Mittel zum Bestrafen
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Gast19870 -
1. Oktober 2011 um 15:59
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Wie strafe ich bzw. strafe ich überhaupt...
Ich versuche im Vorfeld schon nicht erst die die Situation entstehen zu lassen, wo ich strafen muss.
So mache ich es auch. Es kommt vielleicht mal ein "Hey", wenn beide sich wieder zu wild kloppen oder für Eddy auch mal ein: "Denk nicht mal drüber nach.....". Aber ansonsten musste ich eben echt lange überlegen. Aber ist ja auch gut so
.Jemand hat weiter vorn geschrieben "ich strafe meinen Hund nur, in dem ich ihn ignoriere" oder so ähnlich.
Das ist in meinen Augen die härteste Strafe, die man geben kann, wenn es denn überhaupt eine ist. Ich ignoriere nie den Hund, sondern (wenn ich denn so arbeiten möchte) das Verhalten des HUndes! - Vor einem Moment
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Man muss schon erwünschtes Verhalten bestärken. Dann wird das erwünschte Verhalten mehr und das ignorierte Verhalten verschwindet nach und nach. Wenn man ihn nicht ignoriert erfährt er bei jeder unerwünschten Verhaltensweise Aufmerksamkeit - ob das so gut ist? Ich bezweifle das.
Aber jeder wie er mag.
OlliWenn er jetzt an der Tür steht und bellt und bellt und bellt, was machst du dann? Ignorieren? Wenn ja, wie bestätigst du sein positives Verhalten in dem Moment? Wartest du bis er aufgehört hat zu bellen? Was kommt dann? Ranrufen und "feiner Jung"? Interressiert mich wie du das machst.
LG Andreas und die PON Bande
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Wenn er jetzt an der Tür steht und bellt und bellt und bellt, was machst du dann? Ignorieren? Wenn ja, wie bestätigst du sein positives Verhalten in dem Moment? Wartest du bis er aufgehört hat zu bellen? Was kommt dann? Ranrufen und "feiner Jung"? Interressiert mich wie du das machst.
LG Andreas und die PON Bande
die Frage ist doch: Was will der Hund in diesem Moment? Will er raus? Nungut, dann ist es einfach... Dann lasse ich ihn tun und selber nachdenken und wenn er ein "höfliches" Verhalten anbietet, dann öffne ich die Tür. Das ist für den Hund eindeutig und klar: Ich zeige dieses oder jenes Verhalten und bekomme dafür das, was ich möchte.
Ganz ohne Manipulation, ganz nachhaltig, da der Hund es selbst herausgefunden hat, ganz ohne Strafe oder sonstwas. -
Ich dachte mehr an Postbote etc. Es stehen dann ja oft genug Hunde an der Tür die sich die Seele aus dem Körper bellen weil es an der Tür geklappert hat. Ich reagiere da etwas anders in dem Moment.
LG Andreas und die PON Bande
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Ich dachte mehr an Postbote etc. Es stehen dann ja oft genug Hunde an der Tür die sich die Seele aus dem Körper bellen weil es an der Tür geklappert hat. Ich reagiere da etwas anders in dem Moment.
LG Andreas und die PON Bande
willst aber nicht erzählen, wie?
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Carlos wird nur selten richtig bestraft. Am besten wirkt immer noch Ignorieren. Wenn er mal so richtig Blödsinn gebaut hat, gibt es ein scharfes Wort, Abbruch des unerwünschten Verhaltens und dann ist für mich Schicht im Schacht. Und Carlos versteht das und schmollt vor sich hin. Wenn er im FReilauf nicht hören will, schnappe ich ihn mir und er darf den Tag an der Leine verbringen. Wer nicht hört... ;-)
Wenn ich ihn dabei erwische, dass er etwas klauen möchte, dann schmeiße ich ab und an ein Packung Taschentücher neben ihn. Er wird in dem Moment in seinen Handlungen unterbrochen und dann ist es meist auch wieder vergessen. ;-)
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Ich habe Hüte- und Treiberhunde, die in Polen als Allrounder eingesetzt wurden und immer noch werden. Ihre Aufgabe ist das Bewachen von Haus und Hof, sowie das Treiben von Schafen etc.. Das liegt meinen im Blut. Wenn mein Rüde nun an der Tür anzeigt da kommt jemand, also wütend bellt, gehe ich hin, stupse ihn an und zeige ihm gut gemacht Bengel, aber ich bin jetzt da und übernehme, zieh dich zurück. Er zieht sich dann zurück, brummt noch etwas, lässt mir aber den Vortritt. Würde ich es jetzt ignorieren, würde er nicht verstehen wo ich bleibe und die Situation kläre.
Ich arbeite nicht gerne mit Ignorieren. Wie ich schon sagte, was soll der Hund denn dabei lernen? Selbst wenn ich seine Interaktion zulasse auf was soll ich denn dann warten um ein positives Verhalten zu bestätigen? Warten bis die Jagdsequenz beendet ist und er zurückkommt? Oder bis er den Besuch nicht mehr anspringt?
