Mein Hund ein Angstbeißer!
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@ dieschweizer: In einem anderen Raum sperren bringt da überhaupt nichts da würde sie sich zu tode bellen und mir die Tür einrennenDu solltest einen Hundetrainer nach Hause kommen lassen, jemand, der natürlich gewaltfrei arbeitet.
Das ganze Verhalten gehört, meiner Meinung nach, in professionelle Hände. -
3. Oktober 2011 um 19:00
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Mein Hund ein Angstbeißer! - Vor einem Moment
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Wohnst du in einem Mietshaus? Ich würde auch die Methode wählen das "sinnlos" geklingelt wird. Also das jemand klingelt aber nichts passiert, separat dazu würde ich das Deckentraining einführen. Wenn sie dann keinen Radau mehr macht wenn es klingelt würde ich anfangen sie auf die Decke zu schicken wenn es "sinnlos klingelt". Allerdings würd ich das ein wenig absprechen, nicht das du mal wichtiges klingeln verpasst.
Wenn du in einem Mietshaus wohnst würde ich für meine Nachbarn einen netten Zettel schreiben das ihr an eurem Problem arbeitet damit sich niemand wundert warum es so oft bellt.
Du sagst sie hat nen Problem mit Handwerkern bzw mit Leuten die Blaumänner anhaben. Das würd ich erst ganz später anfangen, sollte doch mal ein Handwerker kommen. Dann kündigen sich doch meißt zeitlich an, dann kleb doch einen Zettel an deine Tür das es etwas länger dauern kann, da du erstmal deinen Hund auf seinen Platz schicken/dort fixieren musst.
Ansonsten würd ich mir nen Hundetrainer suchen für die Anfangszeit, also einen der Hausbesuche macht.
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In das Haus gehört uns selber.
Dann fangen wir mal mit dem Klingentraining an.
Danke für die super Tipps. Werden wir die nächsten Woche mal fleißig üben.
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Zitat
Werden wir die nächsten Woche mal fleißig üben.
Dann wünsche ich viel Erfolg.
Aber ich meine, dass die Situation schon viel zu festgefahren ist, Trixi reglementiert Besucher (bzw. würde sie, wenn...), schnappt und kläfft unkontrolliert herum, wenn sie nicht dabei sein kann.
Nichts hat geholfen, der Hund ist sogar so gestresst, dass er nichts fressen würde.
Es ist natürlich deine Entscheidung, aber ich finde ein alleiniges und weiteres Herumdoktern bei solchen Problemen fast fahrlässig.
ICH würde jetzt schnell handeln und einen Trainer hinzuziehen, meist liegen auch andere Dinge im Argen, wenn ein Hund so einen "Job" (Besucher zurechtzuweisen) übernommen hat. -
Ich würd mir auch nen Trainer ins Haus holen, der mir zumindest den Fahrplan vor gibt und mir sagt worauf ich achten muss.
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Was mich noch interessieren würde:
Warum nimmst du an, dass sie ein Angstbeißer sei?
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Ich nehme das an, weil Trixi allgemein ein sehr ängstlicher Hund ist und sie anfangs wirklich vor allem Angst hatte. Egal ob das Staubsauger, Besen, Schneeschaufel usw. ist. Sie hat sogar Angst vor ner großen Gurke oder ner Zucchini. Sie hat sogar große Probleme wenn im Haus plötzlich was an einer anderen Stelle steht oder ein neuer Gegenstand dazu kommt. Das haben wir aber jetzt alles schon im Griff. Nur mit fremden Menschen haben wir große Probleme.
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Ich würde hier auch zu einem Hundetrainer raten, klingt schon sehr festgefahren... und bis dahin sie nicht mehr in solche Situationen kommen lassen, evtl. Hausleine oder anderer Raum, auf jeden Fall das sie nicht einfach zum Besucher hinkann....
lg
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Ich empfehle dir nicht generell einen Trainer, sondern dieses Buch:
Wenn man selbst versteht, welches Verhalten des Hundes welchen Zweck erfüllen soll, welche Vorgänge im Körper und im Gehirn für Verhalten verantwortlich ist, dann kann man auch anders an die Hundetrainergeschichte heran gehen! Wir hatten jemanden hier, nicht wegen dem Hund, der hat mir dann erzählen wollen, dass mein Hund bestimmte Dinge aus Dominanz heraus tut...ich wusste aber, dass er es aus anderen Gründen tut. Die Dame konnte meine Meinung nicht stehen lassen, musste aber nach 1 Stunde Besuchszeit zugeben, dass ich Recht hatte. Das hätte vielleicht anders ausgesehen, wenn ich ohne Vorkenntnisse gewesen wäre.
Übrings ist mein Hund deinem sehr ähnlich...Angst und Unsicherheit bei allem Neuen! Ich glaube fest, dass dir dieses Buch helfen wird. Du wirst viel verstehen und dann auch wissen, wie du das Verhalten verändern kannst!
Ich wünsche dir viel Geduld und drücke die Daumen, dass ihr das in den Griff bekommt. Aber, was bei uns geklappt hat, wird bei euch auch klappen!

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Wobei ich noch anfügen muss, editieren kann ich leider nicht mehr, dass Hunde mit Aggressionsverhalten immer Hunde mit Aggressionsverhalten bleiben werden. Es ist wie mit Alkoholikern...ein ehemaliger Alkoholiker bleibt ein ehemaliger Alkoholiker.
Hunde können Ersatzverhalten lernen, man kann an der Reizschwelle arbeiten, aber die Veranlagung bzw. die Erinnerung an erfolgreiches Aggressionsverhalten bleibt. Denn Aggressionsverhalten ist selbstbelohnend und Aggressionsverhalten ist meist erfolgreich...der Trigger/Reiz entfernt sich oder wird entfernt. Durch diese Erfolge etabliert sich dieses Verhalten und bei einem ähnlichen Reiz/einer ähnlichen Emotion spult der Hund das erlernte und erfolgreiche Verhalten wieder ab.
Wir sind nicht durch mit allem, aber wir haben schon viel geschafft, auch wenn wir noch eine lange To-Do-Liste haben! Der Unterschied ist, dass ich verstanden habe, was in meinem Hund vorgeht, was ich falsch gemacht habe, wie ich Verhalten unterbewusst verstärkt habe und wie oft ich nicht erkannt habe, dass Brunos Reizschwelle gleich erreicht ist.
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