Hört nur wenn er will

  • Hallo ich habe einen 1 Jahr alten Staffmix der langsam immer mehr am Rad dreht. Er befindet sich mitten in der pupatären Phase und meint zZ wenn es nicht nach seiner Nase geht alles kaputt zu machen . Immer wenn er spielen will und ich gerade keine Lust dazu habe schick ich ihn in sein Körbchen. Er geht auch ...aber da dies aus Bast besteht fängt er an es kaputt zu beisen . Hinzu kommt wenn man laut mit ihm wird und sagt zB. "Aus" bellt er einen an.

    Die Zerstörungswut ginbg soweit das Briefe, Handy, Fernbedienungen, Post und sogar unser Teppich drunter leiden mussten .Ich hab wirklich alles versucht. Von geistiger Unterhaltung ( Leckerli suchen) bis hin zum weg sperren ( ich weiss sollte man nicht) aber er ist echt schlimm zZ. In diesem Momenten hört er nicht auf nichts

    Das ganze geht dann mal eine Zeit lang und dann ist er wieder wie normal.


    Was ich betonen muss ist wenn ich mit ihm ins Feld gehe hört er besser als wenn er zuhause ist.


    danke schon mal im voraus .

    Gruss Oli

  • das klingt ganz nach frust. er macht etwas was er nicht soll und du schickst ihn auf seinen platz- klar frustet sowas.

    was ich tun würde:

    den hundeplatz besonders attraktiv gestalten (kuschlige decke, evtl ein fell) und dort etwas zum knabbern hinlegen.
    wird der hund jetzt auf seine decke geschickt, kann er den ersten Frust an dem kauartikel "abarbeiten".
    sollte er die zähne in das bastkörbchen schlagen, mach den kauartikel attraktiv, nachdem du ihn gestoppt hast.

    Zitat

    Die Zerstörungswut ginbg soweit das Briefe, Handy, Fernbedienungen, Post und sogar unser Teppich drunter leiden mussten .Ich hab wirklich alles versucht. Von geistiger Unterhaltung ( Leckerli suchen) bis hin zum weg sperren ( ich weiss sollte man nicht) aber er ist echt schlimm zZ. In diesem Momenten hört er nicht auf nichts

    wann hat er diese dinge zerstört? war er zu diesem zeitpunkt alleine?
    wie beschäftigt ihr den kleinen?

    wenn ihr ihn beobachtet und er etwas ansteuert um es kaputt zu machen, kann von euch in diesem augenblick ein "nein" kommen- sein vorhaben wird abgebrochen- er bekommt aber gleichzeitig eine alternative (kauartikel) angeboten.

    liebe grüße

    Biggi

  • Zitat

    wenn es nicht nach seiner Nase geht alles kaputt zu machen . Immer wenn er spielen will und ich gerade keine Lust dazu habe schick ich ihn in sein Körbchen. Er geht auch ...aber da dies aus Bast besteht fängt er an es kaputt zu beisen .

    Schicke ihn doch einfach nicht in das Körbchen, eine Spielaufforderung kannst du auch ganz einfach so ignorieren.
    Es ist doch im Prinzip egal, wo er liegt, Hauptsache, er gibt Ruhe.
    Vielleicht klappt das besser.


    Zitat

    Hinzu kommt wenn man laut mit ihm wird und sagt zB. "Aus" bellt er einen an.

    Du brauchst nicht laut werden, sage es ruhig, kurz und bündig.
    Für mich klingt es auch so, als sei er frustriert.

    Zitat

    Die Zerstörungswut ginbg soweit das Briefe, Handy, Fernbedienungen, Post und sogar unser Teppich drunter leiden mussten .

    Wann bzw. in welchen Situationen macht er das?
    Wenn du seiner Spielaufforderung nicht nachkommst oder wenn er z.B. alleine ist?

    Zitat

    zZ. In diesem Momenten hört er nicht auf nichts

    Auf was hört er konkret nicht?


    Zitat

    Was ich betonen muss ist wenn ich mit ihm ins Feld gehe hört er besser als wenn er zuhause ist.

    Das ist bei den meisten umgekehrt.

    Wie ist denn der genaue Tagesablauf mit deinem Hund?
    Wie oft gehst du mit ihm heraus?
    Was macht ihr dann so?
    Wieviel Aufmerksamkeit bekommt er am Tag?

