Vielleicht passt das hier besser hin...Hund aus Griechenland
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Hallo!
Nun haben wir endlich unseren HUnd aus Griechenland bekommen.
Er war anfangs sehr sehr ängstlich,wir haben es aber geschafft ihm ein einer Woche vile seiner Ängste zu nehmen.
Im Haus fühlt er sich mitlerweile sehr wohl und manchmal macht er auch schon Anzeichen zu spielen.
Draußen bei Gasse gehen ist er noch sehr unsicher,vor allem wenn fremde Menschen in seiner Nähe kommen.Dann wird der Schwanz eingezogen und er versucht oft zu flüchten.
Er ist jetzt ca. 1 Jahr alt und hat sein Leben lang auf der Strasse gelebt.Man merkt das er oft verscheucht wurde und keine positiven Erfahrungen mit den Menschen verbindet.
Trotzdem ist er hier zuhause ein ganz lieber HUnd,auch zu unseren Kindern (der jüngste ist 3 Jahre)
Sie schmusen mit ihm...es ist toll.
Seit gestern Abend aber bellt er plötzlich meinen Mann an,wenn er das Zimmer betritt und vorhin den Freund meines Sohnes.(Meinen Mann sieht er nur selten)
Ich weiß jetzt nicht ob es Angst ist....oder ob er uns beschützen will.
Haben noch eine 11 Jahre alte Hündin aus Spanien.
Kennen also das THema Hunde aus dem Ausland.Haben auch mit ihr viel arbeiten müssen.
Aber diese angebelle bei Fremden,vorzugsweise Männer,kenne ich nicht und weiß nicht so recht wie ich mich dann am besten verhalten soll.
Momentan sage ich "aus"...aber es bringt nicht wirklich viel.
Hat jemand eine Tipp?
LG
Yvonne -
9. August 2011 um 20:06
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Vielleicht passt das hier besser hin...Hund aus Griechenland - Vor einem Moment
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Hey, ich kenne das Phänomen recht gut. Hoffe ich
Viele Männer haben einfach eine andere Körpersprache und vor allem Stimme (viel tiefer), sind größer und einfach beängstigend. Finja wollte so am Anfang nicht mit meinem Freund spazieren gehen und bellt ihn auch heute noch an, wenn er zu fix rein kommt, Fremde Männer sind ihr auch suspekt.
Wir machen das so, dass mein Freund sie viel aus der Hand füttert und dass fremde Männer am Eingang zu unserer Wohnung ein Stückchen Fleischwurst bekommen, die sie Finja geben. Wirkt ganz gut. Finja hat aber auch nicht wirklich Angst, vielleicht ists für deinen noch schwerer. Vielleicht hat er auch noch schlechte Erfahrung mit Männern gemacht... -
Ich würde aufpassen das nicht zu sehr zu beachten. Leckerchen am besten eher nebenbei (z.B. Männlicher Besuch kommt rein, setzt sich ohne den Hund zu beachten und anzuschaun an den Tisch und streckt die Hand neben sich runter mit Leckerchen. Ohne anzuschaun.).
Ich würde aber eher das ganze ignorieren, den Hund nicht ansprechen (nicht aus, nicht "ist schon gut") und sollte sie gar nicht aufhören, kurz wortlos in ein anderes Zimmer bringen (am besten an der Leine).
Ganz wichtig ist wirklich ruhig zu bleiben. Männliche Wesen sind nix problematisches, nichtmal was erwähnenswertes
, also sollte auch kein Trara drum gemacht werden. -
Hallo!
Ich habe die Erfahrung gemacht, dass viele Hunde aus dem Ausland gerade mit Männern ein Problem haben. Lupito war da nicht anders. Zu Frauen hatte er teilweise schon nach sehr kurzer Zeit vertrauen, während er manchen Männern selbst nach Jahren noch nicht vertraute. Man weiß leider nie, was diese Hunde bisher erlebt haben. Welche Erfahrungen sie mit Menschen gemacht haben.
Vielleicht wirkt dein Mann in irgendeiner Weise bedrohlich auf ihn. Wie hat dein Mann denn darauf reagiert? Hat sich dein Hund anschließend wieder beruhigt? Wie verhält er sich, wenn dein Mann längere Zeit dabei ist?
