bestraft etc. wurde er noch NIE, was ihn eventuell jetzt einschüchtern könnte.
Kann es vielleicht damit zusammenhängen, dass wenn er spielt + kaut, er das Gefühl hat er darf das nicht und dann mit so einem Verhalten reagiert?
Bitte gebt mir Tipps wie ich das von ihm wegbekomme und woher es kommt. :)
Danke!
- Vor einem Moment
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Hallo,
wie alt ist er?
Das was Du beschreibst, zeigt Oxana manchmal IM Spielverhalten, also sie tut nicht geschlagen oder so, sondern spielt, ich leg mich jetzt hin und bin "Tod", wer sich als erstes bewegt hat verloren.... Weisst Du wie ich meine?
Fordert er Dich evtl zum spielen auf und Du verstehst es nur falsch?
Wenn es nicht so ist, dann liegt es wohl daran, dass das die Pipi-Stelle, war, aber das kann ich mir irgendwie nicht vorstellen...
Liebe Grüße
Anna -
Er wird diesen Monat 10 Monate alt.
Also das er es als Spielherausforderung sieht glaube ich weniger, da macht er zwar die selben Ansätze (legt sich hin, Ohren nach hinten, dieser Blick) aaaaaaber er fängt dann wie wild an mit dem Schwänzchen zu wedeln und "fiept" dabei.
Das tut er in diesem Moment halt nicht. :/
Mit anderen Dingen ausser sein "Pippiort" kann ich es einfach nicht in Verbindung bringen, vielleicht hat er sich das damals sooo eingeprägt und es ist jetzt eine Art schämen, selbst wenn müsste sich das doch nach so langer Zeit mal legen..
LG
Sarina -
Ich könnte mir vorstellen, dass ihr einen sehr sensiblen Hund habt... Auch wenn ihr nie geschimpft oder bestraft hat, hat er euch vielleicht angemerkt, dass es euch nicht gepasst hat.
Wie habt ihr denn die Stellen gereinigt?
Macht er das wirklich nur dort?
Ausserdem würde ich mir keine alzu großen Gedanken machen -SCHLIMM ist dieses Verhalten ja nicht -weder für euch, noch für ihn.
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Zitat
Jetzt ist es so, z. B. häufig im Schlafzimmer auf dem Boden, dass wenn er am spielen ist oder auf einer seiner Kaustangen rumkaut und man auf ihn zuläuft SOFORT hinlegt, Ohren nach hinten anwinkelt und einen so anguckt als würde er sagen wollen "Bitte bitte tu mir nichts.."
Zitat(legt sich hin, Ohren nach hinten, dieser Blick) aaaaaaber er fängt dann wie wild an mit dem Schwänzchen zu wedeln und "fiept" dabei.
Hallo,
verhält er sich "nur" in diesen Situationen so?
Ich lese daraus, dass er dann Beute hat (Spielzeug/Kaustange)
Ist das richtig?Wenn es so ist, kann ich mir vorstellen, dass er ein bisschen um seine Beute bangt!
Schwanzwedeln nicht = Freude, sondern Erregung (negativ und auch positiv)Gruß
Leo -
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Ich denke auch, dass es sich um einen besonders sensiblen Hund handelt. Meine Hündin ist heute fast 7 Jahre alt und wenn sie ein Rinderohr o.ä. frisst, hält sie sofort inne sobald ich sie länger als 3 Sekunde anschaue. Schaue ich noch länger würde sie anfangen zu beschwichtigen. Wenn ein befreundeter Schäfermix sie beim Kauen anschaut, lässt sie die Beute fallen, beginnt zu beschwichtigen und überlässt dem anderen die Beute. So ein Verhalten kann unter Hunden Verletzungen durch Kämpfe um die Beute verhindern und ich mir ist es so lieber, als wenn ich einen Hund hätte der seine Beute verteidigt (meine Hündin hat ihre ersten Lebensmonate ausschließlich unter Hunden verbracht und reagiert vermutlich daher so sensibel auf hundetypische Körpersprache bzw. Blickkontakte). Als Halter mag man sich dennoch wundern, wenn der eigene Hund sich so unterwürfig verhält, obwohl man ihm doch gar nichts wegnehmen möchte. Am besten man lässt den Hund einfach in Ruhe fressen, bewegt sich ganz normal durch den Raum ohne den Hund dabei "anzustarren". Mit zunehmendem Alter wird der Hund schon lernen, dass du es nicht auf seine Beute abgesehen hast, und dass du ihm ohne klare verbale Ansage nichts wegnimmst. Noch besser du vermeidest ihm Dinge wegnehmen zu müssen, indem du ihn statt dessen bei bringst dir die Dinge auf Kommando zu bringen.
