Hilfe, Hündin reagiert aggressiv!
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Hi
Ich kümmere mich regelmässig um den Pflegehund meiner besten Freundin. Juna ist eine Schäferhundmix. Mein Problem ist, dass sie auf alles ungewohnte und auf fremde Hunde sehr aggressiv reagiert. Sie kann sich dann auch nicht mehr beruhigen und bellt ewigs weiter...
Juna besitzt auch eine sehr gute Grundgehorsam, doch die vergisst sie in solchen Fällen natürlich immer. Dazu muss man sagen, dass meine Freundin auch nicht gerade die Expertin ist, was Hundeerziehung betrifft. Da wird der Hund einfach gestreichelt und "beruhigt", wenn er sich aggressiv verhält. :/
Eigentlich halte ich die Hündin aber für sehr unsicher. Sie erschreckt sich, wenn in ihrer Nähe was runterfällt und sie geht einem auch immer aus dem Weg, wenn man auf sie zuläuft.
Ich bin mit meinem Latein echt am Ende und hoffe, dass ihr mir vielleicht ein bisschen helfen könnt.
Lg,
Franzi -
23. Oktober 2011 um 16:13
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Hilfe, Hündin reagiert aggressiv! - Vor einem Moment
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LG Steffi mit Buddy
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Gib mal in der Suchfunktion "Leinenaggression" ein, da wirst du mit vielen Threads fündig werden.
Ich gehe mal davon aus, dass es immer an der Leine passiert.
Und ja, Aggressionen resultieren oft aus Angst/Unsicherheit und werden durch Streicheln natürlich noch bestätigt

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Ich muss dich leider enttäuschen. Die macht das genauso ohne Leine. Es ist auch egal ob zu Hause, oder sonst irgendwo, oder ob ne bekannte Person dabei ist oder nicht.
Danke für deinen Tipp. Ich werd mich da mal umschauen.
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Was macht sie denn wenn sie unangeleint auf fremde Hunde trifft? Nur Verbellen?
Steht sie den ganzen Tag so unter Strom?
Die Tipps für Leinenaggression können trotzdem helfen.
Freilassen bei anderen Hunde würde ich sie momentan nicht. Außer sie zeigt lediglich Verbellen und kein Aggressionspotential.
Wie reagierst du wenn sie irgendetwas verbellt?
Wo kommt sie ursprünglich her?
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Hi,
ist deine Freundin eine richtige Pflegestelle oder darf sie manchmal
auf den Hund aufpassen ?Susanne
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Bei anderen Hunden lass ich sie gar nicht erst mehr von der Leine. Laut ihren Besitzern hat es da schon so menge brenzlige Situation gegeben. :/
Auf jeden Fall wird alles, das am Haus vorbeifährt oder läuft verbellt. Ansonsten beäugt sie halt alles und ist durch und durch unsicher. Entspannt liegen tut die selten...
Wenn andere Hunde kommen versuche ich zuerst mal ihre Aufmerksamkeit auf mich zu lenken. Das funktioniert aber nicht so dolle. Anschliessend sag ich ein motivierendes "Komm" und gehe zügig vorbei. Trotzdem dreht die regelrecht durch! Da hilft auch ein "Aus" nicht mehr. Auf jeden Fall versuche ich aber ruhig zu bleiben.
Sie kommt von nem Züchter. Ich weiss allerdings, dass sie als kleiner Welpe mal von ner Hündin in den Bauch gebissen wurde.
Vielleicht könnte das ja auch der Grund für ihr Verhalten sein? Mit 2 Rüden versteht sie sich nämlich super.
Auf jeden Fall schonmal Danke für die Hilfe.
Lg -
Ihre Familie nimmt den Hund 3 Tage pro Woche zu sich, weil seine beiden Besitzer berufstätig sind. Also von ner Pflegestelle kann nicht die Rede sein. Aber wie schon gesagt: Die sind alle nicht gerade Hundeexperten und geben der was, wenn sie bettelt, versuchen es durch "beruhigen", etc.
Lg -
Wie wird sie denn kopfmäßig ausgelastet? Vielleicht ist sie unterfordert und dadurch verstärkt sich das unsichere Verhalten noch?
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Zitat
Ihre Familie nimmt den Hund 3 Tage pro Woche zu sich, weil seine beiden Besitzer berufstätig sind. Also von ner Pflegestelle kann nicht die Rede sein. Aber wie schon gesagt: Die sind alle nicht gerade Hundeexperten und geben der was, wenn sie bettelt, versuchen es durch "beruhigen", etc.
LgHallo Mirou,
vor diesem Hintergrund finde ich es ganz, ganz schwierig etwas zu raten. Der Hund hat zu viele Bezugspersonen. Selbst wenn Du einen guten Weg findest, müssten alle anderen, Deine Freundin, ihre Familie und vor allem die eigentlichen Besitzer konsequent das gleiche Programm befolgen. Kennst Du die Besitzer und hast Du ne Ahnung, wie die zu dem Problem stehen? Das wäre ne sehr wichtige Information. Wie lasten die den Hund aus, wenn er nicht bei der Familie Deiner Freundin ist? Wären die bereit dem Fall mit einem Trainer beizukommen? Den überwiegenden Teil der Zeit verbringt der Hund ja offensichtlich bei seinen Besitzern.
LG Appelschnut
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@ sorcha Naja, ich würde sagen eher nicht. Die kann stundenweise umherrennen und Schäferhunde sind ja bekannt dafür, dass sie gut ausgelastet werden müssen. Das wird sie von ihren Pflegepersonen definitiv nicht.
Ich hab auch schon ihre Gehorsamkeit perfektioniert und mache mit ihr ein wenig "Denksport".
Natürlich reicht das noch nicht. Aber ich habe nicht die Möglichkeit jeden Tag was mit ihr zu machen...Appelschnut Das ist ja eigentlich auch das Problem. Sie hat schon viele Bezugspersonen und ich bin jetzt mal so frech und sage, dass ich sicherlich die einzige bin, die wenigstens ein bisschen was von Hundeerziehung versteht.^^ ( abgesehen von den "richtigen" Besitzern ) Ich bin auch so ne Art Bezugsperson für Juna, obwohl ich sie am wenigsten sehe.
Allerdings will ich mit meinen gerade mal 15 Jahren auch nicht als Besserwisser dastehen und für'n guten Trainer reicht das Geld sicherlich nicht.
Ihre Besitzer waren mit ihr auch mal in der Hundeschule. Seit sie jetzt aber ein Baby haben ist Juna noch nervöser als vorher.
Aber ich will mich ehrlich gesagt halt nicht als "super Hundeexpertin" aufspielen.
Meint ihr, dass ich eventuell auch selbst ein bisschen mit dem Hund trainieren kann?
Danke schonmal an alle.
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