Elly, mein Welpe aus dem Tierschutz
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Hallo zusammen!
Ich habe mich hier lange nicht mehr gemeldet, zuletzt letzten Winter, als ich euch um Rassenvorschläge gebeten habe.
Seither hatte ich immer etwas ein schlechtes Gewissen, weil ich nie wieder was von mir hab hören lassen..
Desshalb wollte ich euch noch danken für alle Vorschläge und Ideen und mal erzählen, wie es bei mir weiter ging.
Ich habe beschlossen, erst einmal zu warten und mir über meine Erwartungen an einen Hund klar zu werden.
Seit gerade vier Monaten habe ich nun Vierbeinige Verstärkung.
Elly, ein Mischling (Appenzeller x Border Collie x ?) der aus dem Tierschutz stammt und nun sechs Monate alt ist. Das Leben mit ihr macht unglaublich Freude und ihre Entwicklung ist eine riesige Bereicherung für mich. Endlich kann ich angelesene Theorie in der Praxis erproben und bin auch oft genug daran gescheitert, was mich aber nur noch neugieriger macht.
Berichten wollte ich nun etwas über Ellys Entwicklung und auch unsere Probleme. Dabei erhoffe ich mir einige Ratschläge und Denkanstösse.Grundsätzlich ist wohl wichtig, dass Elly die ersten acht Wochen auf einem Bauernhof lebte, erst im Haus und ab ca. 4 Wochen mit ihren 6 Geschwistern im Stall. Die Hündin war noch sehr jung und überfordert, so dass die Welpen oft auch über Nacht alleine waren.
Die Bauernfamilie wollte nichts Schlechtes, wusste es einfach nicht besser und suchte dann auf meine Intervention hin Hilfe beim Tierschutz, der die Vermittlung der Welpen übernahm. Die Hündin ist nun kastriert.Ich habe mich frühzeitig an einer Hundeschule angemeldet, die mit positiver Bestärkung und Konditionierung durch den Clicker arbeitet, da mir diese Methode als Basis für eine vertrauensvolle Beziehung am erfolgversprechensten schien.
Es wurde mir erklärt, dass sie keine Welpengruppe führen, da der Hund es später eher mit erwachsenen Hunden zu tun haben werde. Zudem hatte ich Einzelstunden, da wir die einzigen "Welpeneltern" waren. Die erste Stunde erfolgte nach zwei Wochen, um dem Welpen Zeit zu geben, sich einzulassen.
Mir wurde auch erklärt, wenn mein Hund Angst zeige, solle ich ihn hochnehmen und streicheln, da dies beruhigende Stoffe freisetzen würde.
All diese Punkte stimmten mich skeptisch, doch da mir die grundsätzliche Philosophie zusagte und dies die einzige Hundeschule war, die mit öffendlichem Verkehr erreichbar war, beschloss ich, es auszuprobieren.
Eingeführt wurden vor Allem Clicker, konditionierte Entspannung und Futterspiele.
Elly entwickelte sich soweit gut, war (und ist
) sehr lebendig, sicher auch rassetypisch.
Etwas auffällig war, dass sie nie einen Folgetrieb zeigte, sehr selbständig war und zum Schlafen durch den Tag von alleine Abstand zu mir suchte.
Mit ca. drei Monaten begann sie, sich sehr häufig zu kratzen draussen, Flöhe wurden aber nicht festgestellt.
Etwas später begann sie, Menschen anzubellen, oft stellte sie einfach so die Nackenhaare auf. Uns wurde geraten, es mit Futter als Ablenkung zu versuchen, um die Reize positiv zu besetzen.
Dann mit gerade 4 Monaten hatten wir die erste Stunde mit anderen Hunden auf dem Platz. Es war eine Katastrophe, Elly drehte nur auf und war gar nicht zu beruhigen. Ich sollte sie mit Futterspielen ablenken, mit der Folge, dass ich zwei Tagesrationen Leckerchen verfütterte, ohne den geringsten Erfolg.
Von da an war mir klar, dass ich etwas ändern muss.
So, wenn ihr euch bis hierhin durchgekämpft habt, daa bin ich euch schon sehr dankbar!
Wenn ihr schon eine Meinung oder einen Imput habt, freue ich mich.
Weiter schreiben werde ich später, sonst wirds definitiv zu lang und unübersichtlich...
Liebe Grüsse, Katrin - Vor einem Moment
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Hi,
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Öhm...was sind denn eure Probleme zur Zeit? Worauf möchtest du hinaus ?
Das dein 4 Monate alter Hund in dieser Situation auf dem
Hundeplatz überfordert ist, ist ja nun nicht ungewöhnlich und
das Verbellen als Reaktion in Unsicherheitsphasen auch nicht
Hat dein Hund genügend Sozialkontakte ? Wie ist euer Alltag?
Grüße
Susanne -
Im Moment würde mich vor allem interessieren, ob Andere, die mit ihrem Welpen gecklickert haben oder es gerade tun auch die Erdahrung machen, dass diese Unsicherheit gerade beim "zeigen und benennen" nicht besser wird und wie sie damit umgehen.
Ich bin nämlich desswegen vom direkten Belohnen mit Leckerchen abgekommen.
Bin aber gerade unterwegs und schreibe später, was wir gemacht haben..
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