Ist das Territorialverhalten oder Ressourcenverteidigung?
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Gast53255 -
14. September 2011 um 18:31
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Hallo Ihr Lieben,
wir brauchen Euren Rat. Wir haben einen mittlerweile 11 Monate alten Rauhhaardackel-Terrier-Mix, weiblich, im Grundwesen eher Angsthase, aber teils dickköpfig und größenwahnsinnig in gemischten Anteilen. Nach der ersten Läufigkeit mit etwas über 8 Monaten ist Madame zu fremden Hunden anders im Verhalten. Früher: überschwenglich, unterwürfig, halt "welpisch". Leider folgte auf die erste Läufigkeit prompt ne Scheinträchtigkeit, die jetzt aber überstanden ist. Sie ist nun zu fremden Hündinnen, die sie nicht kennt, abweisend und reagiert mit Grummeln und Knurren. Fremde Rüden, vor allem kastrierte, beisst sie weg. Hunde, die sie kennt, werden fröhlich bis stürmisch begrüßt, je nach persönlicher Sympathie. Was uns aber auffällt: Rund ums Haus werden teils sogar bekannte Hunde angeknurrt und unser Hund geht in der Leine nach vorn und bellt. Wir unterbinden sofort und dann ist auch Ruhe. Markieren rund ums Haus (Mietshaus) unterbinden wir. Das Kuriose: wenn wir die anderen Hunde begrüßen, bevor unser Terrierist es macht, ist Ruhe oder sie bettelt mit Fiepen um Aufmerksamkeit. Welpen gegenüber ist sie seeehr tolerant. Die werden sogar noch betuddelt. Mag sie uns nicht mit anderen Hunden teilen? Weiter zur Info: Ablenken mit Leckerlis oder heißgeliebtem Spielzeug funktioniert nicht, Abdrehen in die entgegengesetzte Richtung auch nicht (sie hüpft dann auf zwei Beinen neben uns her). Das Einzige, was klappt, ist wirklich ein scharfes Kommando (nicht Schreien, nur tiefe Stimme) und Ranrucken zum Sitz bei Fuß. Sonst gibt es außer Jagdtrieb (den wir in alternative Tätigkeiten umlenken) keine Probleme mit ihr. Sie nervt nicht, lauert uns nicht hinterher, spielt wunderbar selbst mit zugeteiltem Spielzeug, ist sonst echt lieb. Im Hundekindergarten gibts keine Probleme. Ich nehme sie auch mit ins Büro, da ist sie auch lieb. Irgendwelche Ideen? Leinerucken sollte keine Dauerlösung sein. DANKE.
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14. September 2011 um 18:31
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Ist das Territorialverhalten oder Ressourcenverteidigung? - Vor einem Moment
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Hallo.

Also, für mich liest es sich normal, was Deine Hündin so macht.
Sie wird langsam "erwachsen", und sie hat ihren ersten Hormonschub mitgemacht.Da muß man nicht mehr jeden Hund "mögen". Es wird mit Bedacht "ausgewählt", mit wem hund "verkehren" möchte.
ZitatMag sie uns nicht mit anderen Hunden teilen?
Das ist etwas zu sehr "menschlich" gedacht.
Hunde gehen nicht soweit, denken schon gar nicht in diese Richtung. Sie reagieren einfach nur.Das ist ähnlich wie auch bei uns Menschen. Wir können auch nicht jeden "riechen". Oder magst Du es, wenn irgendjemand kommt und Dich einfach so in die Arme nimmt?
ZitatLeinerucken sollte keine Dauerlösung sein. DANKE.
Genau!
Da solltest Du früher reagieren.
Wenn Du weißt, daß Dein Hund so drauf ist, dann dreh viel früher ab und bestätige immer das brave Verhalten.
Verkürze langsam die Distanz. Zeig Deinem Hund Alternativverhalten. Dafür muß man nicht rucken.Nur zur Warnung:
Deine Hündin wird immer so Phasen haben, hormonbedingt.
Es gibt vier Stufen. Und je nach dem, in welcher Stufe (Läufigkeitszyklus) sie sich befindet, zeigt sie ein bestimmtes Verhalten, welches ebenfalls oft wiederkehrt.Schöne Grüße noch
SheltiePower
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