Fahrstuhl und andere Probleme

  • Hallo alle miteinander ,
    mein Hundi durfte bis jetzt mit zu meiner Arbeitsstelle kommenEigentlich war ich auch der Meinung,bis auf ein paar Kleinigkeiten läuft alles gut.
    Nun sagte mir aber mein Chef am Freitag,dass er im Ulaub fährt,es einige Beschwerden gegeben hat und das er ein wenig Erziehung genießen sollte und dann dürfte er wohl wieder kommen.Das Problem ist,dass ich absoluten Stress mit einigen Team Mitgliedern habe.Das es gar nicht gegen den Hund geht,sondern gegen mich.Der Hund ist grad nur Angriffsfläche.
    Ich möchte trotzdem morgen nochmal mit meinem Chef reden und ihm erklären,dass der Hund auf der Arbeit lernen sollte und das ich ja auch was dafür tue.
    Die Probleme sind folgende.Er läuft ständig in den Fahrstuhl und fährt dann auf andere Wohnbereiche ,dass möchten die anderen nicht.Er legt sich ab und an auf die Couch.Wenn ich ihn sehe und NEIN sage,geht er aber auch runter.Er bettelt.Er darf nicht in die Küche,also wurde er von mir angeleint,am Anfang stand er ständig auf und bellte,wenn einer mit Essen an ihm vorbei lief.Ich übe es jetzt intensiver,dass er nicht aus dem Platz aufsteht bis ich was anderes sage.Das klappt soweit schon sehr gut.Er bellt niemanden mehr an und liegt an der Seite und nicht im Weg.

    Der Fahrstuhl ist ein großes Problem,allerdings will ich ihm ja auch keine Angst davor machen oder bewirken das er gar nicht mehr einsteigt.
    Das nächste größere Problem ist,dass er jault,sobald er im Dienstzimmer angeleint wird,oder alleine gelassen wird.Wenn er an der Küche angeleint wird (da laufen Menschen vorbei und er sieht alles) jault er nicht.Das war aber noch nie so ein großes Problem,weil er eigentlich rum laufen darf,außer es wird gegessen.
    Er sollte aber auch im Dienstzimmer still liegen bleiben.
    Leider bin ich darauf angewiesen im Moment den Hund mitzunehmen.Weil er nicht alleine bleiben kann..Mitlerweile sinds 20 Minuten,die er allein bleibt.
    Jetzt passt solange das geklärt ist,ein Freund /Arbeitskollege auf.Wir haben entgegengesetzten Dienst,dass passt also ganz gut.Allerdings keine Dauerlösung.Deswegen will ich meinen Chef (mein Chef mag meinen Hund,und ist auch für die Haltung auf der Arbeit)überzeugen und die Probleme die da sind beseitigen.Wobei er sich super macht und schon viel dazu gelernt hat.
    Zur Not muss ich mir halt einen neuen Job suchen.Ich bin so wie so mehr als unzufrieden und würde auch gerne in die Richtung Hundetrainerin.Bzw wollte ich im Dezember ein Fernstudium in Psychologie Hund/Pferd anfangen.Eine Bekannte bildet auch in ihrer Hundeschule Hundetrainer aus.Das wären 2 Jahre.Muss ich natürlich selbst bezahlen.Ich würde gerne kündigen und diesen Weg gehen.Allerdings wird das nicht gefördert.Und ich wüsste nicht wie ich das finanzieren sollte :(
    So das war jetzt noch ein bisschen Seelenkummer.

    Jemand eine Idee,wie ich es meinem Hund austreibe allein in den Fahrstuhl zu rennen,allein am Dienstplatz liegen zu bleiben und nicht mehr auf die Couch hüpft.Zuhause kaut er im Moment auch Mülltüten und Schuhe an :(

  • Er kriegt Zuhause nichts vom Tisch.Auf der Abeit ist das relativ schwer zu realisieren,weil die Leute zu ihm gehen,wenn er angeleint ist.
    Und eine Box hab ich wohl.Das fang ich aber langsam an.Und das wird wohl nciht so schnell Erfolge zeigen :| wobei er mitlerweile die 20 Minuten auch ohne Box ruhig in der Wohnung bleibt.Oder sollte ich die Box auf der Arbeit aufstellen?

  • Ich meinte schon für die Arbeit. Ich habe festgestellt, dass Hunde, die zuhause nicht überbetüddelt werden und auch nicht verfolgen dürfen (d.h. einen festen Platz zugewiesen bekommen), sich mit dem Alleinebleiben oder der Box viel besser arrangieren.