    Gruß
    Leo

  • Zitat

    ......Hinzu kommt wenn man laut mit ihm wird und sagt zB. "Aus" bellt er einen an......

    ...nicht ganz die Antwort auf Deine Frage, aber das fiel mir gerade an Deinen Worten auf: wenn Du den Hund mit dem Kommando "AUS!" stoppst - wie sagst Du ihm dann, wenn er einen Gegenstand hergeben soll? Mir ist bei den Hundehaltern in meiner Welpenstunde immer aufgefallen, daß der Hund einmal auf AUS einfach mit irgendwas aufhören sollte, und 5 Minuten später sollte er dann plötzlich einen Gegenstand hergeben auf AUS - das kann kein Hund verstehen: ein Wort, zwei Bedeutungen. "Was will er nun - ich hab doch gar nix im Maul, das ich hergeben könnte?" Verwirrung pur....

    Will heißen, trenn die Signale sorgfältig. Bei mir heißt es z.B. "SCHLUß!", wenn der Hund mit irgendetwas aufhören soll, meist untermalt mit Handzeichen (wie wenn man eben nachdrücklich sagen möchte "es reicht", also die Hände/Arme abwehrend überkreuzt vor dem Körper, Handflächen zum Hund, und wieder auseinander. Das wird zB verwendet, wenn ich nicht mehr mit ihnen herumkaspern möchte, weils zu wild wird, oder wenn ich paar Leckerli gegeben habe und signalisieren möchte, sie können jetzt weiterlaufen unterwegs, weils nix mehr gibt, oder wenn Bossi nen anderen Hund belästigt), und "AUS", wenn der Hund was hergeben soll. In dieser Situation könnte ich bei uns auch ein NEIN anwenden - das signalisiert, daß der Hund das, was er tut bzw. tun möchte, nicht tun soll - aber anschließend immer eine Alternative bieten (unterwegs zB: "NEIN - komm her", "NEIN - dableiben!", "NEIN-weiter" [wenn Bossi rumpöbelt unterwegs an der Leine] oder "NEIN-Sitz" etc. Wobei ich das NEIN meist früher anwende als das "Schluß", wenn ich sehe, der Hund möchte z.B. zu einem angeleinten hinstürmen, bremse ich ihn damit schon vorher aus, während das "Schluß" irgendetwas beenden soll, das schon stattfindet.)

    Dann kannst Du das auch gezielt getrennt üben - denn wenn Dein Hund das Signal nicht versteht, ist es kein Wunder, wenn er nicht gehorcht. Und ich denke fast, daß das das Problem ist - der Hund hat dieses AUS-Kommando nicht nicht wirklich verstanden. Und dann kannst so laut werden, wie Du möchtest - er wird´s deswegen nicht besser verstehen (strenger Tonfall darf ruhig sein, daraus entnimmt der Hund, daß das, was er tut, falsch ist, und daß Du es ernst meinst. Aber keinen Ärger durchklingen lassen oder laut werden, das bringt nichts. Der strenge Tonfall bringt aber nur was, wenn der Hund das Kommando auch kennt, sonst weiß er nicht, WAS er falsch macht, und dann wird sich nichts ändern).

    Die Idee, ihm im Anschluß an das Kommando eine Alternative zu geben, gefällt mir, denn dann wird er tatsächlich durch die neue Beschäftigung mit dem Geknabbere aufhören, und kann dieses Kommando richtig verknüpfen mit dem Beenden des Knabberns. Und Du hast die Gelegenheit, sobald er am Kauknochen o.ä. knabbert, ihn sofort wieder zu loben. Das wird auch helfen, den Frustlevel wieder ein bißchen runterzuschrauben und den Hund zu entspannen.

    Versuch das mal...

    Lg,
    BieBoss
    PS: abgesehen davon könnt ich mir vorstellen, daß der halt einfach noch voll in der Pubertät ist und austestet, wie weit er gehen kann - also derzeit verstärkt Konsequenz walten lassen, kommt er nicht, gehst Du hin und holst ihn zu Dir her, oder läufst weg, nach dem ersten Abrufen schon, wenn er da nicht kommt. Keine fünf mal rufen...

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