Ich stehe auf dem Standpunkt, Fehlverhalten wird unterbunden. Ich kann natürlich im Anschluß das positive Verhalten bestätigen, sicher das geht. Aber Ignorieren? Ich weiß nicht wirklich, lasse mich aber gerne eines besseren belehren.
LG Andreas und die PON Bande
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Carlos wird nur selten richtig bestraft. Am besten wirkt immer noch Ignorieren. Wenn er mal so richtig Blödsinn gebaut hat, gibt es ein scharfes Wort, Abbruch des unerwünschten Verhaltens und dann ist für mich Schicht im Schacht. Und Carlos versteht das und schmollt vor sich hin. Wenn er im FReilauf nicht hören will, schnappe ich ihn mir und er darf den Tag an der Leine verbringen. Wer nicht hört... ;-)
Wenn ich ihn dabei erwische, dass er etwas klauen möchte, dann schmeiße ich ab und an ein Packung Taschentücher neben ihn. Er wird in dem Moment in seinen Handlungen unterbrochen und dann ist es meist auch wieder vergessen. ;-)
Was hat das mit Ignorieren zu tun? Du handelst doch und unterbrichst seine Aktionen.
LG Andreas und die PON Bande
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Vielleicht könnte man etwas vereinfachend sagen, dass Ignorieren etwas bringt, wenn der Hund penetrant Aufmerksamkeit verlangt. Also bei einem Hund, der immer hinter einem herdackelt oder ständig winselt, um gestreichelt zu werden. Dann lernt er, dass dieses Verhalten nicht zum erwünschten Erfolg führt.
Ansonsten sehe ich es eher wie Andreas. Durch Ignorieren ist meine Hündin nicht stubenrein geworden, da brauchte es schon ein Alternativverhalten. Auch die Leinenaggression haben wir nicht durch Ignorieren aus der Welt geschafft (schön wär`s gewesen...), durch Alternativverhalten aber auch nicht. Da musste ich dann mal ziemlich energisch werden, das brachte den Durchbruch. Ansonsten reicht bei uns ein strenges, grollendes "Nein!" bei groben Verstößen, aber die sind eigentlich auch echt selten geworden. Beim Anspringen dagegen haben wir im Alternativverhalten die Lösung gefunden, Ignorieren brachte da auch nix, dann ist sie mir eben in den Rücken gesprungen, wenn ich mich weggedreht habe.
Was ich sagen will: es kommt auf die Verhältnismäßigkeit der Mittel an und die sind nun mal bei jedem Hund und Halter anders gelagert, von daher finde ich diesen Thread sehr spannend. -
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Ich habe Hüte- und Treiberhunde, die in Polen als Allrounder eingesetzt wurden und immer noch werden. Ihre Aufgabe ist das Bewachen von Haus und Hof, sowie das Treiben von Schafen etc.. Das liegt meinen im Blut. Wenn mein Rüde nun an der Tür anzeigt da kommt jemand, also wütend bellt, gehe ich hin, stupse ihn an und zeige ihm gut gemacht Bengel, aber ich bin jetzt da und übernehme, zieh dich zurück. Er zieht sich dann zurück, brummt noch etwas, lässt mir aber den Vortritt. Würde ich es jetzt ignorieren, würde er nicht verstehen wo ich bleibe und die Situation kläre.
Ich arbeite nicht gerne mit Ignorieren. Wie ich schon sagte, was soll der Hund denn dabei lernen? Selbst wenn ich seine Interaktion zulasse auf was soll ich denn dann warten um ein positives Verhalten zu bestätigen? Warten bis die Jagdsequenz beendet ist und er zurückkommt? Oder bis er den Besuch nicht mehr anspringt?
Ich stehe auf dem Standpunkt, Fehlverhalten wird unterbunden. Ich kann natürlich im Anschluß das positive Verhalten bestätigen, sicher das geht. Aber Ignorieren? Ich weiß nicht wirklich, lasse mich aber gerne eines besseren belehren.
LG Andreas und die PON Bande
Meinst Du nicht, Du siehst das ein wenig einseitig?
Ignorieren ist ja auch eine Konsequenz. Wenn der Hund merkt, daß er mit seinem unerwünschten Verhalten keinen Erfolg hat, mit erwünschtem Verhalten aber eben schon, wieso sollte er das unerwünschte Verhalten überhaupt noch zeigen? Immer vorausgesetzt, man weiß wo und wie die Motivation des Hundes da grad gelagert ist. Für viele Hunde ist nämlich eine Strafe, ein Anmaulen immer noch genug wert oder eben zu wenig wert.
Es gibt sehr sehr viele Situationen, in denen ein Ignorieren sehr viel besser ist als eben eine Strafe....
In Deinem Beispiel würde mein Jabba z.B. nur lernen, daß Frauchen an die Tür gelaufen kommt, wenn er dort Rabatz macht. Das würde bei dem so einfach nicht funktionieren. Der würde sich in seinem Theater noch bestätigt sehen, weil ich ja immerhin aufstehe und es ebenso für nötig halte zu gucken, was da los ist.
Es schrieb doch hier niemand irgendwo, daß Ignorieren DAS Mittel der Wahl bei ALLEN Problemen wäre. Es ist EINE Konsequenz von vielen. Eine Konsequenz muß nicht automatisch eine Strafe sein.
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