  • Das macht er schön länger nicht mehr.Am Anfang war das sehr schlimm.Mitlerweile kommt er schon mal gucken,dann heißt es aber AB und dann verkrümmelt er sich wieder.Mhm Da geht er aber noch nicht gerne rein..Das Problem ist,dass er wohl keinen eigenen festen Platz hat.Also der hat hier seine Box offen,mit Decke aber er liegt auf der Couch.Er schläft bei mir auf der Couch und wenn ich was in der Wohnung mache und er nicht nachlaufen darf liegt er auch auf der Couch.Wenn es ihm zu eng wird,legt er sich schon ab und an auf den Teppich,das ist aber eher selten.Aber ansonsten wird er nicht überbetüttelt.Er kennt NEIN und lässt auch sofort ab wenn er Unsinn anstellt.Ich habe schon gewisse Regeln.Aber viele sagen mir die Couch sollte ein Tabu sein.

  • Zitat

    Das macht er schön länger nicht mehr.Am Anfang war das sehr schlimm.Mitlerweile kommt er schon mal gucken,dann heißt es aber AB und dann verkrümmelt er sich wieder.Mhm Da geht er aber noch nicht gerne rein..Das Problem ist,dass er wohl keinen eigenen festen Platz hat.Also der hat hier seine Box offen,mit Decke aber er liegt auf der Couch.Er schläft bei mir auf der Couch und wenn ich was in der Wohnung mache und er nicht nachlaufen darf liegt er auch auf der Couch.Wenn es ihm zu eng wird,legt er sich schon ab und an auf den Teppich,das ist aber eher selten.Aber ansonsten wird er nicht überbetüttelt.Er kennt NEIN und lässt auch sofort ab wenn er Unsinn anstellt.Ich habe schon gewisse Regeln.Aber viele sagen mir die Couch sollte ein Tabu sein.


    Ganz ehrlich: Wenn die Mitnahme des Hundes zur Arbeit auf der Kippe stände, würde ich die "Zügel etwas anziehen".
    Zuweosen eines festen Platzes, kein verlassen der Box ohne Kommando, kein "Gucken-Kommen", keine Couch, generelle Verbesserung des gehorsams (evtl. über Handfütterung). Auf der Arbeit Box, ob er´s nun mag oder nicht.

  • Der Grundgehörsam sitzt ja.Und ich hab die letzten Tage immer wieder geübt,,Platz,ist Platz und wird erst verlassen,wenn ich das entsprechende Kommando gebe".Das klappt ganz gut.20 Meter sind kein Problem,wenn ich mich verstecke auch nicht,andere Menschen/Fahrradfahrer die vorbei laufen auch nicht.Nur Hunde sind problematisch,da will er dann hin.Allerdings ist der erst 6 Monate,der wird nicht 7 Stunden auf seinem Po liegen bleiben.Er darf ja auch rum laufen,nur halt nicht in den Fahrstuhl und bei den Essenszeiten.
    Also nicht das Du mich falsch verstehst,der Hund hört auf gewissen Sachen.Es ist noch kein perfekt erzogener Hund aber daran arbeiten wir ja.Und das ,,gucken kommen" wird auch unterbunden durch ein ,,AB".er läuft bei Fuß,kennt Sitz und Platz,Hier und hört auf NEIN.Das einzige was er darf ist auf die Couch.Das schmeißt aber doch nicht meine ganze Erziehung um?!Und ich kann ihn nicht einfach in doe Box stopfen ob ihm das gefällt oder nicht.Der macht ein heiden Aufstand und verletzt sich womöglich noch selbst.Ich mach ihm die Box grad angenehm,aber das funktioniert nicht so schnell.Das halte ich nicht für die richtige Idee,den Hund einfach in die Box zu stecken.Dann jault er mir auf der Arbeit rum,das bringt mir auch nichts

  • Je mehr Theater Du um die Box machst, desto mehr wird er machen. Kann er das Kommando "Auf Deine Decke" o.ä.?
    daraus wird dann "Box". Ein Rinderohr dazu und jut is.
    Und dieses Gucken-gehen auf der Arbeit würde ich unterbinden - sonst wird das nix. Woher soll ein Jungspund wissen, wann erlaubt und wann nicht? Einmal klare Grenzen und später ggf. etwas lockern. Ich würde nicht warten, bis die Kollegen sich beschweren.

  • Ich versteh schon was Du meinst.Aber ich kann ihn doch nicht 7 Stunde in einer Box lassen....
    So hab ich das schon am Anfang gemacht.Hatte was zum kauen und bin dann für ein paar Minuten raus..Allerdings hat er sich innerhalb von ein paar Minuten durch das Gittergedrückt.hat dran gekratzt und gejault wie doof...

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