Muss sich mein Hund "belästigen" lassen?
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Naja es kommt drauf an wie du sie "entfernen" lässt
Ich nehme an , dass deine Hündin abdreht wenn fremde Hunde auf euch zukommen und sie nicht mehr ansprechbar ist o.Ä. ?
Mein Rüde ist ganz ruhig und sehr kontrollierbar , wenn uns also ein unangeleinter Hund entgegenkommt mache ich ihn los , entweder der andere Hund ist okay und benimmt sich oder der andere Hund kriegt eins auf dem Deckel und verzieht sich... meiner würde den anderen jetzt nicht endlos volltackern
Denkst du deine Hündin ist eher unsicher und weiß nicht wie sie sich verhalten soll oder hat sie einfach absolut " keinen bock " auf andere Hunde ? - Vor einem Moment
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Hallo,
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Ich denke eher Unsicherheit - sie weiß nicht, wie sie sich verhalten soll.
So souverän wie Dein Rüde ist Lola nicht, würde ich sie in so einer Situation ableinen, gäbs Ärger. Sie denkt immer, alle Hunde wollen ihr Böses, daher hält sie sie auf Abstand. Ansprechbar ist sie dann auch nicht mehr, ich kann die Situation dann einfach nur ausstehen, warten bis der andere HH seinen Hund eingefangen hat, ist dieser gesichert, fährt Lola sofort runter und kann kommentarlos weitergehen.
LG Marion
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Wenn unangeleinte Hunde auf dich zulaufen und der Halter ist schon in Sichtweite würde ich solche Sprüche loslassen wie " Meine hat Flöhe , Hat schon mehrere Hunde gebissen... " und so weiter , in Ruhe gelassen wird dann meistens aufjedenfall

Zum Hund vertreiben ansich würde ich wie gesagt etwas zum werfen mitnehmen... ein Stock oder so reicht auch , einfach dem fremden Hund vor die Füße werfen
So allgemein würde ich vielleicht versuchen deiner Hündin die Unsicherheit zu nehmen vor anderen Hunden. Such dir jemanden mit dem du Gassi gehen kannst von dessen Hund/-en du denkst dass Lola mit der Zeit mit ihnen klarkommen könnte. Am besten sehr souveräne Hunde die es nicht stört wenn ein unsicherer mitläuft
So habe ich das bei meinem Rüden wieder hingebogen der war am anfang nämlich ähnlich drauf...
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am besten ist es (das habe ich herausgefunden), wenn man sich mit dem anderen HH vorher verständigt. läuft mein hund online, bitte ich den fremden HH seinen Hund heranzurufen und wenn man Glück hat, wird das sofort in die tat umgesetzt.

mein hund ist dadurch entspannter als wenn ich blocken muß, denn dann wird die sache für ihn interessant. notfalls kann man immernoch blocken, wenn sich der HH uneinsichtig zeigt.
liebe grüße
biggi
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Dazu hab ich mal ne Frage: wo begegnet Ihr eigentlich den Tut-Nixen???
Bei uns ist es eigentlich so: dort wo Hunde frei rumlaufen ist keine Gefahrenzone (Verkehr etc.). Dort, wo sie angeleint gehen muss, gibt es einen Grund (Spielplatz, Verkehr).
Unsicher ist sie teilweise immer noch, bei manchen Hunden hat sie wirklich Angst, kann man deutlich sehen.
Drum gibt es für uns eigentlich zwei Möglichkeiten:Wir gehen an der Leine diszipliniert vorbei, Dann möchte ich auch keinen Kontakt, außer beide sind hoch erfreut (passiert, warum auch immer - da wird quer über die Kreuzung ausgemacht: Dich find ich toll, dann darf auch begrüßt und geschnüffelt werden)
Alles, was "halbscharig" ist, wird vermieden. Da bleiben wir beim Ignorieren und passieren, gerade so, als wäre der andere Luft.
Hab ich meine an der Leine und ein anderer läuft frei, dann sind das meistens Orte, wo Freilauf eigentlich okay wäre, meine allerdings aufgrund von ihren Besonderheiten (z.B. Katzenzone) angeleint ist.
Kommt dann der andere angestartet, mach ich los - weil ohne Leine funktioniert ja sowieso alles bestens. Entweder sie läuft einen Bogen und weicht aus, sie zeigt deutlich: "Verpiss Dich" oder es passt eben.
So sind die "wir an der Leine" - "der andere frei" - Begegnungen ziemlich selten. Es kommt so gut wie gar nicht vor, dass ich überhaupt blocken muss.
Blocken heißt bei mir: ich stell mich vor meinen Hund, halte sie hinten und geh nen Schritt vorgebeugt auf den anderen Hund zu, zeige mit der Hand in die Gegenrichtung und sag ihm er soll gehen.
Das funktioniert soweit ganz gut, nur die extrem Respektlosen versuchen den Block zu umlaufen und das bringt mich dann auch an die Grenze, genau an die, wo auch ich angeklickt hab: ich würde nen anderen Hund mit dem Fuß weghebeln wenns sein muss. Denn das ist echt n Eiertanz, den eigenen Hund hinter sich zu halten und immer zwischen dem Tut-Nix, der einen versucht zu umkreisen und dem eigenen Hund zu bleiben.
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Abblocken ist theoretisch ganz einfach: du nimmst Deinen Hund hiter Dich, baust dich gefühlt drei Meter groß auf, gehst einen deutlichen Schritt auf den anrennenden Hund zu und schnauzt den einmal kurz an "Hau ab!" oder ähnliches.
Wenn Du überzeugend genug bist, macht der ne Vollbremsung und fängt nicht an, um Dich herum zu tanzen.
Schwierig wird das, wenn sich dein Hund nicht einfach so hinter Dich packen läßt oder der ankommende Hund extrem ignorant ist. Das hatten wir hier vor einigen Monaten mal mit zwei Welpen, die extrem nervig waren und um uns rumwuselten wie gefühlt 10 Hunde. da konnte ich nix abblocken. Schnöselhund war genervt und zeigte das immer deutlicher, die Besitzer der Kleinen fanden das lustig - bis ich ihnen gesagt habe, wenn sie die beiden heile mit nach Hause nehmen wollen sollten sie sie jetzt da wegholen. "Aber die haben doch Welpenschutz!" "Und er hat Zähne!"
Boah!
Aber normalerweise funktioniert abblocken, wenn Du sicher genug auftrittst, sollte der andere beeindruckt sein und Dein Hund auch merken: Die regelt das schon!
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