Bei Lupi war es immer wichtig, dass man ihn ignoriert hat. Wenn Fremde ihn nicht beachtet haben, kam er nach einer Weile von ganz allein gucken. Ansonsten hat man bei Lupi genau das Gegenteil erreicht. Wichtig ist, den Hund nicht zu bedrängen und zu überfordern.
Laute Geräusche vermeiden und schnelle (bedrohliche) Bewegungen. Auch unbekannte Dinge, wie Hüte, Mäntel, Sonnenbrillen etc. können bedrohlich wirken.
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Wenn mein Mann einmal da iat dann ist es ok.Er geht zwar dann nicht hin zu streicheln,so wie bei mir,aber er beruhigt sich und gut ist.Kann aber sein,wenn er kurz rausgeht und dann wiederkommt,das er dann wieder kläfft.
Habe jetzt gehört,das man ihn die Schnauze zuhalten soll.Also Ich sollte das machen.Hm...bin da echt am rätseln.
Wenn ich es einfach ignoriere denkt es doch e ist ok,oder? -
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oh man, arbeite bei sowas bitte nicht mit Bestrafung! Auch Maul zu halten ist Bestrafung!
Dein Hund hat evtl. nen Trauma. Sowas kannst du bei einem Hund machen, den du schon seit Welpen hast und der ein bisschen rumpöbelt, aber bitte nicht bei ihr.
Durch ignorieren lernt dein Hund, dass es gar nix gibt wodurch sich aufzuregen lohnt.
Bei Bestrafung wird sie eher das Negative mit den Männern verknüpfen und gar nimmer aufhörn. Bzw. hast dann nen lebenslanges Problem.Und außerdem: hast du schonmal nem Hund das Maul zu gehalten, der grad bellt? Die hörn dann nicht auf. Absolut unsinnvoll.
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Zitat
Wenn ich es einfach ignoriere denkt es doch e ist ok,oder?
Bezogen auf sein Verhalten, nein. Bezogen auf die Situation, ja (nicht das Bellen ist ok, sondern dass dein Mann den Raum betritt). Ich gehe davon aus, dass es sich bei dem Verhalten deines Hundes um Unsicherheit handelt. Er wird wahrscheinlich schlechte Erfahrungen gemacht haben. Jede weitere negative Erfahrung würde nur noch zu einer Verschlechterung führen und ist daher unbedingt zu vermeiden.
Wenn nun dein Mann den Raum betritt, dein Hund aus Unsicherheit bellt und du ihn dafür bestrafst, ist das eine sehr negative Erfahrung für den Hund. Statt das Problem zu lösen, verschlimmert es sich dann nur und kann zusätzlich sogar zu weiteren Problemen führen.
Ganz wichtig ist Ruhe und Geduld. Gib deinem Hund Zeit, sich an das "neue Leben" zu gewöhnen. Wenn er sich wieder beruhigt, wenn dein Mann im Raum bleibt, ist es doch schon ein gutes Zeichen. Problematisch ist also hautpsächlich die Situation "Mann betritt den Raum". Daher würde ich gerade diese Situation mit etwas Positivem verknüpfen (z.B. ein paar Leckerchen geben, während Mann den Raum betritt und sich setzt. Lenkt den Hund ab und führt gleichzeitig zu einer positiveren Verknüpfung. Anschließend kann dein Mann ihm ja unauffällig ein paar Leckerchen hinhalten.). Zusätzlich einfach mal schauen "wie" dein Mann den Raum betritt. Ist er dabei schnell und laut, kommt deinem Hund vielleicht sogar noch "bedrohlich" nah. Ggfs. auch hier etwas mehr Ruhe einbringen. Das alles natürlich nich nur auf deinen Mann bezogen, sondern auf alle Menschen bei denen dein Hund so reagiert.
Und wie gesagt, besonders wichtig ist Geduld. Wenn sich nach 2 Wochen noch nicht viel geändert hat, heißt das nicht, dass ihr nicht auf dem richtigen Weg seid. Durchhalten ist dann gefragt.
Du weißt eben nicht was er bisher erlebt hat, 1 Jahr durchgehend schlechteste Erfahrungen lassen sich in 2 Wochen nicht "löschen" - zumal es auch noch sein erstes Lebensjahr inkl. Prägephase war.
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