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Zitat
Ich könnte mir vorstellen, dass ihr einen sehr sensiblen Hund habt... Auch wenn ihr nie geschimpft oder bestraft hat, hat er euch vielleicht angemerkt, dass es euch nicht gepasst hat.
Wir haben nur in strengerem Ton "Nein" gesagt, dass wars auch. Und nach ziemlich kurzer Zeit hat er sich das schon eingeprägt, denke schon das er wusste Frauchen duldet das nicht auf Dauer. :/ZitatWie habt ihr denn die Stellen gereinigt?
Anfangs haben wir die Stelle ganz normal mit klarem Wasser und einem Tuch gereinigt, als die Stubenreinheit dann saß bin ich ein paar mal mit speziellem Flächendesinfektionsmittel drüber.ZitatMacht er das wirklich nur dort?
Wenn er reingemacht hat, dann wirklich NUR dort..
ZitatAusserdem würde ich mir keine alzu großen Gedanken machen -SCHLIMM ist dieses Verhalten ja nicht -weder für euch, noch für ihn.
Schlimm ist es zwar nicht, aber ich bin ein Mensch der sich -manchmal auch viel zu oft- Gedanken darüber macht ob mein Verhalten jetzt richtig oder falsch war, wie in diesem Fall jetzt auch.. -
Ein strenges "Nein" ist für einen Schnellmerker schon schimpfen
Ich find das Verhalten nicht weiter tragisch. Die kleinen wissen genau, dass wir zu Hause die Hosen anhaben und da beschwichtigen sie eben gern. -
Wieso gehst du davon aus, dass der Hund sich unterwirft?
Der Beschreibung nach, zeigt der Hund Erregung und Calming Signals, in Zusammenhang mit Beute, zufällig (?) an einer Stelle, wo er früher hingepinkelt hat.
Ob es einen Zusammenhang mit einem früherem Nein, wegen des Urinierens hat oder er aber "nur" oder und um seine Beute fürchtet, ist nicht ganz klar.
Aber meiner Meinung nach, ist das kein aktives Unterwerfen.Hast du Kauartikel und/oder Spielzeug dem Hund schon mal an einer anderen Stellen gegeben?
Wenn ja, wie hat er da auf dein Zugehen reagiert?
Sonst probiere es an einer anderen Stelle aus.Dann kannst du herausfinden, ob er um seine Ressourcen fürchtet oder ob es mit der ehemaligen Pipistelle (und einem strengen "Nein") zusammenhängt.
Beschwichtigen bedeutet nicht grundsätzlich Unterwerfung, werden Calming Signals im Zusammenhang mit Beute ignoriert, kann es genauso gut in Aggressionen umkippen.Daher finde ich die Aussage, es sei nicht weiter schlimm, wenn man keinen Zusammenhang erkennen kann, leichtfertig.
Gruß
Leo -
Zitat
Hast du Kauartikel und/oder Spielzeug dem Hund schon mal an einer anderen Stellen gegeben?
Wenn ja, wie hat er da auf dein Zugehen reagiert?
Sonst probiere es an einer anderen Stelle aus.
Super dass Du das erwähnst, ist nämlich auch so ein Punkt. Er bekommt sein Spielzeug wo er möchte - wenn mans ihm aber z.B. im Wohnzimmer gibt und die Türe zum Schlafzimmer offen steht, schnappt er sich sein Spielzeug und flitzt auf direktem Weg dorthin und legt sich aber auch exakt in "seine" Ecke, wo das mit dem pinkeln war. Dort verschleppt er alles hin, egal ob Spielis, Leckerlies etc.. - Vor einem Moment
- Neu
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