Beschwichtigungssignal
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Hallo,
unsere Riley ist nun 16 Wochen alt und mir fällt auf dass sie sich immer öfter über das Maul leckt.
Ich habe gelesen dass es sich hierbei um ein Beschwichtigungssignal handelt.
Meist wenn Sie das macht ist sie aber eigentlich gar nicht gestresst(soweit ich das beurteilen kann), z. B. wenn sie im Wald mit ihrem Lieblingsspielzeug angejagt kommt und sich ihr Leckerchen abholt oder abends wenn sie am eindösen auf ihrem Platz ist und sichtlich entspannt ist.Ich möchte darauf achten, was sie uns zu sagen versucht möchte allerdings auch nicht zuviel reininterpretieren
Hat jemand Erfahrung wie man das einstufen kann?
Vielen Dank
- Vor einem Moment
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Hi,
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Wie oft macht sie das denn? Es könnte auch medizinische Gründe haben oder einfach ein "Tick" sein.
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Setz mal statt "Beschwichtigung" das Wort "Demut" ein. Er verhält sich Dir gegenüber demütig. Dein Hund holt sich bei Dir eine Ressource (Futter) ab bzw. Ihr habt ein gemeinsames Beutspiel (mit dem Spielzeug). Durch das Schnauze lecken zeigt Dein Hund Dir lediglich "Ist klar, dass Du Chef bist. Ich mache Dir auch nichts streitig."
Somit gibt es keinen Grund zur Sorge. Dein Hund zeigt nur normale hündische Kommunikation.
Ich würde es lediglich nicht zu sehr verstärken, indem Du Dir Sorgen machst und ihn unbewusst "bedrängst"/falsch verstärkst. Nimm es einfach so hin; es ist ok. Dein Hund kommuniziert lediglich sehr fein. -
Zitat
Setz mal statt "Beschwichtigung" das Wort "Demut" ein. Dein Hund holt sich bei Dir eine Ressource (Futter) ab bzw. Ihr habt ein gemeinsames Beutspiel (mit dem Spielzeug). Durch das Schnauze lecken zeigt Dein Hund Dir lediglich "Ist klar, dass Du Chef bist. Ich mache Dir auch nichts streitig."
Somit gibt es keinen Grund zur Sorge. Dein Hund zeigt nur normale hündische Kommunikation.Interessante Antwort -- danke!
Ich beobachte bei Timon gelegentlich auch so ein Signal, in Situationen, wo ich es mir nicht erklären kann, wieso er gestresst sein sollte. Wenn ich jetzt so nachdenke, könnte deine Erklärung allerdings so hinkommen. Ich beobachte mal weiter. -
Oh ja klasse. Diese Antwort hört sich natürlich gut an :-)
Will/Wollte da auch nicht zuviel reininterpretieren, hatte mich nur gewundert da es in Situationen vorkommt wo ich mir Stress nicht erklären könnte.
z. B. auch Abends schmust sie immer gerne bevor wir schlafen gehen und wenn sie sich von selbst auf den Rücken legt und ich ihren Bauch kraule leckt sie sich mehrmals über die Schnauze...(ich bedränge sie da auch nicht und sie kann jederzeit gehen wenn sie nicht will)
Ich lass es einfach so stehen, danke :-) -
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Ich denke es kommt auf die Situation an, wann sie das zeigen.Gähnen dient ja auch dem Stress/Spannungsabbau, aber wenn sie müde sind gähnen sie ja auch.
Meine Hündin z.B. wendet den Blick ab, wenn ich sie streichel und leckt sich die Lefzen, so dass man meinen könnte, sie möchte das jetzt gar nicht.Komischerweise fordert sie mich aber zum weiterstreicheln auf, wenn ich dann aufhöre, das passt dann irgendwie nicht.
Vielleicht will sie mich mit diesem Verhalten aber auch nur "bei guter Laune" halten?!
So nach dem Motto: Ich tu nichts was dich verärgern könnte?!
Ich denke die Ursache liegt in ihrer Vorgeschichte.Sie ist ein Herdenschutzhund, die ja eigentlich selbstbewusst und mutig sind -das ist sie in einer gewissen Weise auch, aber sie wurde halt als Welpe misshandelt und als ich sie mit 6 Monaten bekam, hat es lange gedauert überhaupt ihr Vertrauen zu bekommen.
Gehe ich heute mit der Leine auf sie zu um sie anzuleinen, beschwichtigt sie sehr stark und macht sich ganz klein, weshalb ich glaube, das sie die Leine wohl auch schon zu spüren bekommen hat.Das wird sie wohl nie ganz ablegen.
vielleicht zeigt sie deshalb so viele Beschwichtigungssignale.
Aber ich schweife ab
- ih wollte eigentlich nur sagen, es muss keine Beschwichtigung sein 
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